Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht

„Des Wohlstands Reste“ von Sonja Soller

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tryggvason (olaf-lueken2web.de) 25.10.2019

Sehr gerne gelesen. Für mich ist das ein sehr niveauvoller Beitrag.
HG Olaf

 

Antwort von Sonja Soller (25.10.2019)

Vielen Dank, lieber Olaf. Freue mich über Deinen Kommentar. Herzliche Grüße aus Stade von Sonja


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freude (bertlnagelegmail.com) 25.10.2019

...Sonja, bis jetzt gab es für vieles eine Lösung;-) diese Lösung passiert jedoch mehr in Wohlstandsländern. Deshalb sollte nicht alles unter einen Hut geworfen werden. Bei uns in Österreich gibt es z.B. kein Plastikproblem, es wird getrennt und umweltfreundlich entsorgt. Da müsste einmal mehr in den Ländern vorrangig etwas geschehen, wo es keine Umweltauflagen gibt.
Auch wir hatten einmal Kloaken in unseren Flüssen, wo es noch keine Kläranlagen gab. Heute kannst du wieder in den Flüssen baden und Fische fangen. Auch das brauchte lange Zeit, aber es wurde geschafft. Deshalb sollten Politiker nicht das Geld beim Fenster rauswerfen, wo es nicht nötig ist, sondern sollten da eingreifen, wo es akute Probleme gibt.
Das meint mit lG, Adalbert aus Österreich.

 

Antwort von Sonja Soller (25.10.2019)

Danke für deinen ausführlichen Kommentar Adalbert, aber..... Der Wohlstandsmüll besteht nicht nur aus Plastik (Kunststoff), ist sehr hilfreich z.B. in der Medizin. Der in gelben Säcken gesammelte Plastikmüll, wird teilweise recycelt und weiterverwendet, der Rest verbrannt Unser Wohlstandsmüll ( das mag in Österreich anders sein) sind alte, ausgediente, defekte Haushaltsgeräte, PC, Fernseher und alle möglichen Elektrogeräte, Pkws, alles was unseren Standards und unseren Umweltbestimmungen nicht mehr entspricht. Kleidung, die in den dafür aufgestellten Containern gesammelt wird. Ein Journalistenteam hat einige Geräte und Kleidung, von der Straße und von amtlichen Sammelstellen mit Mikrochips versehen und verfolgt (dokumentarisch belegbar). Auch wenn die Reise etwas länger gedauert hat, oder auch wochenlang stockte, die meisten der gekennzeichneten Dinge landeten größtenteils „Anderswo“, nur nicht im eigenen Land . Alles was noch irgendwie verwendbar war (nicht für uns) wurde in stapelbare Würfel gepresst, oder in Container verbracht, verschifft, geflogen oder gefahren. Pkws, die bei uns aus dem Verkehr gezogen wurden, fahren in andern Länder ( z.B. Afrika ) weiter. Es ist wie mit einem alten Möbelstück, dass man in den Keller oder auf den Dachboden stellt, man sieht es nicht mehr, ist aber immer noch da. So geht es uns mit dem Wohlstandsmüll, was mir Sorge und Kummer bereitet. Hier muss ich Dir Recht geben Adalbert, die Politik verschleudert Gelder für "Projekte" wo man nur den Kopf schütteln kann. Das Müllproblem ist ja nur ein Problem in unserer Welt. Die Politiker sollten sich u.a.mehr und stärker dafür einsetzen, um den Handel mit Dingen, die WIR wegwerfen, in anderen Länder zu unterbinden, zumindest aber zu verringern. Manchmal müssen wir sogar viel Geld bezahlen, damit unser Müll in der Ferne entsorgt wird. MÜLLVERMEIDUNG wäre in jedem Fall das Zauberwort. Wir hinterlassen unseren Kinder eine Welt, die wir langsam selber kaputt machen. Das will mein „Gedicht“ sagen. Liebe morgendliche Grüße aus dem verschlafenen Stade sendet Dir Sonja


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Lichtschatten (eMail-Adresse privat) 24.10.2019

Durchaus sozialrelevant deine Zeilen, und / oder meinetwegen auch - kritisch... ! G*n. Nacht Gruß! L.

 

Antwort von Sonja Soller (25.10.2019)

Guten Morgen Lutz, danke , das Du mein Gedicht gelesen hast. das Gedicht sollte schon auch als sozialkritisch angesehen werden, denn der "Wohlstandsmüll" besteht nicht nur aus "Plastkmüll". Frühmorgendlichen Grüße aus Stade schickt Dir Sonja


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FranzB (eMail-Adresse privat) 24.10.2019

Nicht alles liebe Sonja was man erfindet ist gut für uns und da mache ich mir oft Gedanken! Dir jedoch liebe Grüße der Franz

 

Antwort von Sonja Soller (24.10.2019)

hallo Franz, danke Du mein Gedicht gelesen hast. liebe Grüße aus Stade von Sonja


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