Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht

„Nie wieder Krieg!“ von Adalbert Nagele

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Sonnenfisch (sonnenfischlive.de) 09.09.2019

Hallo Bertl in Leoben!
Gut gebracht!
Doch inhaltlich fällt mir dazu nichts ein!
Nichts mehr.
Absolut nichts.
Es geht ja seit unermesslich langen Zeiten
in dieser Weise:
7 Jahre 3. Krieg um Schlesien:
Preußen raubt sich Schlesien von Österreich -
sonst wäre meine Mutter meine Österreicherin ...
30 Jahre Religionskrieg in Mitteleuropa, genannt Dreißigjähriger Krieg ...
12 Millionen Tote allein durch die Kriege
der sich als die Guten allzeit präsentierenden
US-Amerikaner nach 1945 (die Zahlen der US-Toten laut Google) ...
Gut, die Österreicher hatten zuweilen durch Heirat
statt durch Krieg sich aufgeplustert
(doch dann auch eine in die Ferne verheiratete Königin
unter der Guillotine verloren - dort 45.000 Hingerichtete -
für nix und wieder nix) ...
Mir fallen da nur GEGENBEISPIELE ein
- wie der vormalige Manager Thomas Middelhoff.
Oder ein Eckhart Tolle.
Oder eine Tina Bausch, die sich selbst getanzt - statt der Schablonen allerorten.
Oder eine Byron Katie:
Selbstliebe sei ein alt bekanntes Konzept
- als Konzept, doch nicht als Erfahrung!
Oder ein Marshall Bertram Rosenberg mit seiner Empathie.
Oder ein Paul Watzlawick in DIE MÖGLICHKEIT DES ANDERSSEINS
(Hans Huber, Bern 1977)
Und deren Energie ist m. E. weit weit höher als jene kriegerische.
Sonst wäre die Welt m. E. längst zusammengekracht -
will sagen: noch zusammengekrachter
als sie ohnehin schon ist!
Herzlich:
der Dumme August im Frühseptember

 

Antwort von Adalbert Nagele (09.09.2019)

...August, ich staune, wie gut du informiert bist. Ja, und so nimmt der Krieg kein Ende. Das ist traurig aber wahr. Ich danke dir für deinen sehr ausführlichen Kommentar und für mich bist du der hellköpfigste August, den ich kenne. LG von Bertl.


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Alidanasch (heidi.schmitt-lermanngmx.de) 08.09.2019

Lieber Bertl,

man sollte nicht alles auf die Migranten schieben. Denn an den Konflikten ihre Länder bis ins Bodenlose ausgenutzt zu haben, ist der Westen sehr schuldig und die USA. Wenn es bei uns solche Bombardements gäbe, dann wollte ich nicht sehen, wohin bei uns alle abhauten, Das zu Michaels Kommentar. Du hast sehr richtig und gut geschrieben. Es fällt eines Tages alles auf die zurück, die das angezettelt haben, das siehst Du richtig,

liebe Grüße,

Heidi

 

Antwort von Adalbert Nagele (08.09.2019)

...vollkommen richtig Heidi, Gottes Mühlen mahlen langsam, aber stetig. Wollen wir hoffen, dass wir nicht eines schönen Tages als Mahlgut enden. LG Bertl.


Knorke Knoo (knorkeknooshoodgmx.de) 07.09.2019

Es ist natürlich ein wenig komplizierter als Waffenlieferungen. Waffen wurden immer schon geliefert, deshalb machten sich aber nicht Millionen auf den Weg. Die Kausalitäten sind vielfältiger und komplizierter. Sollen denn die Bürger europäischer Länder für die Verbrechen ihrer Vorfahren in den Ex-Kolonien büßen? War die Kolonisierung ausschließlich schlecht, brachte sie NUR schlechte Veränderungen, oder brachte sie auch Zivilisation und Fortschritt? Und wenn dem so ist: Niemand, der hier in Europa lebt und ein intaktes moralisches Empfinden hat, möchte bei der Waffenindustrie arbeiten - und tut es auch nicht. Es ist eine Minderheit. Andererseits: Wie Autos, Maschinen aller Art und ein paar andere Dinge, sind Waffen ein großes Geschäft - weltweit. Wenn WIR keine Waffen mehr herstellen, tun es andere Länder (und denen geht es gut und sollte es auch gut gehen, denn was kann wiederum die Bevölkerung dafür?), die USA sind führend, Russland aber auch, China sowieso, Japan holt auf. Es sollte enden, dann müsste es aber weltweit enden (abgesehen davon, dass auch arme Länder Waffen produzieren, auch in den Krisenregionen selbst werden, oft unter Lizenz, klar, Waffen produziert). Abrüstung global. Das ginge. Aber dass wir jetzt unseren sauer verdienten und durch Fleiß, Innovation, Ideenreichtum und, ja, teilweise durch Ausbeutung gewisser Regionen und Rohstoffe, wobei die "Ausgebeuteten" durchaus auch davon profitieren, u.a. Stichwort Fairtrade aber auch so (die allerdings nicht unbedingt vom Einzelnen betrieben wird) Wohlstand abgeben, für ihn büßen und dann leiden müssen, steht nicht im Verhältnis. Jedes Jahr spendet Deutschland MILLIARDEN in die Dritte Welt, die sich sowohl aus privaten als auch staatlichen Spenden ergeben (wir haben ein Entwicklungshilfeministerium(!)), wir helfen jedem Menschen, egal, wie verbrecherisch oder kaltblütiger Killer er ist, versuchen verzweifelt, Unintegrierbare zu integrieren - und scheitern grandios, wie die seit 2015 anhaltende Einwanderungswelle (die durchaus nicht nur aus Flüchtlingen besteht, sogar nicht mal löwenanteilig) zeigt. Nicht durch WAFFENLIEFERUNGEN sterben hier Deutsche auf offener Straße, sie werden umgebracht von Asylsuchenden, immer wieder, fast jede Woche hört man Schreckensmeldungen, "Bahnschubser" sind nur der vorläufige Höhepunkt, Massenbelästigungen sexueller Art (Köln, Stichwort "Taharrush") und Messerstechereien werden zum Alltag, begleitet von einer zunehmenden Anzahl antisemitischer Übergriffe vonseiten muslimischer Migranten etc. pp. Die Politik tut nichts, um das Land zu schützen, die Grenzen zu kontrollieren. Und die meisten dieser "Flüchtigen" kommen nicht wegen des Krieges in Syrien (ein, wie sich herausstellte, geringer Teil der hierher Einwandernden ist wirklich Syrer oder kommt wirklich aus einem anderen Kriegsgebiet, in dem de facto Krieg herrscht), nicht wegen Hunger und Armut (allein), sondern weil Deutschland ein Paradies ist: Man wird für Morde und andere Schandtaten kaum oder sehr gering bestraft (während das Strafmaß in deren Ländern häufig auf Todesstrafe hinausläuft), man kann die Deutschen alle als "Nazis" beschimpfen und sich wie der letzte Arsch verhalten und wird trotzdem mit offenen Armen empfangen, abgesehen davon, dass man sich ALLES erlauben kann, ohne je abgeschoben zu werden, sondern sogar noch, nach einer popeligen, lächerlichen Gefängnisstrafe, schön Asyl bekommt. Außerdem laufen hier die Frauen unverschleiert herum, was aus der Sicht dieser überwiegend Kerle, die hierherkommen, eine Aufforderung ist, die sehen die Frauen dann als Freiwild an. Ich weiß wirklich nicht, ob dieser kulturelle Bums wirklich gerecht ist, ob unsere Kultur langsam aber sicher sterben, unsere Straßen unsicher und gefährlich wie in Mogadishu sein und noch weiter werden müssen, um "die Sünde" abzugelten, dass irgendwelche scheiß Waffenproduzenten auch hierzulande massenhaft Waffen liefern. So verstehe ich Dein Gedicht, lieber Adalbert. Ist nur meine Meinung, nicht böse sein. Es geht nicht gegen Dich. Du schreibst sonst großartige Gedichte. Vielleicht schrieb ich auch schon zu viel, aber die Situation ist angespannt und die Gesamtlage ist komplizierter, scheint mir, als sie hier dargestellt wird. Nichts für ungut, wir alle arbeiten ja gelegentlich mit Verkürzungen und es lässt sich nicht alles in epischer Breite darlegen, alle Aspekte berücksichtigend. Doch Kritik muss erlaubt sein.

LG, Karl-Konrad

 

Antwort von Adalbert Nagele (07.09.2019)

Lieber Karl-Konrad, ich lese daraus auch keine Kritik, es sind gute, konstruktive Aussagen, die du da geschrieben hast. Darüber gäbe es viel zu diskutieren. Mein Gedicht war auch nur ein kleiner Denkanstoß dazu, in welchem Desaster wir uns weltweit befinden. In Österreich, wo ich zu Hause bin, fällt mir immer wieder auf, dass Emigranten und Familien, die sich bestens ins Land und in neue Berufe integriert haben, in einer Nacht- und Nebelaktion abgeschoben werden und echt Kriminelle, wie auch du berichtest hast, nach wie vor nicht abgeschoben werden. Scheinbar ist es den Behörden zu schwierig, da Unterschiede zu machen und dass nur die Quote an Auslieferungen für sie zählt. Die Menschen, die geholfen und oft viel investiert für Emigranten haben, sehen das und bilden sich darüber natürlich ihre eigene Meinung. Und meine Meinung zum Ganzen ist, der Fisch beginnt immer am Kopf zu stinken und da müsste man ansetzen. Aber vielleicht ist das auch nur ein Denkprozess vieler Menschen, der mir jedenfalls schon viel zu lange andauert und wo sich bald etwas ändern müsste! LG Adalbert.


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FranzB (eMail senden) 06.09.2019

Da es immer verbrecherische Zeitgenossen gibt, die damit ihre Kohlen machen und diese auch noch von Politikern unterstützt werden, da mein Spezl wird es immer diese Kriege geben! Sehr wichtig dies Don Bertolucci was Du geschrieben hast und beides Klasse! Gerne gelesen und ich hasse Kriege und Menschen, die mit dem Leid von Mitmenschen Geld verdienen! Grüße Dir der Francesco

 

Antwort von Adalbert Nagele (07.09.2019)

...merci Francesco, kurz und bündig hast du das Wesentliche dazu gesagt. GlG von Bertolucci.


henri (ingeborg.henrichsarcor.de) 06.09.2019

...Nie wieder Krieg!", so oft schon gefordert, so oft schon gebrochen, dennoch, immer wieder fordern und dafür eintreten. Deine eindringlichen Zeilen sprechen auch von den "Wahrheiten" des Waffenhandelns, von Bereicherungen und weisen zurück auf den Menschen... ( hier soll die sogenannte
menschliche Natur nicht zitiert werden). Ebenso eindringlich Dein Bild. HG, Bertl. Ingeborg

 

Antwort von Adalbert Nagele (06.09.2019)

...Ingeborg, ich denke, zwei so scheußliche Weltkriege wie die letzten sind genug. Das sollte jedem normal denkenden Menschen einleuchten. LG Bertl.


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rainer (rainer.tiemann1gmx.de) 06.09.2019

Dem, lieber Bertl, kann ich nur vollinhaltlich zustimmen. Gern gelesen, diese kritischen Zeilen! Freundlich grüßt dich RT.

 

Antwort von Adalbert Nagele (06.09.2019)

...Rainer, ich denke, zwei so scheußliche Weltkriege wie die letzten sind genug. Das sollte jedem normal denkenden Menschen einleuchten. LG Bertl.


Horst Werner (horst.brackergmx.de) 06.09.2019

Hallo Bertel, mein Freund!
Zu vor: Verzeih' den letzten Popanz mit deinen Namen!

Ja Bertel, - du hast die Widerlichkeiten erkannt!
Was da beschied, ist wirklich Himmelschreiend.
Aber das Blatt wird sich ändern!
Das ist gewiss!
Liebe Grüße!
Horst Werner

 

Antwort von Adalbert Nagele (06.09.2019)

...Horst Werner, ich denke, zwei so scheußliche Weltkriege wie die letzten sind genug. Das sollte jedem normal denkenden Menschen einleuchten. LG Bertl.


rnyff (drnyffihotmail.com) 06.09.2019

Treffend beschrieben, man darf nur nicht vergessen, man kann sich auch mit Steinen gegenseitig totschlagen, hat mir mein Ur hoch50 Grossvater erzählt, das geht zwar langsamer, aber damals gab es noch nicht so viele. Waffen allein genügen nicht, ursächlich ist es der Mensch selber. Das Bild passt gut zu Deiner Aussage, es ist auch scheusslich. Lieber Gruss Robert

 

Antwort von Adalbert Nagele (06.09.2019)

...Robert, auch dein Kommentar finde ich sehr treffend;-)lach* dennoch denke ich positiv, dass die Menschen vernünftiger werden und sich nicht mehr so schnell wie früher in einen Krieg treiben und verheizen lassen werden. LG Bertl.


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Karinmado (eMail senden) 06.09.2019

Lieber Bertl! Ich sehe Schwarz und frage mich auch, wo das alles enden wird. Ewig kann und wird es nicht so weitergehen wie jetzt. Das Schlimmste kommt auf unsere Kinder zu. Sehr realistisch geschrieben, herzliche Grüsse Karin

 

Antwort von Adalbert Nagele (06.09.2019)

...ja Karin, und wer trägt die Hauptschuld? Es sind die machtgeilen Politiker und die Waffenlobby. LG Bertl.


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Michael Reissig (mikel.reiiggmail.com) 06.09.2019

Lieber Adalbert,.
da frage ich mich auch, wo das noch hinführen soll. Einige griechische Inseln sind jetzt schon wieder verstopft mit Migranten, sodass auf der Balkanroute ähnliche Verhältnisse wie 2015 drohen. Ein sehr gut geschriebenes Gedicht!
LG. Michael

 

Antwort von Adalbert Nagele (06.09.2019)

...ja Michael, und wer trägt die Hauptschuld? Es sind die machtgeilen Politiker und die Waffenlobby. LG Adalbert.


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