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„Endlich - Das Kabinett beschließt Glyphosat-Ausstieg“ von Margit Farwig

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henri (ingeborg.henrichsarcor.de) 04.09.2019

Nach wie vor von bedrückender Aktualität, Dein Text aus 2017, denn jetzt im September 2019 wurde der Glyphosat Ausstieg v.d. Bundesregierung auf Dez.. 2023 festgelegt, noch eine lange Zeit. Dein gekonnter Sprachstil, etwas distanziert, bildreich und inhaltlich sehr eindringlich, zeigt nochmals die Sachlage fürs Ökosystem und damit für den Menschen auf.
HG , liebe Margit. Ingeborg

 

Antwort von Margit Farwig (04.09.2019)

Damals wollte noch keiner was davon hören, es ging um die Bauern. Unsere Zeitung hat den Artikel auch nicht gebracht, liebe Ingeborg. Die Doku damals habe ich im Internet gesehen, die deformierten Babies, es war zum Weinen. Herzlichen Dank und liebe Grüße Dir von Margit. Dies habe ich aus dem Internet:• Glyphosat ist ein sogenanntes Total-Herbizid, es wirkt auf alle grünen Pflanzen. Der Wirkstoff blockiert ein Enzym, das Pflanzen zur Herstellung lebenswichtiger Aminosäuren brauchen, das aber auch in Pilzen und Mikroorganismen vorkommt. Wo Glyphosat ausgebracht wird, wächst kein Gras mehr - auch kein Kraut, Strauch oder Moos. Ackerflächen können so vor oder kurz nach der Aussaat und nochmals nach der Ernte unkrautfrei gemacht werden. Auch von Firmen wie der Deutschen Bahn wird Glyphosat eingesetzt. Allerdings soll es künftig viel weniger sein: Im vergangenen Jahr wurden noch 57 Tonnen des umstrittenen Unkrautvernichters entlang der Gleise versprüht. Nächstes Jahr soll es noch halb so viel sein. 1996 brachten Firmen zudem gentechnisch hergestellte Nutzpflanzen auf den Markt, deren Wachstum nicht durch Glyphosat beeinträchtig wird. Damit lässt sich das Mittel auch auf bereits bepflanzten Feldern verwenden, um sie unkrautfrei zu halten. Im Jahr 2014 wurden einer Studie zufolge auf mehr als 90 Prozent der Mais-, Soja- und Baumwoll-Anbauflächen der USA solche gentechnisch veränderten Pflanzen verwendet. Entsprechend großflächig und in großen Mengen wurde Glyphosat eingesetzt. Eine Folge: Mehr als 40 "unerwünschte" Pflanzenarten entwickelten Resistenzen gegen das Herbizid und überwucherten wieder die Felder. Der vom US-Konzern Monsanto entwickelte Wirkstoff wurde 1974 erstmals zugelassen. Im Jahr 2000 lief das Patent aus, seither werden glyphosathaltige Produkte auch von zahlreichen anderen Herstellern angeboten. Verkauft werden einer Studie aus dem Jahr 2016 zufolge jährlich mehr als 800.000 Tonnen solcher Mittel, in Deutschland sind es etwa 5.000 Tonnen. Quelle: dpa Bildquelle


rnyff (drnyffihotmail.com) 04.09.2019

Du sagst es eindrücklich und glaubhaft. Ich kann Glyphosat Wirkung und Schaden nicht beurteilen, habe aber nie begriffen, dass Glyphosat von Monsanto von Bayer übernommen wurde, denn schon damals war das ein toxisches Risiko. Herzlich Robert

 

Antwort von Margit Farwig (04.09.2019)

Danke für den Kommentar. Habe vor Jahren die Doku über Glyphosat gesehen. Es war schrecklich für die Heimischen, die Babies waren deformiert. Herzlich Margit • Glyphosat ist ein sogenanntes Total-Herbizid, es wirkt auf alle grünen Pflanzen. Der Wirkstoff blockiert ein Enzym, das Pflanzen zur Herstellung lebenswichtiger Aminosäuren brauchen, das aber auch in Pilzen und Mikroorganismen vorkommt. Wo Glyphosat ausgebracht wird, wächst kein Gras mehr - auch kein Kraut, Strauch oder Moos. Ackerflächen können so vor oder kurz nach der Aussaat und nochmals nach der Ernte unkrautfrei gemacht werden. Auch von Firmen wie der Deutschen Bahn wird Glyphosat eingesetzt. Allerdings soll es künftig viel weniger sein: Im vergangenen Jahr wurden noch 57 Tonnen des umstrittenen Unkrautvernichters entlang der Gleise versprüht. Nächstes Jahr soll es noch halb so viel sein. 1996 brachten Firmen zudem gentechnisch hergestellte Nutzpflanzen auf den Markt, deren Wachstum nicht durch Glyphosat beeinträchtig wird. Damit lässt sich das Mittel auch auf bereits bepflanzten Feldern verwenden, um sie unkrautfrei zu halten. Im Jahr 2014 wurden einer Studie zufolge auf mehr als 90 Prozent der Mais-, Soja- und Baumwoll-Anbauflächen der USA solche gentechnisch veränderten Pflanzen verwendet. Entsprechend großflächig und in großen Mengen wurde Glyphosat eingesetzt. Eine Folge: Mehr als 40 "unerwünschte" Pflanzenarten entwickelten Resistenzen gegen das Herbizid und überwucherten wieder die Felder. Der vom US-Konzern Monsanto entwickelte Wirkstoff wurde 1974 erstmals zugelassen. Im Jahr 2000 lief das Patent aus, seither werden glyphosathaltige Produkte auch von zahlreichen anderen Herstellern angeboten. Verkauft werden einer Studie aus dem Jahr 2016 zufolge jährlich mehr als 800.000 Tonnen solcher Mittel, in Deutschland sind es etwa 5.000 Tonnen. Quelle: dpa Bildquelle


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Trickie Wouh (1und1jasminonline.de) 04.09.2019

Liebe Margit.
Der Mensch vergiftet seine eigene Umwelt und besteht auf Umweltschutz gegenüber anderen.Im Prinzip sägen wir uns selbst den Ast ab,auf dem wir sitzen.Ich finde es schrecklich alles mit Gift zu besprühen.
Dein Gedicht ist toll.Das sollten mal die lesen,die sowas machen.
Sei ganz lieb gegrüßt,von deiner
Brigitte

 

Antwort von Margit Farwig (04.09.2019)

Liebe Brigitte, ich danke dir herzlich. Das habe ich im Internet gefunden. Ganzliebe Grüße dir von deiner Margit • Glyphosat ist ein sogenanntes Total-Herbizid, es wirkt auf alle grünen Pflanzen. Der Wirkstoff blockiert ein Enzym, das Pflanzen zur Herstellung lebenswichtiger Aminosäuren brauchen, das aber auch in Pilzen und Mikroorganismen vorkommt. Wo Glyphosat ausgebracht wird, wächst kein Gras mehr - auch kein Kraut, Strauch oder Moos. Ackerflächen können so vor oder kurz nach der Aussaat und nochmals nach der Ernte unkrautfrei gemacht werden. Auch von Firmen wie der Deutschen Bahn wird Glyphosat eingesetzt. Allerdings soll es künftig viel weniger sein: Im vergangenen Jahr wurden noch 57 Tonnen des umstrittenen Unkrautvernichters entlang der Gleise versprüht. Nächstes Jahr soll es noch halb so viel sein. 1996 brachten Firmen zudem gentechnisch hergestellte Nutzpflanzen auf den Markt, deren Wachstum nicht durch Glyphosat beeinträchtig wird. Damit lässt sich das Mittel auch auf bereits bepflanzten Feldern verwenden, um sie unkrautfrei zu halten. Im Jahr 2014 wurden einer Studie zufolge auf mehr als 90 Prozent der Mais-, Soja- und Baumwoll-Anbauflächen der USA solche gentechnisch veränderten Pflanzen verwendet. Entsprechend großflächig und in großen Mengen wurde Glyphosat eingesetzt. Eine Folge: Mehr als 40 "unerwünschte" Pflanzenarten entwickelten Resistenzen gegen das Herbizid und überwucherten wieder die Felder. Der vom US-Konzern Monsanto entwickelte Wirkstoff wurde 1974 erstmals zugelassen. Im Jahr 2000 lief das Patent aus, seither werden glyphosathaltige Produkte auch von zahlreichen anderen Herstellern angeboten. Verkauft werden einer Studie aus dem Jahr 2016 zufolge jährlich mehr als 800.000 Tonnen solcher Mittel, in Deutschland sind es etwa 5.000 Tonnen. Quelle: dpa Bildquelle


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