Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht

„Die stille Stunde des Pantoffelhelden“ von Ingrid Bezold

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freude (bertlnagelegmail.com) 27.10.2019

Für'n Namen Horst, da kann er nicht,
passt aber gut für einen Wicht,
der nie das bekam, was er wollte,
und dafür eine Frau, die grollte.

Pantoffelhelden gibt's genug,
da ist schon abgefahr'n der Zug;
so eine Frau kriegt man nie mehr raus,
nur, wenn der Horsti, wirft sie aus dem Haus.

Ingrid, gern gelesen,
Schmunzelgrüße von Bertl.

 

Antwort von Ingrid Bezold (28.10.2019)

Danke Bertl, für den lustigen Kommi. Ich fürchte, der Horsti traut sich nicht!!! Grüße zu dir in die Steiermark Ich war letztes Jahr über Weihnachten beim Brücklwirt in Nicklasdorf und hab ein gemütliches, stimmungsvolles Fest dort verbracht. Freunde hatten mich zwar zu sich eingeladen, aber das ist ein Fest der Familie und da wollte ich niemandem auf den Geist gehen.


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Elin (hildegard.kuehneweb.de) 14.10.2019

Liebe Ingrid,

Horst lebt in seinen Erinnerungen und hat nun mit seiner Frau
das bekommen, was er nicht wollte. Wie sagt man doch so schön:
"Selbst gemachtes Leid". Seht gut dein Gedicht, gefällt mir.

Schicke dir herzliche Grüße von Hildegard

 

Antwort von Ingrid Bezold (15.10.2019)

...aber er weiß sich zu helfen. Statt des Mittagsschlafes genießt er die "Speicherstunde". Danke für deinen Kommi, liebe Hildegard. Einen sonnigen Herbsttag wünscht dir Ingrid


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Margit Farwig (farwigmweb.de) 14.10.2019

Liebe Ingrid,

er ist zu einem stillen Genießer geworden, ob mit oder ohne Orden. Jeder ist seines Glückes Schmied, auch wenn er mal falsch daneben liegt. Hauptsache gesund und die Frau findet ihn bestimmt auch ganz nett... Tolles Gedicht!

Herzliche Grüße von Margit

 

Antwort von Ingrid Bezold (14.10.2019)

Liebe Margit, schön, dass dir mein Gedicht gefällt. War ein bisschen eintauchen in die - noch prüde - Jugend Mitte der 60er.. Für die willden "68er" war ich damals noch zu unreif. Ich danke dir und schick dir liebe Grüße Ingrid


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Ralph Bruse (ralphbrusefreenet.de) 13.10.2019

Ist es Gerdi nicht geworden,
kriegt er trotzdem einen Orden.
Auch wenn´s in ihm rumort und frisst
und aller Stolz im Eimer ist.

...den Orden dafür, daß er lebt
und ab und an ins Traumland schwebt.
Das ist nicht viel, doch immerhin,
hat mancher Tag so einen Sinn.
Welchen, das entzieht sich mir.
Ich denk mal: besser ´weg´, als hier.

(Das klingt, als ob der Schreiber weint.
Ist aber flappsend nur gemeint)


Schöne, neue Woche, Ingrid.
Sei gegrüßt



 

Antwort von Ingrid Bezold (13.10.2019)

Pfeif auf den Stolz - der Horst hat den Orden verdient. Schon, weil er einen Fluchtweg in seine Träume gefunden hat. Danke Ralph,dass Du mit- und weitergegangen bist. Dir auch eine gute Woche - mit wenig Regen...… Liebe Grüße Ingrid


Heike Diehl (diehlheike624gmail.com) 13.10.2019

Hallo Ingrid

Hat der olle Drachen den armen Horst aus seinen Erinnerungen gerissen!!! Gemein !!!!
Ist schon schön in Erinnerungen zu schwelgen.Ich hab die Schule gehasst. Daran erinnere ich mich
nicht so gerne, an meine Kindheit schon.
Horst soll öfter mal LmaA denken bei der Beißzange , und nicht gleich springen wenn die ruft und in seinen Playboy kucken. Ist doch kein Hund, Mensch!!! :-)))
Heitere Grüße Heike

PS: Hab mir vor kurzem mal die Bravo gekauft. Warum auch nicht.

 

Antwort von Ingrid Bezold (13.10.2019)

Heute hab ich mal wieder in der Vergangenheit rumgestöbert, Heike. Eigentlich wollte ich ausrangieren - wieder nicht geschafft. Na ja, ist ja viel Schönes dabei. Aus der Bravo hab ich mir Mitte der 60er Elvis-Teile ausgeschnitten, auf Pappe geklebt und in meinem Zimmer lebensgroß aufgestellt - zum schmusen. ( und zum Ärgernis meiner Eltern). Danke für den Kommi Grüße zu Dir von Ingrid


tryggvason (olaf-lueken2web.de) 13.10.2019

Eine ganz tolle Geschichte. Warum ? Sie spricht Leserin und Leser direkt an.
Das Phänomen ? Geld. Was kann Geld ? Ziemlich viel, aber nicht alles.
Die Grenzen des Geldes ? Zeit haben für... Liebe, das die Seele erhebt.
Die zeitliche Beschränkung: Das Grab.
HG Olaf

 

Antwort von Ingrid Bezold (13.10.2019)

Ja, leider dreht sich´s viel zu oft um´s Geld. Das wirkliche Leben wird versäumt und die Zeit rast vorbei.... Gut, wenn man noch rechtzeitig zur Besinnung kommt. Danke für Deinen Kommentar, Olaf. Es grüßt Dich Ingrid


Silberfee (daisy1190a1.net) 13.10.2019

Liebe Ingrid,

gar köstlich las ich Deine Zeilen - luden ein ein Weilchen zu verweilen:

"Wenn einer ein Pantoffelheld,
dies sicherlich wohl nicht gefällt,
es sei denn er ist auch noch schlau,
zu folgen nur der eig`nen Frau.

Bevor am Abend hängt meist schief,
der Haussegen im gröbsten Mief,
so ist es besser wohl durchdacht,
nur alles machen, dass sie lacht.

Selbst wenn er gern wär Don Juan
und wünschte sich dies dann und wann,
sollt` in sich geh`n stiller Stunde
und freuen an so manchem Funde,

aus früh`ren Tagen als er war,
der Hecht im Karpfenteich sogar.
All dies ist nun schon lange her
und heutzutag so manches schwer!

Gerne gelesen und augenzwinkernd rückgedichtet liebe Ingrid ;-))

Schönen Sonntagabend mit lieben Grüßen, Uschi

 

Antwort von Ingrid Bezold (13.10.2019)

Die Dunkelziffer der Pantoffelhelden will ich nicht wissen, Uschi. Du hast gleich Passendes zu diesem Thema parat. Danke. Dir noch einen schönen Abend wünscht Ingrid


Sonja-Soller (sonjasollerweb.de) 13.10.2019

Hallo Ingrid,
Du hast so ein wunderbares Gedicht über Zeiten geschrieben, die wohl niemand vergisst.
Horst hat mit der Wahl seiner Frau leider nicht so viel Glück gehabt, kann ja immer mal wieder in den Playboy schauen. Gott sei Dank.

Liebe Grüße aus dem Norden
herzlichst Sonja

 

Antwort von Ingrid Bezold (13.10.2019)

Sonja, ich denke, der Horst hat selbst Schuld an seiner Misere. Wehret den Anfängen... Vielleicht hat er sich erotisch zu wenig weiter orientiert und sich zu sehr auf den Haushalt konzentriert. Wenn seine Frau ihn dann nicht motiviert hat, sind beide in ein gegenseitiges Desinteresse geschlittert. Dann ändert sich auch der Umgangston dementsprechend. Dieses Problem hab ich nicht - muss meinen Müll alleine wegbringen. Danke für´s lesen und kommentieren Es grüßt Dich Ingrid


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