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„Der Narrenthron“ von Bernhard Pappe

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Sonnenfisch (sonnenfischlive.de) 30.08.2019

Hallo werter Bernhard auf dem Narrenthron,
Narren, Kinder und Weise - versus der Wahnsinn der Normalität.
Apropos deine Bitte - ich nenne es mal Bitte, nicht Forderung:
Marshall Bertram Rosenberg (1934-2015)
empfiehlt für diesen Narrenthron
(a) zu unterscheiden zwischen Fakten und Interpretationen der Fakten
(was die landläufige Presse ja nicht tut:
sie "zeige Haltung" rchtfertigt sie sich dafür ...
(b) die eigenen Mitteilungen zu beschränken
auf Gefühle (I) , Bedürfnisse (II) und Wünsche (III) ...
Womit das Tor weit geöffnet wäre für deine Weisheit,
dass eine jeder seine eigene Wahrheit haben möge!
... Gefällt mir, dass du darüber - mit Doppelfoto - philisophiert hast!
Herzlich: August

 

Antwort von Bernhard Pappe (30.08.2019)

Mein lieber August, danke für den netten Kommentar. Ich wollte Bitte schreiben, aber mich für Forderung entschieden, weil die normalen Bitten heute kaum noch Gehör finden. Man muss da etwas drastischer werden. Es mag stimmen, dass man zwischen den Fakten und der Interpretation der selben unterscheiden sollte. Die Grundfrage im Heute ist eher: Sind die Fakten vertrauenswürdig? Das Thema eigene Wahrheit wird trotzdem bleiben. Herzliche Grüße am Abend und ein schönes Wochenende für dich, Bernhard


Bild Leser

Solino10 (solino16yahoo.de) 25.08.2019

Der Narr.....heutzutage ist der Narr wirklich ein Narr. Also - das Wort wird meist nur noch abwertend genutzt. Jemand, der sich wissend vorkommt - und seine Unwissenheit nicht erkennt. Vielleicht sind wir alle Narren? Denn im Grunde wissen wir alle sehr wenig.
Früher - der Hof-Narr - hatte durchaus einen gewissen Status. Für den Hofnarren galt eine gewisse "Narren-Freiheit" - die ihm erlaubte, ungestraft manchmal Kritik anzubringen.
Hmmm....und dann kommt noch die "närrische Zeit" des Faschings....die jedem erlaubt, ein Narr zu sein. :)
Jedenfalls - siehst du gut aus in dem Stuhl......(Hihi)
Schmunzelgrüße in deinen Abend, Anita

 

Antwort von Bernhard Pappe (28.08.2019)

Liebe Anita, zunächst danke für das Kompliment. Sich zum Narren zu machen, vielleicht ist es gar ein Volkssport in den neuen Medien geworden. Für mich ist der Narr eine Respektsperson. Das geht eher in die Richtung und die "Freiheiten" des Hofnarren. Ich scheue mich nicht, meine Wahrheit (sprich meine Meinung) zu sagen, auch wenn ich mich in den Augen der anderen zum Narren mache. Liebe Grüße in die Hitze des Abends, Bernhard


Renate Tank (renate-tankt-online.de) 25.08.2019


DER SELBSTERKLÄRTE "NARR" HAT GUT GESPROCHEN, MEINE ICH:

"Eine Bitte habe ich – nein, es ist eine Forderung:

Hierbei seien eure Worte frei von Häme und Gewalt und hoch angefüllt mit Respekt."

Sonnige Sonntagsgrüße von Renate



 

Antwort von Bernhard Pappe (25.08.2019)

Liebe Renate, diese Forderung musste einfach sein. Man sehe sich nur die Verrohung der Sprache an und wie Meinungsäußerung aktuell abläuft. LG am Abend, Bernhard


Bild Leser

freude (bertlnagelegmail.com) 25.08.2019

...Bernhard, so ein Narrenthron ist eine Bereicherung für die ganze Welt.
Auch ich würde ihn immer und immer wieder besteigen.
LG Bertl.

 

Antwort von Bernhard Pappe (25.08.2019)

Mein lieber Bertl, das freut mich zu hören. Es gehört schon ein wenig Mut dazu. Vielleicht aber auch diese oder jene Einsicht, die uns das Alter beschert hat. LG am Sonntag, Bernhard


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