Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht

„Wirrwarr des Lebens (Episode 6)“ von Roland Drinhaus

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Goslar (karlhf28hotmail.com) 24.10.2019

Lieber Roland,

deine schöne Dichtung klagt mit Recht den Wirrwarr unserer Epoche an. Die jetzigen Generationen leben in einer anderen Welt. Sie haben keine Vorstellungen von den Zeiten in denen wir das Leben genossen haben.

Herzlich Karl-Heinz

 

Antwort von Roland Drinhaus (25.10.2019)

Lieber Karl-Heinz. Man kann das Leben auch heute noch genießen, wenn man sich nicht von seinen Prinzipien ablenken lässt. Doch die Wolken ziehen allmählich auf und werden mehr. Auch früher war das Leben mit Einschränkungen versehen. Am besten locker bleiben.... so wie du das auch erfolgreich und weise uns das schon viele Jahre vorlebst. Danke für deinen Kommentar. Ich sende dir beste Grüße nach Kanada und hoffe, daß dich in diesem Jahr dein Garten gut beschenkt hat und das du ihn bald schon winterfest hast; es ist ja gerade die Zeit des Zurückschneidens. L.G. Roland


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FranzB (eMail-Adresse privat) 24.10.2019

Leute bringt System ins Leben,
denke selbst mal wieder nach!

So ist es lieber Roland! Grüße Franz

 

Antwort von Roland Drinhaus (24.10.2019)

Lieber Franz. Du zitierst einen Satz aus dem Gedicht, der auch in jedem Gedicht der Vorgängerversionen vorkommt. Ich grüße dich herzlich, Roland


tryggvason (olaf-lueken2web.de) 23.10.2019

Sehr gerne gelesen!
HG Olaf

 

Antwort von Roland Drinhaus (24.10.2019)

Dankeschön Olaf. Das Leben ist und bleibt ein Wirrwarr; die Kunst ist es, die Ruhe in uns selbst zu finden. L.G. Roland


Renate Tank (renate-tankt-online.de) 23.10.2019

Lieber Roland,
ich bin mit deinem Gedicht sehr einverstanden,
nur mit dem Schlussvers:
"Chaos wird von selbst gestoppt"
kann ich mich gar nicht anfreunden.

Eine etwas seltsame Ansicht, lieber Roland.
Es kommt darauf an, wie du es GENAU meinst.

Chaos kann durch ein Eingreifen Höherer Mächte
verändert oder gestoppt werden, nämlich da heraus,
dass NIEMAND mehr vor oder zurück kann.
Ansonsten bíldet sich wieder neues Chaos, weil
die nötige EINSICHT in ein grundsätzliches
UMDENKEN nicht angenommen werden will.

Tatsächliche Veränderungen entspringen einer
zunehmend mehr in Richtung GEMEINSAMKEIT
denkenden Menschheit - aber keinen Waffen.
Und der EINSICHT in die Dinge, die unabdingbar
sind, damit eine WELTGEMEINSCHAFT überhaupt
entstehen und bestehen kann. Das muss in den
KÖPFEN geboren und ALLEN verständlich werden.
EIN GEGENEINANDER MUSS DER VERGANGENHEIT
ANGEHÖREN.
Aber dieses ZIEL ist noch lange nicht in Sicht.

So meine, sicherlich zu ergänzenden Gedanken dazu.

Liebe Grüße sendet dir Renate

 

Antwort von Roland Drinhaus (24.10.2019)

Liebe Renate. Der Begriff Chaos ist gesellschaftlich wie privat sehr dehnbar und eine Eigenschaft vieler Menschen ist es, ein Chaos am liebsten selbst beenden zu wollen, oder mit dazu beizutragen. Chaosthemen finden sich in meinem diesmal sehr allgemein gehaltenem Gedicht (die Vorgänger gingen gerne in private Kleindetails) jede Menge: Als da wären: Plastik, Klima, Gewalt,IT-Wirkung auf Menschen, Verschmutzung, Gelddruckerei. Ein Chaos stoppt grundsätzlich mit dem Tod; doch auch da will ich nicht hinaus... man müsste Supermann sein, wenn man jedes genannte Thema schaffen will; unmöglich! Das Chaos entdeckt man, wenn man jedes Chaos noch im Detail beleuchtet: Z.B. wie ich es in der Vergangenheit schon in anderen Gedichten beleuchtet habe: Die Klimakata- strophe (von wegen Krise!). Gab es noch nie: Ist ein chemisch physikalisches Phänomen, umstritten und uneins ohne Ende. Von der Begriffsklärung angefangen, über die Klimaleugner, Klimaboykoteure (USA), bis hin zu den verschiedenen Maßnahmenszenarios ein einziges Chaos, ohne erkennbares Bewusstsein, voller Fehler und FakeNews. Mir ist soviel Widersprüchliches dazu eingefallen was ich hier schreiben könnte.... doch es sollte reichen wenn ich hier sage: Unlösbar, durchgefallen... keine Chance. Bewusstsein entsteht ausschliesslich durch Katastrophen und die mediale Vernetzung. Der einfache Mensch in China, Indien, Afrika oder Colorado kann mit dem Begriff noch garnichts anfangen. Man elektrifiziert die Mobilität und bedenkt nicht, daß Wasserstoff der eigentlich richtige Weg ist. Eine Begrenzung der Mobilität ist tatsächlich noch garnicht im Gespräch und wird als nicht praktikabel abgeschmettert; dabei betrachtet man ebenso noch garnicht die Notwendigkeit und Effizienz von Mobilität. Wäre man schon in medias res und würde z.B. über das Vermeiden und Verhindern von Pendlerfahrten nachdenken, dann wüsste ich, daß man allmählich die Problematik versteht und was tut.... stattdessen denken vielzuviele Menschen über die falschen Dinge nach und entwerfen Hass-Postings gegen Greta Thunberg, anstatt der Jugend und Wissenschaft ein einziges mal Recht zu geben. Dieses Chaos endet daher von selbst: Und zwar genau dann, wenn allen das Wasser bis zum Halse steht. Wir beide werdens aber nicht mehr erleben; es dauert noch ein paar Jährchen. Zusammengefasst: Chaos hat, wenn man dessen Ursachen nicht bekämpft, ein selbstzerstörerisches Potential. Ich kann allerdings auch bestens verstehen, wenn du da anderer Meinung sein solltest. Ich freue mich auf jeden Fall sehr über deinen so ausführlichen Kommentar und sende dir ganz liebe Grüße. Herzlichst, Roland


rnyff (drnyffihotmail.com) 23.10.2019

Das ganze Wirrwarr der heutigen Zeit bestens zusammengefasst und ein exzellenter Schlusspunkt, dem ich mich noch so gerne anschliesse. Lieber Gruss Robert

 

Antwort von Roland Drinhaus (24.10.2019)

Lieber Robert. Diese Wirrwarr-Zusammenfassungen erscheinen ziemlich genau alle 2 Jahre. Und immer findet sich viel Gesprächsstoff der aktuellen Zeit. Diese Version enthält mehr Allgemeinthemen als die Vorgänger. So meldeten sich bislang mehr Autorenfreunde als sonst. Der Aufruf "Leute bringt System ins Leben" findet sich am Schluss jedes Gedichtes der Serie.Danke und l.G. Roland


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Elin (hildegard.kuehneweb.de) 23.10.2019

Lieber Roland,

leider läuft alles aus dem Ruder,es kann nur besser werden?!?

Liebe Grüße von Hildegard

 

Antwort von Roland Drinhaus (24.10.2019)

Liebe Hildegard. Fast alle kommentierenden Autorenfreunde teilen meine zweifelnden Gesellschaftsbedenken, die im Grunde alle nur benannt, und natürlich aus platzgründen nicht erklärt werden können. Aber fast alle verlieren auch nicht ihren Optimismus und die Hoffnung das alles wieder aufwärts gehen wird. Ich selbst wage da aber keine Prognose und beschränke mich lieber locker auf meinen beobachtenden Part. Viele melden sich übrigens.... diese Wirrwarr-Gedichtsversion ist zuletzt auch nicht so kleindetailreich und privatbezogen wie ihre Vorgänger und mit mehr Allgemeinthemen bestückt; bietet somit mehr Themen für das Allgemeinverständnis. L.G. Roland


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freude (bertlnagelegmail.com) 23.10.2019

...Roland, die Logik liegt noch brach, das ist die beste Meldung des Tages.

Ich mach's wie du, bleib locker,
Stress macht müde und bekloppt,
bin Geniesser und kein Zocker,
Chaos wird von selbst gestoppt.

Toll geschrieben, lG von Bertl.

 

Antwort von Roland Drinhaus (24.10.2019)

Lieber Bertl. Das die Logik weiter brachliegt wäre sicher auch eine Nachricht des Jahres, oder des Jahrzehnts? Oder noch länger? Schön das du mir dann beim lockerbleiben beistehen willst... aber anders ist dieses politisch-gesellschaftliche Durcheinander nicht hinzubiegen. Früher oder später erleben wir aber vielleicht noch die Zeiten, wenn eine Alexa uns auch noch eine Leiter für den Gardinenwechsel bringt.... dann aber volle Deckung! Herzlich danke für Kommi und Zustimmung sagt grüßend, der Roland


sifi (eMail-Adresse privat) 23.10.2019

Ja, lieber Roland,
vieles auf der Welt ist in Schieflage geraten.
Da kann es doch nur noch berg-up gehen.
LG Siegfried

 

Antwort von Roland Drinhaus (23.10.2019)

So ist es, Siegfried. Wer bergauf will, dem helfen wir schieben und bergab geht es sowieso meistens wie von selbst. Sei herzlich gegrüßt und bleib auch als Wortakrobat schwindelfrei. L.G. Roland


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