Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht

„Der Erstflug zur Venus“ von Karl-Konrad Knooshood

Das Gedicht lesen - oder weitere Beiträge und Infos von Karl-Konrad Knooshood anzeigen.

Beiträge anderer Autorinnen und Autoren aus der Kategorie „Abenteuer“ lesen

Renate Tank (renate-tankt-online.de) 06.09.2019


KNORKE gibt immer wieder Rätsel auf...

FRAUEN sind überall zugegen.
Vom Bauernhof in den Weltenraum!
Valentina Tereschkova
verwirklichte 1963 ihren Traum!
An Bord von Wostok 6
umrundete sie als erste Frau im All
49 Mal die Erde.

Ist dein Gedicht als Persiflage zu sehen?
FRAUEN wollen überall mit am RÄDCHEN drehen?

Muss ihr deshalb ein MANN von WEGA
begegnen, der zu den HELLSTEN
Sternen in der Nachbarschaft der Sonne
zählt?

So haben die Zwei wieder die gute, alte ERDE gewählt,
weil hier der "Flieder blüht" und die Süderhof-Serie
ins Endlos zieht?

Der gedankliche Durchbruch ist mir aber bestimmt
nicht gelungen...

Neugierige Grüße sendet Renate

 

Antwort von Karl-Konrad Knooshood (06.09.2019)

Liebe Renate, insofern kann ich Dir Entwarnung geben: Nein, ich habe NICHTS, aber auch GAR NICHTS gegen Frauen und dass sie überall mitmachen und mitmischen. Wovon ich nichts halte, sind Quoten, wo Frauen, Männer, Migranten, Deutsche, Grüne, Rote etc. nicht wegen ihrer Qualifikation, ihres Könnens, ihrer Fähigkeiten bevorzugt werden, sondern weil sie das richtige Geschlecht, die richtige Herkunft, die richtige Staatsangehörigkeit, die richtige Parteipräferenz und politische Meinung haben...Das ist ungerecht. Daher lehne ich auch jegliche Art Quoten ab. Ansonsten bin ich in länger schon bestehenden Zeiten der Gleichberechtigung begeistert davon, dass Frauen alle Möglichkeiten haben, die auch Männer haben. Die Feministinnen der Second-Wave haben viel erreicht. Eigentlich alles. Die Zukunft, die von Third-Wave-Feministen bevorzugt wird, gehört ALLEIN den Frauen, Männer sind "alte weiße Männer" oder so. Aber darum geht es hier nicht. Männer und Frauen, Frauen und Männer: Alle sollen dieselben Möglichkeiten haben - und fremde Planeten erforschen. Ein Mann von der Wega? Ein Zufall, dass dies einer der hellsten (und größten) Sterne ist, neben der Beteigeuze und noch anderen Sonnen, die millionenfach größer als unsere auch nicht üble Sonne sind, den habe ich gewählt, weil mir der Name einer alten Science-Fiction-Serie namens "Invasion von der Wega" einfiel. Es soll ein lustiger, heiterer und Frauenpower-Text sein, mit einer tapferen, coolen Dame, einer ganz tollen Person, in die sich sogar Kerle von der Wega verlieben, nicht nur die Dödel von der Erde. Das mit dem "Süderhof" ist so eine Sache: Sehr, sehr, sehr lang zurückliegende Kindheitserinnerung, gelegentlich konsumierte ich auch diese Serie, obgleich ich damals noch lange nicht so ein Vielgucker war wie heute. "The First Girl On The Moon" ist ein weniger bekanntes Lied von ROXETTE, das spartanisch instrumentiert ist (hauptsächlich Akustikgitarre), erschienen 1994 auf dem Album "Crash! Boom! Bang!", das von einer eher schüchternen, zurückgezogen lebenden aber irgendwie lebenswerten Frau erzählt, die sich vor Gefahren mit einer alten "Ray Gun" schützt, die in Wahrheit eine "old harpoon" ist. Sie hätte die Chance, aus sich herauszugehen, und vielleicht hat sie eines Tages dieses Glück. Die Erde ist natürlich schon eher das Paradies, wenn man bedenkt, wie lebensfeindlich die Atmosphären auf den anderen Planeten unseres Sonnensystems (inklusive der Venus) sind (Jupiter, SATURN = Letzteres ist zwar mein zweitliebster Elektronikgroßmarkt, aber...), da blüht wenig, vor allem kein Flieder. Von der eingangs Deinerseits erwähnten Dame habe ich bereits gehört, glaube ich. Es kommen immer mal wieder Dokus und andere Berichte über die ersten Weltraumpioniere, auch und vor allem die weiblichen, etwa auf russischer Seite. Respektvoll und als ganz braver Mann grüßt Dich Karl-Konrad


rnyff (drnyffihotmail.com) 06.09.2019

Deine Fantasie möchte ich haben, ich bleibe immer schön auf dem Boden sitzen. Einer Frau hätte ich sowas natürlich nie zugetraut, aber gerne lasse ich mich belehren. Nimmt mich doch sehr wunder, was die Zukunft uns noch alles bringt. Lieber Gruss Robert

 

Antwort von Karl-Konrad Knooshood (09.09.2019)

Man darf gespannt sein, lieber Robert, ob und wann wer dieses Wagnis unternimmt, diesen Planeten Venus näher zu erforschen. Bisher haben wir unser Wissen ja überwiegend durch unbemannte Sonden erhalten - vom Löwenanteil unseres Sonnensystems. Darüber hinaus wurde viel durch Hubble entdeckt und viel vermutet. Vielleicht fliegen wir eines Tages zu weit entfernten Sternen. LG, Karl-Konrad


Bild Leser

freude (bertlnagelegmail.com) 06.09.2019

Lady's first kann ich nur sagen,
sowas würd ich mich nie wagen.

Karl-Konrad, lG von Bertl.

 

Antwort von Karl-Konrad Knooshood (08.09.2019)

Danke für diesen feinen kleinen Reim, lieber Bertl. Ja, ein gewagtes Unternehmen, da zur Venus zu fliegen. Aber moderne, heroische Frauen trauen sich das. Mir würd's, wie Dir, schwerfallen. Mal schauen... LG, Karl-Konrad


Nicht vergessen: Eigenen Kommentar zum Gedicht verfassen!

 

Die Rechte und die Verantwortlichkeit für die Leserkommentare liegen bei den jeweiligen Einsendern.
Die Betreiber von e-Stories.de übernehmen keine Haftung für die Beiträge oder von den Einsendern verlinkte Inhalte.
Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).