Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht

„Die große Ballade vom Papier (Liebreiz und Lobpreis)“ von Karl-Konrad Knooshood

Das Gedicht lesen - oder weitere Beiträge und Infos von Karl-Konrad Knooshood anzeigen.

Beiträge anderer Autorinnen und Autoren aus der Kategorie „Balladen“ lesen

Bert (egbert.m.schmittgmx.de) 17.09.2019

… oh ja PAPIER, wenn einer was davon erzählen kann
DANN ja WOHL meiner-einer.

Begonnen hat dies BEI MIR noch mit den
alten beweglichen Lettern aus Gutenbergs Zeiten.
Mit dieser mittelalterlichen Methode – ja, –
da habe ich noch vier Jahre mitgewirkt.

Was ich heute tech. Redaktionell in vier Stunden bearbeite,
bewerkstelligten 3-5 Pers.an zwei Tagen mit Überstunden.
Und die Makulatur (Fehlentwürfe) die anfielen,
mussten auch „verräumt oder abgelegt” werden.

Sauber „ABLEGEN” nannte sich jenes „zurücksortieren”
der fertig gedruckten Seiten+Buchstaben in die Setzkästen
und war beliebt wie (m)eine böse Schwiegermutter.

Nichtdruckendes Blind-Material-Kopfrechnen auf übriggebliebene
druckende Platz-Rest-Fläche minus Schriftgröße „Punsen & Dickte”
war PURER Wahnsinn und verlangte einiges an Hirn-Schmalz dem
geübten Altgesellen-Bierschädel ab.

Habe DEN „Drucker-SPRUCH“ noch in den Ohren:
Was willste, – häst woos g‘scheids wie Bäcker glernd’ –
dann kannst deine versemmelten Magulaturen selber fressen !!!

Gruß Egbert
(der gerne an alten Handsatz-Büchern
aus dem Buch-Hochdruck schnüffelt) …

ABER nicht mehr Hand-Schriftsetzer
sein möchte … im ehemaligen Handwerk.


Renate Tank (renate-tankt-online.de) 29.08.2019

Dein Gedicht "besingt" das Papier
in verschiedenen Tonlagen,
und ich konzentrier' mich
mit meinem Kommentar
auf mein Kennenlernen,
das so wichtig war...

Warum lieben wir Papier so sehr?
Ach, es ist so geduldig,
schreit uns nicht hinterher...

Schon als Kind spielten wir lustvoll
mit den Buchseiten und schändeten
bunt und kritzelnd Kostbarkeiten.

Und später dann, als das Träumen begann,
fielen wir dann und wann, mit einem Buch im Arm,
in seidenweiches Schweigen....

Ob wir uns mit Papier vergleichen sollten,
das auch einmal weggeworfen wird?
Ich denke, da hast du dich geirrt, lächel...

Es kommen Grüße von der Gedankenwiese
- Renate

 

Antwort von Karl-Konrad Knooshood (06.09.2019)

Ein liebevoller und konstruktiver Kommentar, deshalb danke, liebe Renate. Du bist beseelt von einer tiefen Liebe zu allen Dingen. Richtig, nicht alle Aspekte des Papierseins habe ich beleuchtet. Nein, wir Menschen sind nicht so vergänglich. Das Papier hält meistens u.U. länger, es ist halt der "haltbarste Datenträger der Welt" (unter gewissen Temperatur- und Umweltvoraussetzungen) und ich liebe es. Du auch? Es ist auch besser als dieses Heranzoombare auf dem kleinen Display eines Smartphones. Phone, darin steckt phony, also können diese Geräte gar nicht sooo smart sein. Mit einem Lächeln sende ich Dir LG, Karl-Konrad


Nicht vergessen: Eigenen Kommentar zum Gedicht verfassen!

 

Die Rechte und die Verantwortlichkeit für die Leserkommentare liegen bei den jeweiligen Einsendern.
Die Betreiber von e-Stories.de übernehmen keine Haftung für die Beiträge oder von den Einsendern verlinkte Inhalte.
Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).