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„Achtzig Jahre nach Ausbruch des 2. Weltkriegs“ von Brigitte Waldner

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Knorke Knoo (knorkeknooshoodgmx.de) 03.09.2019

Brillant geschrieben, sehr aktuell, aber andererseits: Es war nur eine Wahl, die politischen Verhältnisse ändern sich ohnehin nicht. Ein bisschen konservatives Gegengewicht zum massiven Linksruck der meisten alten Parteien wäre schon schön gewesen, doch die umstrittene Partei, der immer wieder Nazitum nachgesagt wird (obwohl sie überwiegend die Ansichten vertritt, die die ehemals konservative Volkspartei CDU vor 15, 20 und 25 Jahren strikt vertrat, ohne dass man sie dafür als "Nazis" gescholten hätte = auch hier sieht man, wie weit sich die Paradigmen verschoben haben), ist nicht stärkste Kraft - und der Überfall auf Polen (den offenbar einige Zeitgenossen in Medien befürchteten) ist ausgeblieben, abgesagt, darauf stehen die "modernen Nazis" nicht. Auch sonst keine Fackelmärsche, keine Kriegshandlungen, alles insofern okay. Nicht immer liegt die große Symbolik darin, wenn genau 80, 90, 100 oder wer weiß wie viele Jahre dazwischenliegen. Dennoch ist Dein Gedicht eine wichtige Warnung und Mahnung vor solcherlei Entwicklungen. Die Zukunft geht allerdings eher weniger in Richtung eines Krieges, der von Deutschland begonnen wird. Wir haben hier viel zu viel damit zu tun, uns gesellschaftlich zu spalten, jegliche Opposition als "Nazis" zu verunglimpfen und vor der allgegenwärtig scheinenden "großen Gefahr" zu warnen sowie gleichzeitig ganze Kontinente bei uns aufzunehmen und somit zu retten. Da bleibt nicht mehr viel Zeit für Welteroberungspläne. Zum Glück. LG, Karl-Konrad K

 

Antwort von Brigitte Waldner (03.09.2019)

Hallo lieber Karl-Konrad, ich danke Dir für Deinen teils humorvollen Kommentar. Ja, dank Frau Merkels Einladung hat sich eine von D ausgehende Kriegsgefahr zerstreut. Sie wird sich damals gedacht haben, wenn wir schon nicht die Welt erobern konnten, dann laden wir sie eben ein, freiwillig zu kommen. Für Deutschland war das Wahlergebnis rechtsradikaler Parteien außergewöhnlich, aber für Österreich, wo ich bin, ist das normal. Wir haben immer so gute Ergebnisse bei populären Parteien und sie nehmen noch zu. Es grüßt Dich herzlich, Brigitte


Renate Tank (renate-tankt-online.de) 02.09.2019


Ein gutes Gedicht, Brigitte.
Die Scheusale springen mitten ins Gesicht.
DIE PFLICHT bekämpft sie nicht;
sie tut nur "ihre Pflicht"...

Montagsgrüße sende ich dir - Renate

 

Antwort von Brigitte Waldner (02.09.2019)

Liebe Renate, ich danke Dir für die Antwort zu dem traurigen Anlass. Dir auch schöne Grüße und eine schöne Woche von Brigitte


Bild Leser

freude (bertlnagelegmail.com) 02.09.2019

...Brigitte, dein Gedicht zur Erinnerung an den 2. Weltkrieg ist aktueller denn je. Sehr gut hast du darüber berichtet und es sollte die Menschen auf der ganzen Welt aufrütteln, um aufzuzeigen:"Nie wieder Krieg!"
LG Adalbert.

 

Antwort von Brigitte Waldner (02.09.2019)

Lieber Adalbert, danke Dir, bedeutet mir echt viel, dass Dir mein Gedicht gefällt. Ich wollte gestern schon eines schreiben, aber da ist mir nichts eingefallen. Dann habe ich am Abend in ORF 2 einen Bericht gesehen. Am frühen Morgen haben ich dann das verfasst. Die Bilder, wie sie ein kleines Kind erschossen haben und so weiter, laufen mir noch ständig nach. Nie wieder Krieg wollen viele, die nichts zu sagen haben. Und die, die ihn anschaffen, müssen ihre Köpfe ja nicht hinhalten. Das ist so schlimm. Da das unschuldige Volk, das keinen Krieg will, verheizt wird für Ziele, die gar nicht erstrebenswert sind. Wenn mein Gedicht nur jemand aufrütteln würde, aber die es betrifft, lesen bekanntlich keine Lyrik. Liebe Grüße, Brigitte


rnyff (drnyffihotmail.com) 02.09.2019

Bestens und eindrücklich hast Du die Kriegsgräuel beschrieben. Am Ende wäscht ein jeder die Hände in Unschuld. Lieber Gruss Robert

 

Antwort von Brigitte Waldner (02.09.2019)

Danke, Robert, für die einfühlsame Ergänzung und für das Kompliment. Liebe Grüße Dir von Brigitte


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