Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht

„Gefangen im Elfenbeinturm“ von Mark Widmaier

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Margit Farwig (farwigmweb.de) 06.11.2019

Hallo Mark,

Nachdenkliches so zu Worte bringen, ist Dir gelungen. Nicht jeder kann sich am Elfenbeinturm wie bei Rapunzel einfach runterhangeln. Selbst Worte werden zu Gebirgen, Bergretter haben es im tatsächlichen Leben einfacher. Ratschläge wirken oft wie Schläge. Jeder Mensch ist sich manchmal selbst ein Rätsel.

HG Margit


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Solino10 (solino16yahoo.de) 05.11.2019

lieber Mark, ein sehr ausdruckstarker Text voller Emotionen.
Ich denke, wir wissen es alle....egal in welchen Gefühlen wir auch gerade stecken, wie sie sich anfühlen.
Wir wissen auch, dass sie - je nachdem - schön sind, schmerzhaft sind und wir gerade diese - nicht wollen.
Manchmal wissen wir sogar im Kopf - wie das gehen könnte....und doch....
Wir stecken drin....und sie lassen sich nicht wegschieben, nicht wegschicken...
Manchmal - braucht es auch so eine Zeit. Den Rückzug. Die Mauern rundherum.
Wenn wir es selbst sind, werden wir es spüren, wann die Zeit reif ist, kleine Fenster zu öffnen. Wenn es jemand anderes ist, braucht er die Zeit, bis er spürt, wann dafür die Zeit ist. Die Fenster kann nur er selbst öffnen. Wir können höchstens mal "anklopfen" und daran erinnern dass "draußen" auch noch was existiert.
Toll geschrieben. Lg, Anita


rnyff (drnyffihotmail.com) 05.11.2019

Bestens beschrieben und ich antworte Dir im Sinne eines Briefkastenonkels:
Ist man in sich selbst gefangen,
Möchte man hinausgelangen,
Öffne einfach Augen Ohren,
Fühlst dich rasch wie neu geboren.
Doch man muss es selber machen,
Geht nicht ohne Weinen, Lachen.
Aber ist es dann soweit,
Bist du voller Heiterkeit.
Herzlich Robert


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rainer (rainer.tiemann1gmx.de) 05.11.2019

Nur der, der mitten im Leben steht, wird der Gefahr der Selbstisolation ausweichen können, Mark. Dein Gedankengang zeigt, dass es scheint 's vielen schwerfällt. Herzlichst RT


Silberfee (daisy1190a1.net) 05.11.2019

Und selbst wenn im Elfenbeinturm dich befindest
Gefühle die schwanken - darunter Dich windest,
es ist oftmals auch, glaube mir, dann an der Zeit,
sie niederzuschreiben weil es befreit!

So geht es zumindestens auch mir manchesmal,
denn würd ichs nicht tun, es wäre fatal,
besonders wenn nach Gefühlen nur schreibe,
glaub mir ist oftmals das Beste, beileibe.

Und sitzt man selbst auch auf einem Stern,
Deine Texte les ich immer gern!

Danke fürs Teilen und Lesenlassen hier. Es geht wohl vielen so, dass sie emotional oftmals durcheinandergewirbelt werden.

Liebe Grüße vom Wienermädel, Uschi


Knorke Knoo (knorkeknooshoodgmx.de) 05.11.2019

Möge es dem Protagonisten Deines exzellenten Gerichtes gelingen, aus seiner (selbstgewählten?) Gefangenschaft zu entkommen. Es ist schwierig, das ist mir auch bekannt, man isoliert sich oft versehentlich oder absichtlich selbst. Man muss dann wirklich hart mit sich kämpfen. Dein Gedicht berührt, auf teils makabre, teils unheimliche bis beklemmende Weise, die Atmosphäre ist düster, und das offenbar nicht gespielt!

LG und mutig den Kopf hoch. Wem das Wasser bis zum Hals steht, der sollte den Kopf nicht hängen lassen. Sprach mal wer Weises. Karl-Konrad

 

Antwort von Mark Widmaier (05.11.2019)

Vielen Dank, lieber Karl-Konrad, für Deinen tollen Kommentar. Du wählst wunderbare Worte. Ich habe das einst bei einer guten Freundin erlebt und wurde so zu diesem Gedicht inspiriert. Aber irgendwie, glaube ich, hat jeder mal so eine Phase, der eine stärker, der andere weniger. Und jeder geht anders damit um, damit er sich aus dieser "Gefangenschaft" befreien kann. Und wer sie gar nicht kennt, diese Phase, kann sich sehr glücklich schätzen und macht wohl vieles richtig.


Sonja-Soller (sonjasollerweb.de) 05.11.2019

Lieber Mark,
sich selber aus dem Elfenbeinturm zu befreien, wird der Person nicht gelingen.
Da ist professionelle Hilfe unabdingbar.
Ich rate der Person sich in eine Therapie zu begeben.

Ganz liebe Grüße aus Stade im Norden
herzlichst Sonja

 

Antwort von Mark Widmaier (05.11.2019)

Da hast Du wohl Recht, Sonja. Diese Empfehlung habe ich der Person auch ausgesprochen.


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Michael Reissig (mikel.reiiggmail.com) 05.11.2019

Lieber Mark,
es bleibt halt nichts anders übrig, als diesen Elfenbeinturm ins Wanken zu bringen, obwohl dies verdammt schwierig sich gestalten kann. Denn diese innere Zerrissenheit kenne ich aus eigener Erfahrung. Mir selbst hat das Schreiben dem Leben wieder einen Sinn gegeben und sogar einen gewissen Kick! Deine Gedanken und Gefühle hast du aber bildhaft stark in Worte gefasst!
LG. Michael

 

Antwort von Mark Widmaier (05.11.2019)

Vielen lieben Dank, lieber Michael, ein toller Kommentar.


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Monika Schnitzler (eMail-Adresse privat) 05.11.2019

dem Protagonisten dieses Werkes kann man nur raten, sich professionelle Hilfe zu holen. Dann wird sich der Elfenbeinturm niederreißen lassen. Selbst gewählte Distanz macht nur einsam und hilflos. LG und alles Gute von Aylin

 

Antwort von Mark Widmaier (05.11.2019)

Da hast Du völlig Recht, Aylin, nur muss die Person auch bereit sein, Hilfe anzunehmen. Dieser erste Schritt ist oft der schwierigste. Vielen Dank für Deinen Kommentar!


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