Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht

„Melancholie“ von Bernhard Pappe

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Solino10 (solino16yahoo.de) 03.11.2019

Lieber Bernhard, ich glaube - in diesem Moment spielt es keine Rolle, ob du wiederkehrst oder nicht.
Es ist der Augenblick, der tief in dir bleibt, den du immer wieder abrufen kannst.
Die Natur geht ihren Weg - wie auch wir unseren gehen...
Auch der Baum weiß nicht, ob er nächstes Jahr noch steht, ob er Früchte tragen wird, ob ein Sturm kommt - oder was auch immer.
So leben wir - so gut wir es können, Herzliche Grüße, Anita

 

Antwort von Bernhard Pappe (03.11.2019)

Liebe Anita, im Augenblick der Empfindung spielte es tatsächlich keine Rolle, ob ich wiederkehre oder nicht. Die Wiederkehr wurde zu einem Gedankenspiel meinerseits. Spielt der Baum auch mit solchen Gedanken? Eine spannende Vorstellung. Der Weg, der die Worte inspirierte, ist machmal ein Teil meines Spazierganges in der Mittagspause. Ich musste just daran denken, dass, wenn ich aus der Firma auscheide, der Weg für mich nicht mehr relevant ist, weil ich neue Bahnen einschlage. Liebe Grüße, Bernhard


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freude (bertlnagelegmail.com) 01.11.2019

...Bernhard, damit hast du das Melancholische sehr gut eingefangen. Der Herbst neigt natürlich zur Melancholie und scheinbar brauchen wir Menschen sie auch. Die Hektik kommt dabei etwas zur Ruhe und wir finden wieder mehr zu uns selbst. Deine Bildfragmente passen bestens dazu.
LG Bertl.

 

Antwort von Bernhard Pappe (02.11.2019)

Bertl, der Herbst befeuert sicher so eine Stimmung. Er ist einerseits voller Farben und auf der anderen Seite voller Grau und Regen. So war es hier gestern. Die Gedanken und die Fotos stammen allerdings von von einem Spaziergang in der Mittagspause in der letzten Woche. Melancholie ist gut und richtig, sie ist ein Teil von uns. Dennoch dürfen wir nicht in ihr verharren. LG und ein schönes Herbstwochenende für dich, Bernhard


henri (ingeborg.henrichsarcor.de) 01.11.2019

Jene Ruhe in der Beschreibung über die Natur der Dinge im Fluß des ewigen Wandels liegt hier in Deiner wunderschönen Poesie,lieber Bernhard, so dass mir der Gedanke an Weisheit kam...
HG Ingeborg

 

Antwort von Bernhard Pappe (02.11.2019)

Liebe Ingeborg, es sind einfach nur Gedanken, die ich in eine Form gegossen haben. Haben sie einen Anklang von Weisheit? Urteile über Worte können, nach meiner Meinung, immer nur unzureichend sein. Es freut mich, wenn du dich ein wenig in meine Stimmung eingrfühlt hast. Das ist schon viel. Danke für dein Lob. HG und ein schönes Wochenende, Bernhard


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rainer (rainer.tiemann1gmx.de) 01.11.2019

So gut und intensiv geschrieben, Bernhard, dass ich ins Nachdenken komme. Dir ein schönes Wochenende! LG von RT

 

Antwort von Bernhard Pappe (02.11.2019)

Mein lieber Rainer, ist die Anregung zum Nachdenken nicht irgendwie das Ziel eines Gedichts? Es freut mich, wenn dich meine Worte angesprochen haben. Die Tiefe des Nachdenkens darüber ist ein Maß für die Individualität des Lesers. LG und auch dir ein schönes Wochenende, Bernhard


MarleneR (HRR2411AOL.com) 01.11.2019

Lieber Bernhard,

das sind schon melancholische Gedanken von dir. Vergänglichkeit und
Neubeginn wird es immer geben, dies ist der Kreislauf des Lebens.
Freue dich an jedem neuen Tag, dies wünscht dir mit lieben Grüßen Marlene

 

Antwort von Bernhard Pappe (02.11.2019)

Liebe Marlene, ich freue mich über jeden Tag, keine Sorge. Wenn es nicht so wäre, dann hätte es diese Gedanken und auch die Bilder dazu nicht gegeben. Melancholie ist nur eine Facette des Lebens. Man muss ihr Raum geben. Der Herbst lässt mich mehr über Vergänglichkeit nachdenken als jede andere Jahreszeit. LG und ein schönes Wochenende, Bernhard


tryggvason (olaf-lueken2web.de) 01.11.2019

Ein kräftiges Gedicht. Wie der Herbst, der sich auf den Wintervorbeiten will.
Die Fotos sind ebenfalls kraftvoll schön.
HG Olaf

 

Antwort von Bernhard Pappe (02.11.2019)

Hallo Olaf, Kraft steckt in jeder Jahreszeit, sie ist die Triebfeder auch unserer Veränderung. Wir sind über Fotos nicht nur Beobachter, wir sind Teilnehmer. HG Bernhard


Knorke Knoo (knorkeknooshoodgmx.de) 01.11.2019

Nur Mut. Wirkt wirklich sehr melancholisch, zumal viel Traurigkeit und schwermütiges Nachdenken über Vergänglichkeit aus schweren Zeilen dringt, meisterlich gut gelungen. Aber Hoffnung bleibt, dass es alles wiederkehrt, das Gute, Schöne, Vergängliche aber darin beständige.

LG und Glück auf. Karl-Konrad

 

Antwort von Bernhard Pappe (02.11.2019)

Lieber Karl-Konrad, keine Angst, die Stimmung ist da, aber ich verharre nicht darin. Veränderung ist die Grundeigenschaft des Seins. Es wird neues Schönes entstehen, was ebenso der Veränderung unterworfen werden wird. Der Lauf der Dinge. Er ruft bei mir keine Traurigkeit hervor. LG und ein schönes Wochenende, Bernhard


Renate Tank (renate-tankt-online.de) 01.11.2019

Gedanken, die uns manchmal
melancholisch umkreisen.
Doch sie verweisen mit leisen
Stimmen auf das Leben,
das es immer wird geben:
sichtbar oder unsichtbar.

Ein sehr schönes, sprechendes Gedicht.

Liebe Grüße von mir - Renate

 

Antwort von Bernhard Pappe (02.11.2019)

Liebe Renate, Gedanken sind Stimmen des Seins. Das Sein ist der Rahmen, in dem sich dieses Leben abbspielt und in dem der Mensch ein kleines Mosaiksteinchen ist. Ein kommender Frühling würde mich nicht vermissen, wenn ich nicht mehr da wäre. Würde ich den Frühling vermissen? Liebe und nachdenkliche Grüße, Bernhard


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Ingrid Bezold (in.bezoldt-online.de) 01.11.2019

..das sind Gedanken, die mich auf oft bewegen. Schön formuliert.

Es grüßt dich
Ingrid

 

Antwort von Bernhard Pappe (02.11.2019)

Liebe Ingrid, es freut mich, wenn die Worte dir gefallen haben. Man muss eine wenig zu Melancholie neigen, um sich von ihnen berühren zu lassen. Herzliche Grüße zum Wochenende, Bernhard


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chriAs (christa.astla1.net) 01.11.2019

Lieber Bernhard, du bist wohl einer der Wenigen, der sie noch sieht: die Wunder am Wegrand. Das Leben der Natur beginnt nach der Winterruhe wieder neu, das wissen wir. Unser Leben, ... da hoffen wir, dass es bestehen bleibt.
Liebe Grüße mit Allerheiligensonne,
Christa

 

Antwort von Bernhard Pappe (02.11.2019)

Liebe Christa, ich bemühe mich, meine Umgebung achtsam zu betrachten. Man sieht damit viele Dinge, die im Vorübergehen verborgen bleiben. So, wie die Welt aufgebaut ist, das ist das Wunder. Wird der Mensch am Ende der Tage auch eine Winterruhe haben, um wiederzukehren? Leider hat es gestern geregnet und es regnet immer noch. Vielleicht leistet das solchen Gedanken etwas Vorschub. Liebe Grüße und ein schönes Wochenende, Bernhard


Margitta (margitta.langegmx.net) 01.11.2019

Lieber Bernhard,

ein wunderbares Gedicht von der Vergänglichkeit und der Wiederkehr des Lebens.
Sehr gern gelesen.

Herzlicher Gruß
Margitta

 

Antwort von Bernhard Pappe (01.11.2019)

Liebe Margitta, mein Dank an dich für die netten Worte. Der Herbst ist in all seiner Farbigkeit eben auch eine Zeit für solche Gedanken. Jedenfalls bei mir. Herzliche Grüße an dich, Bernhard


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