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„Eindeutige Spurenlage“ von Karl-Konrad Knooshood

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freude (bertlnagelegmail.com) 12.12.2019

...Karl-Konrad, sehr interessant, und dennoch bleiben enorm viele Morde unaufgeklärt, denn es fehlt überall an kompetenten Mitarbeitern und die Recherchen sind mangelhaft.
LG Adalbert.

 

Antwort von Karl-Konrad Knooshood (13.12.2019)

Mittlerweile ja, lieber Adalbert, die Gerichte sind überlastet mit neuen Negativentwicklungen, siehe Migrationswelle und Kriminalitätsanstieg u.a. dadurch, siehe offene Grenzen und Terrorgefahr durch Terrorschläfer. Es bleibt angespannt. Manche Richter schreiben bereits Bücher über diese Missstände. Auf TICHYS EINBLICK oder ACHGUT kann man da manches lesen, was bei WELT, vielleicht sogar BILD.DE oder ZEITONLINE und SPON nicht unbedingt breitgetreten wird, doch selbst dort mag das schon angekommen sein: Wir haben ein Problem! Und es wächst. Natürlich gibt es auch weiterhin Fehlurteile und ungeklärte Fälle, die Cold Cases, die sind noch relevant, vielleicht kann die DNA- Analyse, die sich seit ihren zaghaften Anfängen in den 90ern sehr weiterentwickelt haben soll, wie immer wieder betont wird, helfen, ist aber nicht das einzige verlässliche Mittel. Es bedarf echter Experten und Spezialisten, die rar werden. LG, Karl-Konrad


Sonja-Soller (sonjasollerweb.de) 12.12.2019

Hallo lieber Karl-Konrad,
Du hast es einmal mehr ganz akribisch zusammengefasst in Deinem Gedicht: Und wenn er noch so sorgfällig geplant wird: Morde deine Schwiegermutter nicht, denn das lohnt sich nicht. Wir haben ganz ausgeschlafene Ermittler und eine nicht zu verachtende Forensik, (organisch und technisch).
Ich liebe Colombo. Im Film ist der Fall in 90 Minuten geklärt, in der Realität dauert es in der Regel etwas länger. Wahrscheinlich könnte auch ich morden, wenn einer meiner nächsten Angehörigen von irgendjemanden bedroht werden würde.

Ganz liebe detektivische Morgengrüße aus dem kalten Stade, Sonja

 

Antwort von Karl-Konrad Knooshood (13.12.2019)

So ist es, liebe Sonja, es kommt ALLES ans Licht - unter Umständen. Dass es nicht passiert, ist so gut wie ausgeschlossen, wie ein Lottogewinn. Und selbst wenn, liefe man ein Leben lang mit einer großen Schuld ohne Sühne herum. COLUMBO ist natürlich als typischer Krimi nicht unbedingt immer realistisch. Dass er immer gleich ahnt, wer der Täter ist, dass er die Fälle "in 90 Minuten" löst (wenngleich die erzählte Zeit länger als die Erzählzeit ist, also in den Fällen durchaus Tage oder sogar wenigstens Wochen vergehen, zumindest erwähnt Columbo dies in einigen Episoden, wenn er zu einem Verdächtigen sagt: "...die Befragung, die wir vor einer Woche gemacht haben" oder so was. Also dauert es keine 90 Minuten, bei MONK ist es ja auch eher in bereits 45 Minuten gegessen, wobei dort mehrere Tage vergehen. Gut, er ist ein extrem guter Ermittler, wie COLUMBO auch, er kann das sehr schnell. Was natürlich unrealistisch ist, ist, dass meist einer oder zwei Ermittler quasi "im Alleingang" ermitteln, den Fall ganz allein lösen. Wobei zumindest angedeutet wird, dass auch andere Ermittler etwas ermitteln, bei Columbo stellt etwa der Gerichtsmediziner in der Lunge eines Opfers Seife fest, was Columbo auf die richtige Spur bringt... LG und detektivische Morgengrüße einen Morgen später aus dem mild-bewölkten Münster.


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