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„Märchen der Gebrüder Grimm“ von Robert Nyffenegger

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rainer (rainer.tiemann1gmx.de) 18.10.2019

Gern gelesen, lieber Robert, weil gut inszeniert. Denke wir haben seinerzeit die Grimm'schen Märchen genossen und haben keinen Schaden an Leib und Seele genommen. Ein schönes Wochenende wünscht dir RT.

 

Antwort von Robert Nyffenegger (18.10.2019)

Danke Dir herzlich, von Schaden möchten wir nicht sprechen, sie haben uns für das tägliche Leben bloss gestärkt, man wusste was man zu erwarten hat. Aber nach neuesten Zeitungsmeldungen sollen jetzt unter anderem auch die Metamorphosen von Ovid umgeschrieben werden. Herrliche Zeit! Lieber Gruss Robert


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Elin (hildegard.kuehneweb.de) 17.10.2019

Lieber Robert,

gerade Grimms Märchen, was habe ich sie gerne gelesen
und die Phantasie ging auf Reisen und es hat auch nicht
geschadet. Es wiederholt sich alles und der böse Wolf
streift nun durch Brandenburgs Wälder und holt sich
jetzt ein Schaf nach dem anderen.

Leben Gruß von Hildegard

 

Antwort von Robert Nyffenegger (17.10.2019)

Danke Dir herzlich, ist mir genauso wie Dir ergangen. Wolf war mein Name bei den Pfadfindern, das lässt tief blicken. Sei herzlich gegrüsst von Robert


Renate Tank (renate-tankt-online.de) 16.10.2019


Lieber Robert,
die Märchen habe ich geliebt, deshalb verteidige ich sie sehr.
Ein Kind sieht mehr auf die "Gerechtigkeit" bei solch einer Mär...
Meine Phantasie fing Feuer, es gab viel zu bedenken.
Man wurde im Lesen bestens geübt und auch beim darüber Nachdenken.
Heute wird alles bis ins Kleinste zerpflückt - der "Wendehals" will alles wenden...
Ich glaube, es wurde noch kein Kind verrückt, und so kann ich beruhigt enden.

Wenn ich das Angebot heute so sehe, dann sage ich mir auch öfter:
"Wehe, wehe - wenn ich auf das Ende sehe."

Die Zeiten aber bringen Neues hervor - es wird sich erweisen: wer war ein Tor?

Liebe Gedankengrüße treffen bei dir ein und dein Gedichtelein war gut vorgetragen
- Renate





 

Antwort von Robert Nyffenegger (17.10.2019)

Du sprichst mir aus dem Herzen, ich sehe es genau so. Die Menschen wollen immer besser, gerechter, weniger grausam und lieb werden und das Gegenteil trifft ein. Die Zunahme der Selenklempner spricht doch ihre eigene Sprache. Es ist uns noch nie so gut gegangen, aber der Geist hat darunter gelitten. Lieber Gruss Robert


Knorke Knoo (knorkeknooshoodgmx.de) 16.10.2019

Märchen, im Grunde voller Archaik und überholter Symbolik, doch viel zu sehr Stereotypen und Archetypen verarbeitend, was Du gut auf den gruseligen und makabren Punkt zusammen kombinierst, lieber Robert. Der Wolf ist grausam (das "toxisch Männliche"), der Jägersmann ist das positive, vegane Männlichkeitsideal. Mann, ist das super!

Märchenhaft LG und wenn man nicht gestorben ist, lebt man noch heute...Karl-Konrad

 

Antwort von Robert Nyffenegger (17.10.2019)

Ja mein Lieber hab herzlichen Dank. Ich liebe die alten Märchen, ihre treffenden Aussagen, die ehrliche Sprache, ohne das psychologische Klimbim, das Psycho-Gebrabbel. Ovid war auch ein ehrlicher Dichter, heute undenkbar. Ach Gott, wie hat die Menschheit sich doch gebessert. Herzlich Robert


tryggvason (olaf-lueken2web.de) 16.10.2019

Ein unglaublich schönes Gedicht.
Ob ich alles glauben soll, das weiß ich nicht.
Der Dichter will nicht Wahrheiten predigen,
er möchte lieber seine Wortgegner erledigen.
Ob das auch der Wahrheit entspricht,
wie gesagt, das weiß ich nicht.
Sehr, sehr gerne gelesen.
In der Hoffnung, es schrieb ein ehrliches Wesen.
HG Olaf

 

Antwort von Robert Nyffenegger (16.10.2019)

Danke Dir herzlich, "unglaublich schön" ist doch etwas übertrieben. Nebenbei: Du darfst mir nicht alles glauben, aber glauben darfst Du mir, dass mich Deine Hundegeschichten gefallen und amüsiert haben. Wort Gegner kenne ich selten oder nicht und die Wahrheit ist nicht nur bei mir relativ. Die Märchen der Brüder Grimm sind in einer anderen Zeit zu orten. Auch die Metamorphosen von Ovid sind für die Feministen ein Gräuel. Die Tiere haben es heute sicher besser als vor hundert Jahren, aber noch vieles liegt im Argen, Legebatterien etc. etc. Ein Mittelmass ist noch nicht gefunden. Aber man darf hoffen, ganz lieber Gruss Robert


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FranzB (eMail-Adresse privat) 16.10.2019

Hallo Robert. Da stimme ich Dir zu! Darüber hatte ich mich schon oft mit meiner Frau unterhalten, was wir unseren Kindern an Märchen bieten und dies vor dem Schlaf! Gerne gelesen Grüße Dir der Franz

 

Antwort von Robert Nyffenegger (16.10.2019)

Ein normales Kind hört gerne solche Märchen und nimmt sie auch als solche zur Kenntnis. Die Kinder heute werden viel zu viel verpäppelt = umsorgt, ich sehe das bei meinen fünf Enkelkindern. Mit Dank und herzlichem Gruss, Robert


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Horst Fleitmann (h.fleitmanngmail.com) 16.10.2019

Lieber Robert,

Was wäre wenn
Wenn's Rotkäppchen, just als es sollte,
zur Oma in den Wald nicht wollte,
es ablehnte sie zu besuchen,
wo blieb der Wein dann und der Kuchen?

Es fräß' der Wolf nicht diese Oma,
und läg' nicht hinterher im Koma,
der Jäger hätt' nicht unverhüllt
des Wolfen Bauch mit Stein gefüllt,

die Grimmsens, hätten's Mär nicht g'schrieben,
wir würden uns'ren Wolf mehr lieben,.
kein Kind säß mehr mit Angst im Bette.
Es wäre besser, jede Wette.

Herzlich grüßt Horst

 

Antwort von Robert Nyffenegger (16.10.2019)

Herrlich und bestens Dein Spontangedicht in Windeseile, gratuliere Dir herzlich und danke Dir. Bin eben einer älteren Dame begegnet, die hatte ihren Schosshund mit Käppchen im mitgeführten Kinderwagen. Sachen gibt's, man glaubt es nicht. Noch schönen Tag und lieber Gruss, Robert


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