Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht

„Der Birger mit dem Stuhl (ein Sonett-Quartett)“ von Patrick Rabe

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tryggvason (olaf-lueken2web.de) 14.10.2019

Sehr gerne gelesen und auch etwas gelernt.
HG Olaf


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Horst Fleitmann (h.fleitmanngmail.com) 14.10.2019

Lieber Patrick,
genial... passiert mir wirklich nicht oft, aber an Deinen Zeilen bin ich kleben geblieben wie an Pflaumenmus, Hab sie sogar zwei Mal gelesen und werde es sicher mindestens noch ein drittes Mal tun.

Du hast mir damit so viele neue Ideen gegeben... Danke dafür.
Beste Grüße in Deinen Tag
Horst

 

Antwort von Patrick Rabe (14.10.2019)

Danke, Horst! vielleicht find ich diese Ideen ja mal auf E-Stories? Alles Liebe und halt die Haare s-teif! dein Nordlicht Paddy Patzoweit


Andreas Vierk (Andreasvierkgmx.de) 14.10.2019

Liebo Birger,
häddest du nicht ooch Sonedd-Quordedd schreyben gännen? Nee, im Ernst: Das hat mir wieder sehr gefallen. Besonders die ersten beiden Sonette. Im vierten war mir wieder zu viel Bibel und zuviel Paddy der Prediger. Das Beffchen ist dir irgendwie zu eng. Könntest du im dritten Sonett statt "die Psychiatrie" nicht "da Psychiatrie" schreiben? Statt des sprachlichen Rückwärtsganges stünde dann eine normale Begründung. Und die Reime "durch" und "Burg"... na ja... das lasse ich als künstlerische Freiheit durchgehen. Und wenn du auch schön den Pausenbrot mit dem bösen Klaus-Dieter teilst, bekommst du von mir auch eine Eins!
Dein Lehrer Larry Launelacher

 

Antwort von Patrick Rabe (14.10.2019)

Lieber Larry Linkslastig! Willst du meine mit Passionsfruchtmarmelade bestrichene Brötchenhälfte von gestern haben? Mein Pastor hat mich für irre erklärt, als ich ihm versicherte, das sei die eine Hälfte des Abendmahls des Herrn (die andere ist Kaffee, Leitungswasser, Trauben-oder Orangensaft, und in seltenen Fällen River-Cola oder Starkbier), und ich würde an jedem 13. des Monats auf den Birger mit dem Stuhl warten, einen Dämon aus der Hölle, der von mir erwartet, dass ich seinen Dämonennamen errate, oder ihn ganz doll lieben lerne und Trick-or-Treat-mäßig immer Abendmahl im Haus habe, wenn er mir zur Geisterstunde seinen Stuhl durch die Glastür donnert. Das ganze ist ein Spiel. Denn ich kenne seinen Dämonennamen längst. Rumpelstilzchen. Er wünscht sich, dass ich mir die Haare so lang wachsen lasse, dass ich ihn an die Müllerstochter erinnere, aber den Gefallen tu ich ihm nicht. Ich bleibe stock-hetero. In Wirklichkeit ist er ein Autist, dessen Namen ich nicht kenne, weil er nur mäßig sprechen kann, mit dem ich miese Erfahrungen in der Psychiatrie gemacht habe, und den ich monatelang durch Gedankenspielchen aus meinem Kopf und meiner Seele bannen musste. Und, auch wenn dich das Neue Jerusalem nervt. Ich meine das völlig ernst. Ich hoffe, dort mit ihm zu stehen, in Freundschaft und Einigkeit, genauso wie mit dir, Irene, meinem Vater, meiner Liebsten, dem Weihnachtsmann, Rumpelstilzchen, Schneewittchen, Schneeweißchen und Rosenrot, dem Bären, dem Biest, der Schönen, dem Phantom der Oper, Christine, Raoul, Grizabella, Rum Tum Tugger, Old Deuteronymy, Mac Cavity, Mac Moneysack, Onkel Dagobert, Onkel Donald, Mickey und Goofy, Jay und Gofi, Dick und Doof, Cheech und Chong, Blöd und Lang, Ratz und Rübe, Falco und Nena, Udo und Nina, Bobby D. und John L., Wolfgang Niedecken, Kanzman Abdecken, Schätzchen Zudecken, Bödsinn, Tiefsinn und Itsasin, den Pet-Shop-Boys, den Beach-Boys und den Quietschboys, Spencer, Elvis, Mona und Lisa, Poldi, Lexi, Nepomuk und Kasimir, Samson, Tiffy, Herrn von Bödefeld, Ernie, Bert, Grobi, Krümelmonster, Manfred und Lilo, Lilofee und dem Wassermann, Achim Reichel, Saruman, Michael Schanze, der Sternschanze und der Schanzengleichheit zwischen den Geschlechtern und Hautfarben, Alice Schwarzer, Verona Feldbusch, Uschi Obermaier, Lolle Untermüller, Oswald Kolle, Tinto Brass, Beate Busen, Dolly Buster, Marilyn Monroe, Julia Hummer und Julia Capulet, Hamlet, Omlett, Dramolett und Falstaff, Xavier Naidoo, Johannes Falk, Dania König, Sarah Brendel und natürlich Jens und Sven Böttcher zum Fässer aufmachen. Und zum zweiten mal Gofi Müller zum Elfmeter in Wein verwandeln. O'zapft is. Heute ess ich Leberkäse mit Schauerkraut. Morgen klau ich der Königin ihr Rind. In diesem Sinne, Sams, das Silberkalb.


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