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„Haltet den Dieb!“ von Karl-Konrad Knooshood

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Margit Farwig (farwigmweb.de) 24.11.2019

Hach, bei mir hat der Dieb persönlich angerufen als Polizeikommissar aus dem Nachbarort. Er hatte kein Messer im Rücken, aber viele Fragen und dass bei uns demnächst eingebrochen werden soll. Sie hätten zwei Bulgaren gefangen, die einen Zettel in der Tasche hatten, bei mir wär was zu holen. Sie wussten den Namen, fragten nach Gold und Barren, Briefmarken und ich besäße 80.000 € auf dem Bankkonto. Da ich schnell merkte, es handelt sich um Gauner, habe ich mich als recht arm ausgegeben, als sie die 80.000 erwähnten, kriegte ich einen Lachanfall, da legten sie blitzschnell auf. Habe im Nachbarort angerufen, hier bei der Polizei und bei der für uns zuständigen Polizeitstation in BB. Sollte kommen und eine Anzeige aufgeben. Habe ich getan. Dann stand in zwei Zeitungen, dass wieder Einbrecher unterwegs sind, besonders hier in meinem Ort. Habe unsere alleinstehenden Nachbarn gewarnt.
Meist sitzen die im Auto in derselben Straße und rufen an...Na ja. Hier werden sie wohl nicht so schnell kommen. Aber das mit dem Messer ist gut...:-)))
LG und Messer ahoi...Margit

 

Antwort von Karl-Konrad Knooshood (25.11.2019)

Liebe Margit, das ist schockierend und echt heftig, was Du hier schilderst. Es gibt ja tatsächlich organisierte Banden, insbesondere aus Osteuropa, die immer wieder Einbrüche starten und versuchen, den Leuten mit Tricks (nicht nur dem klassischen Enkeltrick) Geld und Gut abzuluchsen. Man muss auf der Hut sein wie ein Luchs gewissermaßen. Bei AKTENZEICHEN (ich weiß nicht, ob Du's so regelmäßig verfolgst wie ich) hört man ständig von solchen Fällen, wo auch äußerst brutale Einbrecher auf Menschen losgehen, auch einbrechen, wenn die Personen da sind. Du hast geistesgegenwärtig und clever reagiert, sodass Dir hoffentlich solcherlei Erlebnisse per Telefonanruf, erst recht aber die böse Überraschung eines Einbruchs vonseiten solcher zwielichtiger Gestalten erspart bleiben! Du hast absolut vorbildlich und richtig gehandelt, würdig der Erwähnung bei "Vorsicht, Falle" oder anderen Sendungen, in denen die Polizei Tipps gibt, was zu tun ist, wenn Personen versuchen, einem das Ersparte oder Schmuck abzunehmen und einzubrechen etc. LG und danke sehr für Deinen Kommentar, eine dramatische Geschichte, würdig einer Kurzgeschichte, nach wahren Begebenheiten oder so. Bleib stark und lass Dich nicht einschüchtern und nicht veräppeln. Karl-Konrad


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freude (bertlnagelegmail.com) 24.11.2019

Die Polizei, die schafft es nicht mehr,
drum setzen die Schmarotzer sich zur Wehr,
und oftmals kommen sie selbst noch dabei um,
es ist ein Jammer und es ist zu dumm.

Karl-Konrad, wenn auch absurd, es ist sehr einleuchtend geschrieben von dir,
du bekommst 'ne Eins von mir.

LG Bertl.

 

Antwort von Karl-Konrad Knooshood (25.11.2019)

Vielen lieben Dank, lieber Adalbert für die Eins zunächst. Ja, es ist ein Jammer, denn es ist immer mehr der Trend, dass Personen andere Personen beklauen, bei ihnen einbrechen oder es zumindest versuchen wollen (siehe auch der Kommentar zum Text von Margit), es wird immer schlimmer. Zumindest in einigen Gegenden. In Großstädten sieht es indes auch gefährlich aus, besonders nach Einbruch der Dunkelheit. Die Polizei kommt vielfach sowieso nicht mehr hinterher, was die Verfolgung, das Stellen und Abführen von Tätern betrifft. Die Polizei ist seit Jahren chronisch unterbesetzt, die können nicht alle fassen. Leider. LG und trauriges Seufzen sag ich, der Karl-Konrad


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FranzB (eMail-Adresse privat) 24.11.2019

Lieber Karl – Konrad. Die Welt ist bestückt mit Dieben und da haben diese viele Möglichkeiten! Grüße Franz


Klaus lutz (klangflockeweb.de) 24.11.2019

Das Gedicht ist wahr und aktuell! Passt wie die Faust auf das Auge! Und zeigt gut unsere Zeit! Die Messertoten! Diebstähle! Das Chaos wie im Wilden Westen! Vor allem die erste Zeile: Haltet den Dieb! Er hat noch mein Messer im Rücken! Das ist genial! Gut geschrieben! Trotzdem geniesse den Sonntag! Geniessen ist wichtig um neue Kraft zu sammeln! Grüße Klaus

 

Antwort von Karl-Konrad Knooshood (26.11.2019)

Danke sehr für das große Lob, lieber Klaus. Das Chaos heutiger Tage inspirierte mich tatsächlich zu einer etwas skurrilen oder auch merkwürdigen kleinen Dichtung. LG und nachträglich Dir ebenfalls einen genussvollen Sonntag, jetzt Dienstag, dann Mittwoch...einfach die ganze Woche. Karl-Konrad


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