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„Trisomie 21…“ von Brigitte Waldner

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Neytiri (eMail-Adresse privat) 08.10.2019

Liebe Brigitte,

du schilderst die Situation von Kindern mit Down-Syndrom und ihren Müttern / Familien sehr anschaulich. Leider wird diesen Menschen bis heute noch immer sehr oft nicht auf Augenhöhe begegnet. Dabei hätten sie uns so viel zu geben, zu lehren ...
Ich finde es schön, dass du diesen Menschen ein Gedicht widmest!

Ganz lieb grüßt dich
Angela

 

Antwort von Brigitte Waldner (08.10.2019)

Liebe Angela, ich danke Dir, schade ist, dass man das nicht mehr reparieren kann, aber vielleicht geht die Forschung einmal in die Richtung, dass sie das veränderte Gen ausschalten können und durch ein neues ersetzen, wenn es früh genug ist. Liebe Grüße, Brigitte


Bild Leser

Minka (wally.h.schmidtgmail.com) 08.10.2019

Liebe Brigitte,
wir hatten einen Sohn mit Downsyndrom. Er hat uns viel Fröhlichkeit gebracht. Doch wir waren auch manchmal überfordert . Als Oliver geboren ist, 1968, gab es noch nicht viel Hilfe und es wurde auch noch nicht so offen über die Behinderung gesprochen. Die Kinder sind auf ihre Art ein richtiger Sonnenschein.Wir haben viel von ihm gelernt! Heute gehen die Menschen mit der Behinderung ganz anders um, die Eltern haben viele Vorteile.
Leider ist unser Schatz im letzten Jahr verstorben, womit wir einfach nicht fertig werden. Er ist 49 Jahre alt geworden. Es kam zur Behinderung auch noch Demenz dazu.
Es ist schön, Du das Thema mal angesprochen hast. Ich danke Dir dafür!
Herzlich Wally

 

Antwort von Brigitte Waldner (08.10.2019)

Liebe Wally, dass Du auch betroffen warst, so kann es gehen ja. Ich sehe viele behinderte Kinder fast jeden Tag, wenn die spazieren gehen. Hier ist ein Heim für schwerstbehinderte Kinder, da ist nicht nur Downsyndrom, sondern viele andere Behinderungen auch, die wesentlich schwerer sind. Heute werden die Downsyndrom Kinder viel älter als früher. Ich kenne auch einen, der schon rund um die 50 sein müsste. Ich habe schon von einige gehört, dass sie Sonnenscheine hatten, die ihre Kinder selber daheim hatten. Ich glaube, daheim ist es schon besser, als im Heim, aber eine ordentliche Aufgabe. Klar, dass Du Deinen Sohn vermisst, hast Dich ja lange um ihn gekümmert. Es fehlt einfach dann, wenn es weg ist und ich wünsche Dir Kraft, darüber zu kommen, auch wenn der Weg noch weit ist. Danke Dir und liebe Grüße, Brigitte


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