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„Aus den fiktiv gesandten Briefen an meinen Liebsten....🖋ᥧ“ von Ursula Rischanek

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Horst Fleitmann (h.fleitmanngmail.com) 17.10.2019

Liebe Uschi,

Ich sag es mit Vorsicht vielleicht auch vermessen:
Du schreibst Deinem Liebsten er soll Dich vergessen,
doch gleichzeitig sagst Du ihm, tief aus dem Herzen,
dass diese Entscheidung Du triffst voller Schmerzen.

Geh in Dich und frage Dich, ist er es Wert?
Wenn sowas passiert, dann lief was verkehrt.
Nimm Dir eine Auszeit tut's auch noch viel weher
mit Abstand beschaut, kommt man allem viel näher.

Sind dann die Gefühle und Sehnsucht noch da,
dann ist diese Liebe bestimmt wunderbar.
Doch denkst Du nach einigen Tagen: "Was soll's?"
Dann war die Verbindung wohl kaum sowas doll's.

Jede Medaille hat zwei Seiten, liebe Uschi... man sollte immer das Für und Wider betrachten. Aber was man in diesem Leben falsch macht, klappt bestimmt im nächsten Leben. Ich wünsche es Dir.

Sei herzlich gegrüßt in Deinen Abend von Horst







 

Antwort von Ursula Rischanek (17.10.2019)

Lieber Horst, gar viel passiert uns oft im Leben - und abzuschließen ? nun ja, auch das solls geben - doch sehe ich auch dies nicht drastisch - denn viel im Leben ist phantastisch. Doch wenn nunmehr wie mir erscheint - verletzend nichts mehr übrigbleibt - vielleicht war Täuschung alles blos - dies wär zu klären rigoros. Und wenn man dann noch kommt zuletzt - es ist nun so, selbst wenns entsetzt - so bleibt dann nur vielleicht zu hoffen - soll weitergehn man unverdrossen? Auch hier nochmal möcht ich betonen - des Dichters Freiheit unverholen - die ich mir nahm bei diesem Text - lasse Dir sagen - zu guter Letzt. *** Und aufs nächste Leben lieber Horst, nun ja ich lebe im hier und jetzt und nur darauf kommt es an, danke jedoch für Deine Zeilen und Wünsche - sie mögen sich erfüllen. Liebe Grüße, Uschi


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Elin (hildegard.kuehneweb.de) 17.10.2019

Liebe Uschi,

in voller Liebe den Abruf nicht gleich erkannt,
Angst er sich von ihr abwandt.
So dauert es nur kurze Zeit,
sie schnell erkannt und ist jetzt weit.
Sich von der Liebe blenden lassen,
es kommt schon vor, aber bitte nicht hassen.

Herzliche Grüße von Hildegard

 

Antwort von Ursula Rischanek (17.10.2019)

Liebe Hildegard, auch wenn die Liebe einstmal groß, Entäuschung folgt dann rigoros, so kann es gehen mal im Leben, mitunter liegen wir daneben ;-))) Dankeschön für deine lieben Zeilen! Herzliche Grüße auch dir, Uschi


claudia savelsberg (cs205web.de) 17.10.2019

Lieben Uschi,
wieder mal ein ganz tolles Gedicht, was ich als Frau sehr gerne gelesen habe. Immer "auf Abruf"? Mein Ex verlangte oft, dass ich mich richtig schick mache, weil er mit mir bei Geschäftsessen richtig angeben wollte. Alles auf Abruf! Ich sollte immer parat stehen. Ein anderer Mann wollte sogar Sex auf Abruf, ich sollte ihm eben immer zur Verfügung stehen, weil er mich in einer Krisensituation finanziell unterstützte. Nö, das brauche ich nicht mehr, und das will ich auch nicht mehr. "Auf Abruf" bin ich heute nur noch für meinen Hund da, wenn der Kerl was Falsches gefressen hat und mir signalisiert, dass er ganz dringend raus muss....
Herzlich grüßt Claudia

 

Antwort von Ursula Rischanek (17.10.2019)

Ach liebe Claudia, da kann ich Dich sehr gut verstehen, auch mir ergeht es ganz ähnlich wenn meine beiden Felligen nach Zuwendung verlangen. Ich musste schmunzeln und habe es auch andernorts schon angedeutet - des Dichters Freiheit - ich schrieb aus den FIKTIV gesandten Briefen - und habe es auch nicht als "autobiographisch" gepostet. Gleichwohl kann es so etwas schon mal geben im richtigen Leben. Aber das brauche ich Dir als brilliante Geschichtenerzählerin ja nicht zu sagen. Herzlichen Dank für Deinen Kommentar und ganz liebe Grüße in Deinen Abend, Uschi - mit einem Streichler an Sammy PS: Heute meine zweite Knieinfiltration bekommen - war echt prickelnd!


Renate Tank (renate-tankt-online.de) 17.10.2019


War es eine Blendung
in großer Vollendung?
Das wird lange bewegen
und wirkt wie ein Degen...
Hat man erst erkannt,
dass man zu sehr entflammt,
wird es zum Segen,
sich wegzubewegen...

Gedankengrüße sendet dir Renate

 

Antwort von Ursula Rischanek (17.10.2019)

Vermutlich dürfte das wohl so sein liebe Renate und der Degen dringt mitunter wei ein glühend Schwert in einen ganz tief hinein sogar. Nicht immer jedoch ist alles autobiografisch oder Selbsterlebtes! Herzlichen Dank für Deinen Kommentar und ganz liebe Grüße, Uschi


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