Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht

„Was will der Dichter?“ von Karl-Konrad Knooshood

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rainer (rainer.tiemann1gmx.de) 05.11.2019

Interessante Gedanken zu einem Thema, das nur noch wenige aktiv beherrschen, Karl-Konrad. Und Gymnasien sind leider nur noch ein Abklatsch der Zeit, als wir das Abi machten. Kenne keinen von damals, der nicht in der Lage war, mindestens sechs, sieben Gedichte zu deklamieren. Das Niveau sinkt dramatisch, viele mit tollen Abi-Noten, von denen wir nur träumten, sind weder lern- noch studierfähig. Eine Bildungsreform ist dringend erforderlich. Mich freute, wenn deine tiefschürfenden Gedanken eine Diskussion zum Thema Dichtung auslösen. Wenn heute Gedichtbände erworben werden, sind es fast ausschließlich Frauen! Freundlich grüßt dich RT.


Sonja-Soller (sonjasollerweb.de) 05.11.2019

Lieber Karl-Konrad,

so verschieden, wie die Menschen sind, so verschieden sind die Gedichte, die dem Leser gereicht werden. Nachdenkliches, besinnliches, kritisches, liebevolles, unerklärliches u.s.w. Der Dichter, schreibt nicht zuletzt für sich selber. Jeder " Künstler" ist auch Egoist, er möchte, für das, was er geschrieben hat eine gewisse Anerkennung, in Form von "gelesen werden" bekommen.Ob der Leser es so liest, wie es der Dichter geschrieben hat, kommt allein auf den Leser an. Der Dichter möchte nicht belehren, er möchte seine Empfindungen und Gefühle mitteilen, auf Probleme und Missstände hinweisen. Mit seinen Worten aufmerksam machen, mal mehr, mal weniger wortgewandt. Schön für den Dichter, wenn das ein oder andere Wort in den Köpfen der Leser hängen bleibt.

Liebe Grüße aus meiner Stadt
Hetzlichst Sonja


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Monika Schnitzler (eMail-Adresse privat) 05.11.2019

alles und nichts stimmt, Konrad. Der Dichter ist so verschieden wie der Mensch und der Leser liest sich in jedem Werk selbst. LG von Aylin

 

Antwort von Karl-Konrad Knooshood (13.11.2019)

Sehr wahr, liebe Monika. Deshalb habe ich's geschrieben, um dies, unterschwellig begeistert, darzustellen. LG und dichterische Raffinesse. Karl-Konrad


rnyff (drnyffihotmail.com) 05.11.2019

Da mache ich mir keine Gedanken, ich "dichte" aus rein egoistischen Gründen. Es ist die beste Prophylaxe gegen Alzheimer. Andere lösen in meinem Alter Kreuzworträtsel, sie spielen Karten oder gucken Fussball, weil sie schlecht hören und jeder Krimi zum Rätsel wird. Meistens machen mir selber meine Sprüche die grösste Freude, belehren möchte ich niemanden, aber piesacken macht Spass.
Man darf doch alles in Frage stellen und im Nachhinein wird es dann vielleicht zur einzig selig machenden Wahrheit. In diesem Sinn ein lieber Gruss, Robert


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FranzB (eMail-Adresse privat) 05.11.2019

Lieber Karl - Konrad. Diese Frage stelle ich mir auch zuweilen und ich würde sagen, "ich schreibe dies was mir durch den Kopf geht und auch, was mir gefällt! Grüße Dir der Franz


Renate Tank (renate-tankt-online.de) 05.11.2019

"Was will der Dichter?"

Das kann ich nicht so einfach sagen...
Da stellen sich schon viele Fragen.
Ich selbst fühle mich irgendwie "zu Hause",
kann ich mich mit Gedichten befassen.
Hier begegne ich "verschiedenen Rassen",
die meinen Geist beweglich sein lassen.
Schon als Kind fand ich diese Welt schön
und wollte darin spazieren gehn...

Dass ich selbst einmal zur Feder greife,
dazu stellte mir das Schicksal die Weiche.
Das Schreiben wurde zum dehnbaren Ventil,
das mir zunehmend gut gefiel.

So gründle ich im Gedankensee
und erfreue mich an so mancher Idee.
Die innere Stimme wurde Ort und Hort,
diese zieht mich in verschiedene Welten fort.

Liebe Grüße sendet dir Renate


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Margit Farwig (farwigmweb.de) 05.11.2019

Diese Frage, lieber Karl-Konrad, ist doch ganz einfach zu beantworten. Wo nichts drin ist, kann auch nichts raus. Und wenn etwas raus will, dann geht es den Weg des Unentrinnbaren. Wir waren ungefähr 13 Jahre, wir vier Freundinnen, und alberten stets herum. Eine köstliche Alberei habe ich in einem langen Gedicht festgehalten, das Gedicht nie vernichtet. Heute ist es mein Kleinod. Spät fing ich an zu schreiben, aber unermüdlich, weil es einfach Spaß machte. Resonanz fand ich überall, bin in über 50 Büchern, Haikukalendern und anderen Projekten. Eine Urkunde mit höchster Anerkennung. Jetzt bin ich in einem Buch, das gerade gedruckt wird. Eine innerliche Freude macht sich breit, eine bescheidene Freude, die mich jeden Tag stark macht. So einfach geht dichten...:-))) Applaus für deine Ausführungen!

HG Margit


claudia savelsberg (cs205web.de) 05.11.2019

Eine sehr philosophische Frage, lieber Karl-Konrad. In meiner "Sturm und Drang"-Zeit wollte ich mit meinen Texten Menschen zum Nachdenken bringen, den Finger in offene Wunden legen und am liebsten die ganze Welt verbessern! Heute möchte ich für mich selbst als Autorin auch gerne einfach Lob und Anerkennung, Erfahren, dass meine KG ankommen und gerne gelesen werden. Vielen Kollegen geht es sicher auch so, aber sie trauen sich vielleicht nicht, dies offen zu sagen.
Einen schönen Tag und LG, Claudia


Mark Widmaier (widmaiermarkweb.de) 05.11.2019

Hallo Karl-Konrad, eine wirklich hoch interessante Frage, der Du sehr unterhaltsam und mit höchst niveauvollem geistigem Tiefgang nachgehst. Eine Frage, die mir auch schon gestellt wurde und die dann in einem langen Monolog begann und dann in eine konstruktive Diskussion ausschweifte. Ich glaube, es ist von allem, was Du in Deinem Gedicht beschreibst, etwas dabei, nur das die Prioritätensetzung bei jedem Dichter etwas unterschiedlich ausfallen kann. Sehr gelungen, gern gelesen.
LG Mark


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