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„Stille“ von August Sonnenfisch

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rainer (rainer.tiemann1gmx.de) 07.10.2019

Komme gerade aus einem Urlaub der Stille zurück, in dem lediglich das Meer, der Wind und meine Liebe Frau meine Begleiter waren. Wieder daheim, lieber August, denkt man nach dem Lesen deiner Zeilen, dass du kurz und bündig Recht hast. Herzlichst RT, der deinem Gedankengang gerne folgte.

 

Antwort von August Sonnenfisch (08.10.2019)

Das hört sich gut an, werter Rainer! Dazu fand ich die folgenden Zeilen: "Im Fortissimo der Farbsinfonien am Firmament von Alkmaar aan Zee, trink ich das Gold des Sonnengottes, trink ich das Gold der Wolkenwolken,der Meereswellen und des Windes." Ich danke dir fürs Mitgehen - in doppeltem Sinn! Herzlich: August


henri (ingeborg.henrichsarcor.de) 06.10.2019

... manches Lauschen in der/ auf die Stille kann zum eigenen Inneren erbarmungslos hinführen und dem wollen manche sich entziehen, erstmal, meint mit herzlichem Gruß zu Dir, August, Ingeborg

 

Antwort von August Sonnenfisch (06.10.2019)

Hallo Ingeborg, es wäre für einen diesbezüglich ungeübten Zivilisierten sozusagen einen Heldentat, sich einmal einer STILLE auszusetzen ... oder sich überhaupt einmal mit dieser Thematik zu befassen: was sagen Stille-Erfahrene zur STILLE, z. B. eine "Anastasia" (gleichnamiger Buchtitel) oder eine Anke Evertz (z. B. in ihrem Buch "Neun Tage Unendlichkeit" - ihr Leib lag neun Tage lang im Koma) ... Vielleicht würden zivilisierte Menschen es ja überleben, sich einmal einer STILLE auszusetzen ... Ich bedanke mich für dein Mitgehen mit einem Zitat von Alfred Brendel (österreichischer Pianist * 1931): "Musik kommt aus der Stille und führt in die Stille." ... Herzlich: August


Knorke Knoo (knorkeknooshoodgmx.de) 06.10.2019

Sehr fein und anspruchsvoll, knackig kurzes Bonmot zum Nachdenken.

LG, Karl-Konrad

 

Antwort von August Sonnenfisch (06.10.2019)

Hallo, Karl-Konrad, hat mich doch da neulich eine mit ihrem Smartphone verbandelte Frau im Schlosscafé von Meersburg am Bodensee angepflaumt, als ich den Service gebeten, die Musik-für-alle (mit jeder Menge Texte dazwischen) in diesem Caféhaus auszuschalten. Sie: Ich sei unhöflich, ich solle doch auch an die anderen Gäste denken: "Das Gewölbe (des Schlosscafés) wäre so leer ohne diese Musik!" - Ich daraufhin: "Meine Dame, es gibt ein Menschenrecht auf Freiheit von Berieselung - das weiß bislang nur kaum eine/r." Der Service drehte den Pegel herab und ich stöpselte den Rest mit Ohrpax weg und genoss die "Leere des Schlosscafé-Gewölbes" zu Meersburg ... Ich danke dir fürs Mitgehen! Herzlich: August


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freude (bertlnagelegmail.com) 06.10.2019

...August, die Menschen verabscheuen sie Stille und meinen, die haben sie noch lange genug;-) wo hingegen, in der Stille ruht die Kraft.
LG Bertl.

 

Antwort von August Sonnenfisch (06.10.2019)

Hallo, werter Bertl, solange wir Zivilisierten abseits jeglicher Stille-Erfahrungen leben, wäre es geradezu eine Heldentat, sich ihr einmal aususetzen - man weiß ja nicht, ob man sie überleben würde! ... Es scheint mir mit der Stille wie mit der Angst zu sein. Doch alle Künstler wissen das, was du in deinem letzten Halbsatz sagst - beispielsweise ein Alfred Brendel (* 1931), wenn er sagt: "Musik kommt aus der Stille und führt in die Stille!" ...Ich danke dir und grüße herzlich aus dem Herbst am Bodensee in den Herbst in Leoben: August


tryggvason (olaf-lueken2web.de) 06.10.2019

Sehr gerne gelesen !
Ich gehe so weit zu sagen: "Können wir die STILLE heute noch ertragen ?"
Beispiel: Ich gehe in eine Kirche. Sie ist leer. Stille breitet sich aus.
Wie lange werde ich die STILLE aushalten können ?
Ich weiß es nicht.
HG Olaf

 

Antwort von August Sonnenfisch (06.10.2019)

Hallo, Monsieur Olaf,man könnte es darauf ankommen lassen, ob man die STILLE in seiner eignen Küche überlebte: eine Heldentat des Alltags sozusagen! ... Da neulich hat mich eine Frau im Schlosscafé von Meersburg am Bodensee angepflaumt, als ich den Service bat, diese Musik für alle in diesem Caféhaus auszuschalten. Sie: Ich solle auch an die anderen Gäste denken: "Das Gewölbe (des Schlosscafés) wäre so leer ohne diese Musik!" - Ich daraufhin: "Meine Dame, es gibt ein Menschenrecht auf Freiheit von Berieselung - weiß bislang nur kaum einer." ... Ich danke dir fürs Mitgehen! Und für Deine Limericks! Herzlich: August


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