Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht

„Mein Traumbaum“ von Inge Offermann

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rainer (rainer.tiemann1gmx.de) 06.09.2019

Liebe Inge, ein Freund schenkte mir seinerzeit zum Einzug ins neue Haus einen Essigbaum für den Garten. Als Nichtgärtner fand ich ihn wunderschön,allein durch die interessante Färbung in den Jahreszeiten. Meine Mutter besuchte uns und meinte: Wer jemandem Ärger machen will, sollte ihm Essigbäume chenken. Bald erfuhr ich, was sie damit meinte ... Danach hat ihn ein Ahorn ersetzt. Dein Gedicht gefiel mir sehr, weil du damit auch Erinnerungen trasportiert hast. Herzlichst RT

 

Antwort von Inge Offermann (08.09.2019)

Guten Morgen Rainer, ich kannte einmal einen Essigbaum neben einer Friedhofskapelle, der sich jährlich im Herbst orangerot färbte. Eines Tages wurde er gefällt, vielleicht stand er zu nah an der Wand. Denke gerne an seine schönen Herbstfarben. Herzlichst danke ich dir für deinen informativen Kommentar, Inge


Renate Tank (renate-tankt-online.de) 01.09.2019

Du schreibst so gefühlvoll von diesem Traum-Baum.
Schön und interessant ist er anzuschaun.
Nur sucht er sich manchmal Plätze aus,
die bedeuten für ihn leider den Garaus.

Ich wurde zur Essigbaum-Mörderin,
gerade jetzt, zu Septemberbeginn...
Er schmuste zu nah mit der Häuserwand,
an der er wohl größten Gefallen fand.
Sein Wuchs musste nun kollabieren.
Die Wurzel wehrte sich vehement...
Ja, das ist wirklich kein schönes End'!
Sie krallte sich verzweifelt fest in der Erde;
nun schwant mir, was daraus noch werde...

Sein Trieb wird versuchen, uns neu zu beehren,
denn im Vermehren ist der Baum geschult
- doch dann müssten wir ihm seine Leidenschaft
durch Beschneidung leider erneut verwehren...

(Rhus typhina Dissecta, bildet bis zu 30 cm lange
gefiederte Blätter und erreicht eine Wuchshöhe von 3-2,50 m)

Dein Gedicht, liebe Inge, war Anlass für mich,
zu berichten von einer unumgänglichen Pflicht, lächel...

Liebe Sonntagsgrüße an dich - Renate

 

Antwort von Inge Offermann (01.09.2019)

Liebe Renate, der Baum hat sich einen für ihn ungünstigen Platz ausgesucht, da werdet ihr wohl nicht darum herumkommen, den Trieb zu entfernen. Wusste allerdings nicht, dass er so zäh sein kann. Vielen Dank für dein informatives Gedicht. Dir liebe Grüße und einen angenehmen Sonntagabend, Inge


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FranzB (eMail senden) 01.09.2019

Ich mag sie sehr liebe Inge, doch oft gibt es Kummer! So stehe ich schon lange Zeit auf Olivenbäume! Liebe Inge Dir Grüße der Franz

 

Antwort von Inge Offermann (01.09.2019)

Guten Abend Franz, jeder hat seine Lieblingsbäume, bei mir sind es auch mehrere wie der Silberahorn, der Tulpenbaum, die Magnolie, der Blauglockenbaum und die Wasserlärche. Essigbäume sollen sehr fest Wurzeln haben, falls man sie aus seinem Garten entfernen will. Gerne danke ich dir für deine Zeilen und wünsche dir herzlichst einen angenehmen Sonntagsausklang, Inge


Knorke Knoo (knorkeknooshoodgmx.de) 01.09.2019

Dort muss es wunderschön sein, teilweise jedenfalls, liebe Inge. Solche Bäume sind sehr hübsch, wunderschön anzusehen, aus fernen Gefilden. Sehr exotisch. Fernweh und Sehnsucht nach etwas weit weg seienden ist oft sehr anstrengend.

LG, Karl-Konrad

 

Antwort von Inge Offermann (01.09.2019)

Guten Abend Karl-Konrad, in der Jugendzeit empfindet man Fernweh wahrscheinlich intensiver als Erwachsener. Immerhin hatte ich Gelegenheit, Kanadas Osten kennenzulernen, allerdings im Frühsommer, das liegt auch schon länger zurück. Die Reisewünsche sind bescheidener geworden. Vielen Dank für deine Zeilen. Einen angenehmen Sonntagabend wünscht dir Inge


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