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„Depression“ von Jan Krause

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claudia savelsberg (cs205web.de) 14.10.2019

Hallo Jan,

Dein Gedicht hat mich in meiner Seele berührt; denn ich habe viele Jahre auch an Depressionen gelitten. Psychotherapien und Medikamente haben mir geholfen. Dazu das Verständnis von guten Freunden. Ich weiß allerdings, dass diese Krankheit bei mir in Krisenzeiten immer wieder kommt - neue Schübe. Genau das, wie Du es beschreibst. Ein dunkles Loch ... Hoffnungslosigkeit ... jeden Tag dagegen ankämpfen ... einfach mühsam.
Ich weiß nicht, was ich Dir raten kann, aber ich bin in Gedanken bei Dir.
Sei herzlich gegrüßt, Claudia

 

Antwort von Jan Krause (14.10.2019)

Hallo Claudia, ich danke dir für deine lieben Worte. Auch bei mir ist die Depression rezidivierend, also immer wiederkehrend. Aber ich bin in Behandlung. Tja, mit dem Verständnis von Freunden hatte ich leider nicht so viel Glück. Die meisten können und wollen sich nicht mit der Materie auseinander setzen. Aber in solchen Zeiten merkt man, wer wirklich zu einem steht, das hat auch etwas tröstliches.


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Elin (hildegard.kuehneweb.de) 14.10.2019

Lieber Jan,

was eine Depression mit einem macht oder besser gesagt aus einem macht,
das kann ich nicht nachvollzien. Wie du es aber beschrieben hast, weißt du
wovon du sprichst und da ist Hilfe wirklich angesagt.

Liebe Grüße von Hildegard

 

Antwort von Jan Krause (14.10.2019)

ja, leider... und ich kann nur jedem Betroffenen, aber auch Angehörigen, Freunden usw. nahelegen keine Scheu zu haben, Hilfe zu suchen und auch anzunehmen.


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FranzB (eMail-Adresse privat) 14.10.2019

Hallo Jan
Sehr gut beschrieben und doch, es gibt zu oft noch mehr Schrecken! Grüße Dir der Franz

 

Antwort von Jan Krause (14.10.2019)

richtig, die Welt ist voller Schrecken. Jeden Tag, jede Stunde, jede Minute passieren furchtbare Dinge. Das schlimme an einer Depression ist aber, dass man Gefangener seiner eigenen Gedanken und Gefühle ist und man kaum noch etwas anderes wahrnimmt. Andererseits können äußere Faktoren oder auch ein gewisser Weltschmerz das ganze noch verschlimmern.


hgema (infolyrik-kriegundleben.de) 14.10.2019

Hallo Jan,

besser uns intensiver kann man eine schwere Depression nicht beschreiben und empfinden, nur der, der sie erlebte. Wenn es Dich betrifft, dann hoffe ich , dass Du die grausame Krankheit überwunden hast oder lindern konntest. Die stummen Schreie hört kaum ein anderer und die Leere der Gefühle tut so weh. Fachleute können helfen, der Seele wieder neuen Schwung zu geben und der Glaube an den Schöpfer mit all den positiven Verheißungen, LG Heidrun

 

Antwort von Jan Krause (14.10.2019)

vielen Dank für deine lieben Worte. Das Gedicht stammt aber schon aus dem Jahr 2016, leider immer wieder aktuell... In meinem Fall, ist die Depression rezidivierend, also immer wiederkehrend. Habe mich dieses Jahr, nach dem Ende einer langjährigen Beziehung für eine stationäre Therapie entschieden und dort den Mut gefunden, dieses kleine "Werk" vorzutragen und war überrascht von der Resonanz, so dass ich mich jetzt entschlossen habe, es hier zu veröffentlichen. Vielleicht hilft es ja dem einen oder anderen zu verstehen oder nutzt es um sich selbst mitzuteilen, wenn die eigenen Worte fehlen...


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