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„Grazil im Geäst (Eichhörnchen bringen Glück!)“ von Karl-Konrad Knooshood

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Margit Farwig (farwigmweb.de) 25.09.2019

Bin ich doch ein Glückspilz, habe heute Nachmittag im fremden Garten ein wunderschönes rötlich gefärbtes Eichhörnchen auf grünem Rasen hüpfen gesehen, gänzlich ohne Wenn und Aber, ohne Gelaber, einfach so, meine Güte bin ich froh. Das nehme ich mit in den Herbst, lieber Karl-Konrad, danke und liebe Grüße, Margit

 

Antwort von Karl-Konrad Knooshood (26.09.2019)

Das ist sehr schön, liebe Margit. Da hast Du einen angenehmen Anblick gehabt, denn diese Tiere sind einfach so extrem putzig, so niedlich, so liebenswert, dass mir immer ganz wohl und warm ums Herz wird, wenn ich eines erblicke. Auch wenn dies sehr häufig passiert. Ich sehe ständig welche, denn in einem meiner Wohnung nahegelegenen kleinen Park tummeln sich die kleinen Tiere auf den Bäumen, üben sich in Revier- oder Balzkämpfen (das lässt sich schwer sagen, denn ich kann nicht unterscheiden, welches Geschlecht die Tiere haben, dazu sind sie zu scheu und flink und huschen davon), transportieren/tragen Nüsse oder Kastanien in ihrem Mund etc. Übrigens auch in nicht völlig grünen aber leicht grün bepflanzten Stadtgebieten sehe ich erstaunlich viele dieser kleinen braunen Gesellen, denn sie huschen unter Autos weg, lugen aus Gullis hervor und verkriechen sich in Gebüschen und rasen auch kleinere Bäume hinauf. Streicheln kann man sie nie, aber manchmal komme ich vergleichsweise nah an das Tier heran und kann einen Blick werfen, seltener sogar ein Foto mit dem Smartphone schießen. Diese Tiere sind die sehr liebenswerten. LG, Karl-Konrad


Renate Tank (renate-tankt-online.de) 25.09.2019


Das war ein Eichhörnchen im Herbst.
Friedlich, rege, nicht verlegen...
So brachte es sogar Streitenden Segen.
(Aber ob sich noch was anderes lesen lässt
aus dem Geäst...? Schwarzbraun ist die
Haselnuss!)

Ich habe mal eines im Frühjahr belauscht,
da haben sich meine Sinne gebauscht...
Frech und keck hat's sich aufgeführt
und meine Antennen mit Witz berührt.
(Ganz ohne Politik, ehrlich)

FRÜHLINGSGEFÜHLE

Da sprach ein Ast im Baumgestühle:
„Ich glaube, ich kriege Frühlingsgefühle!
Mir ist heute so sonderbar,
wie es mir lange schon nicht war“.

Da nörgelte des Baumes Krone:
„Doch nicht in diesem anzüglichen Tone!
Vergiss doch nicht, dass hier wer wohne
und das Ohr man diesem verschone“.

Da kroch ein kleines, rotbraunes Tier
aus seinem Stammloch flink hervür
und meinte keck:
„Kümmert mich einen Dreck!

Es ist mir alles ziemlich schnurz,
ihr restbelaubten Wichtigtuer.
Zuerst lass‘ ich ‘nen Winterfurz,
der fegt euch durch - der macht euch cooler.

Und dann pack‘ ich noch einen drauf,
von dem kriegt man ‘nen dicken Bauch.
Ein bisschen praktisch muss man denken,
wenn Frühlingsgefühle sich verschenken!“

© Renate Tank
01.03.2019

Schmunzelgrüße von mir - Renate

 

Antwort von Karl-Konrad Knooshood (26.09.2019)

Es ist mir sooo peinlich, liebe Renate. Deshalb danke ich Dir umso mehr für Dein Gedicht, das Du Deinem Kommentar hinzugefügt hast, denn es erinnerte mich daran, dass ich bereits ein sehr viel schöneres Eichhörnchen-Lobgedicht geschrieben hatte. Ich habe es übrigens meinem kurzen "Grazil im Geäst"- Text hinzugefügt, dementsprechend auch den Titel angepasst. Dein Gedicht ist übrigens super, es ist noch um einiges besser als mein kleiner Schwank über das Tier, das jeder so gern mag, wenn er ein Herz hat. LG, Karl-Konrad


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