Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht

„Der grosse Rummel“ von Wally Schmidt

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Horst Werner (horst.brackergmx.de) 02.12.2019

Hallo Wally!

Du schreibst, - aus meinen Erinnerungen!
Genauso wie du es beschreibst, ging es bei uns zu Hause zu.
Mein Steckenpferd wechselte alljährlich zu Weinachten die Farbe.
In der Küche, Weinachten 1946, roch es nach nichts!
Einen verbrannten Tortenboden,3-4cm hoch, teilte Mutter in 6 Stücke, sie selbst nahm nichts. Um fünf Uhr Heiligabends gingen wir alle zu Bett!
Draußen war es bitter kalt, 26. Grad Minus!
Dieses Weihnachten - habe ich nie vergessen!
Übrigens: Denn Tortenboden erhielt meine 12. jährige Schwester von einen Bauern, -
Lohn für drei Wochen hilfe im Haushalt!


Liebe Grüße!

Horst Werner




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Margit Farwig (farwigmweb.de) 02.12.2019

Liebe Wally,

so sehe ich das auch. Auf Weihnachtsmärkte hier bin ich gegangen, weil auch jeweils ein Stand Lose verkaufte für krebskranke Kinder. Das hat Sinn und hilft. UNICEF ist auch beschenkt um ein wenig zu lindern. Die Not in der Welt ist so groß, dass man mit Schrecken nur daran denken kann. Wir hatten wenig bis nichts, aber wir waren froh über jeden Tannenzweig, den wir aus dem Wald holten. Und es wurde viel gesungen, Mutti und wir drei Mädchen. Unser Vati bleibt bis heute vermisst. Tja, das Leben ist halt wundersam, wobei die Wunder eher ausbleiben. Und immer schön heiter bleiben, das kann uns niemand nehmen. In diesem Sinne eine besinnliche Adventszeit und liebe Grüße von Margit


Ursula Rischanek (daisy1190a1.net) 30.11.2019

Liebe Wally,

da bin ich aber sowas von bei Dir, Du hast es ganz wunderbar in Worte gefasst.

Wenn man die gestressten gehetzten Gesicchter sieht in den Strassen und auch auf den Weihnachtsmärkten, dann könnte man sich Weihnachten beinahe abgewöhnen.

Es wird uns, wohin man blickt Kaufen, Kaufen, Kaufen eingetrichtert und wie Du schreibst, wie schön waren die Zeiten als noch Selbstemachtes verschenkt wurde. Ich erinnere mich gerne an die Kindheit zurück wo die schönsten Weihnachten auch ohne großartige Geschenke auskamen, nur ein Christbaum musste es immer sein, auch da stimme ich mit Dir überein.

Sehr gerne mit Wehmut gelesen, herzlichen Dank fürs Teilen hier.

Schönen 1.Advent mit ganz lieben Grüßen vom Wienermädel, Uschi


Bild Leser

Karinmado (eMail-Adresse privat) 30.11.2019

Liebe Wally! Bei uns steht an Weihnachten auch ein geschmücktes Bäumchen in der warmen Stube
und wir feiern nur im kleinen Kreise. Viel wichtiger als Geschenke ist für uns das gemütliche Beisammensein im Gedanken bei denen, die uns verlassen haben und die wir tief in unserem Herzen tragen.Weihnachten ist nicht das Fest der Geschenke, bei Kindern kann ich das noch verstehen aber das sollte nicht übertrieben werden. Vielleicht sollte man auch ihnen in jungen Jahren schon klar machen, warum wir überhaupt Weihnachten feiern. Bei all dem Leid auf dieser Welt, können wir uns glücklich schätzen, dass es uns noch so geht, wie es uns geht. Es stimmt mich immer traurig, wenn ich an die vielen Menschen denke, die auf der Strasse sitzen, die kaum etwas zu essen haben und frieren müssen. Andere hingegen kommen mit vollgeladenen Einkaufwagen aus den Geschäften und gehen an diesen Menschen vorbei, als würden sie gar nicht existieren. Was für eine traurige Welt Ich bin dankbar für das, was ich habe und verzichte auf Geschenke. Mir wäre viel lieber, wenn man denen etwas schenken würde, die nichts haben und können ihren Kindern nicht einmal ein kleines Geschenkchen kaufen. Auch die älteren Leute, die viele links liegen lassen, würden sich freuen, wenn man ihnen etwas ganz Kleines schenkt aber vor allem ihnen ein wenig zuhört. Das kostet nicht viel aber macht so viel Freude. Für euch wird es in diesem Jahr wohl traurig sein aber ich bin sicher, dass auch hier im Forum ein Teil der Autoren an euch denken werden. Ich wünsche euch einen schönen ersten Advent, viel Kraft und schicke euch herzliche Grüsse Karin


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