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„Weihnachtsspende“ von Brigitte Waldner

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Michael Reissig (mikel.reiiggmail.com) 30.12.2019

Liebe Brigitte,
viele weihnachtliche Spenden sind sicher gut gemeint, jedoch versickern diese oft in undurchsichtigen Kanälen. Leider gibt es auch in unserem reichen Land Menschen, die, aus welchen Gründen auch immer, arm geworden sind. Und diese werden viel zu oft unberechtigt an den Pranger gestellt, sodass viele unserer Mitbürger nicht bereit sind, diesen Menschen etwas Gutes zu tun. Da finden sich halt zu wenig Spender, weil deren Schicksale oft nicht bekannt sind. Das finde ich zutiefst traurig, was auch etwas über die Wertvorstellungen in unserer Gesellschaft aussagt! Ein absolut starkes Gedicht, dessen Worte mir tief unter die Haut gegangen sind!
LG. Michael

 

Antwort von Brigitte Waldner (30.12.2019)

Danke Dir, Michael, dass Du erkannt hast, was ich gemeint habe. Genau das ist es, was Du da kommentierst. Mit lieben Grüßen, Brigitte


tryggvason (olaf-lueken2web.de) 27.12.2019

Meinung teilen oder das Problem heilen ? Was ist wohl wichtiger ?
Wenn bei uns ein Mensch krank ist, dann sucht und findet man einen,
dem es noch schlechter geht als einem selbst. So sieht unsere
generelle Einstellung aus. Und da sind wir schon beim deutschen
Charaktersport: Die Heuchelei. Wissen - was der Nachbar mir ange-
tan hat - aber die Revanche und ihre Gelüste vergessen. Und das
ein Leben lang.
HG Olaf

 

Antwort von Brigitte Waldner (27.12.2019)

Du Olaf, ich verstehe das leider nicht, was Du mir da geschrieben hast. Schöne Grüße, Brigitte


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Goslar (karlhf28hotmail.com) 26.12.2019

Liebe Brigitte, ein sehr menschliches Gedicht.

Hin und wieder braucht ein jeder Mensch, ob arm ob reich und besonders krank, unsere Hilfe. Auch die Tiere soll man nicht vergessen und ganz besonders jene die im harten Winter leiden.

Herzlich Karl-Heinz

 

Antwort von Brigitte Waldner (27.12.2019)

Lieber Karl-Heinz, ja, deswegen ist es am besten, wenn man persönlich etwas überreicht, das kommt sicher an. Aber ich habe schon gemerkt, dass sich solche Leute über kleine Beträge nicht freuen. Ich habe auch schon die Frage gestellt bekommen: "Was willst du von mir? Willst du erben?" Man wird beim Helfen missverstanden, in einer bösen Welt, wo Menschen nicht mehr daran gewöhnt sind, dass man ihnen nur Gutes tun möchte. Ich wurde auch einmal aus einem Haus vom Sohn hinauskomplimentiert, als ich seinen Vater besuchte, da er Angst hatte, ich würde mit seinen Ersparnissen gehen. Liebe Grüße, Brigitte


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FranzB (eMail-Adresse privat) 26.12.2019

Liebe Brigitte. Wie Du schon geschrieben hast, da gibt es in aller Welt arme Menschen und eines vorab im Klartext, „es gibt keine Menschen 1 und 2 Klasse“! So gesehen sollte man nicht die Frage stellen, ob Hilfe im Ausland Sinn macht oder nicht. Hier in unserer Region gibt es Einrichtungen die bedürftigen Menschen Hilfe leisten, diese Institutionen fehlen jedoch in vielen Ländern der Welt und somit ist es eine Selbstverständlichkeit und Gewissenssache, dass wir auch dort Menschen Hilfe anbieten.
„Subditus humanum utile et bonum“ oder auch „Edel sei der Mensch, hilfreich und gut“, dies sollte eine Selbstverständlichkeit sein und dies ohne Unterschied den Mitmenschen bezogen!
Brigitte ich habe schon gesehen wie „Mitmenschen“ aus dem Müll verschimmeltes Essen sich holten und dies verzehrten, oder Wasser aus Pfützen getrunken hatten! Ob Hilfen (Spenden) nach Australien gehen, dies glaube ich wahrlich nicht.
Zum Schluss muss ich sagen, relevant ist nicht allein die Hilfe vom Staat, sondern die Hilfe auch von uns den Mitmenschen bezogen und man kann nur kritisieren, wenn man es selbst besser macht!
So Dir einen frohen und friedlichen Weihnachtsfeiertag jedoch von mir als Wunsch!
*Du sagst dass Du für Tiere spendest und dies ist ja OK, doch warum spendest Du nicht an bedürftige Menschen in Deiner Heimat! Wie gesagt, "friedliche Grüße"!

 

Antwort von Brigitte Waldner (26.12.2019)

Lieber Franz, danke für Deinen Kommentar. Du, ich würde mich da nicht so hineinsteigern. Schöne Tage noch im alten Jahr, Brigitte


claudia savelsberg (cs205web.de) 26.12.2019

Liebe Brigitte,
dein Gedicht spricht mir aus der Seele; denn ich in der Vorweihnachtszeit spenden wir ja alle gerne für alle möglichen Organisationen weltweit. Vielleicht möchten wir uns auch damit ein gutes Gewissen erkaufen ... Ja, wer denkt schon an einen alten kranken Nachbarn, der keine Geldspende möchte, sondern nur ein liebes Wort und Zeit, die wir ihm beim Zuhören schenken ...Das können wir das ganze Jahr tun, nicht nur an Weihnachten, dem Fest der Liebe.
Ich grüße herzlich, Claudia

 

Antwort von Brigitte Waldner (26.12.2019)

Liebe Claudia, ich frage mich auch, warum gerade an Weihnachten und nicht das ganze Jahr, das Warum werden wir nicht klären können, vielleicht liegt es am Stress, der uns zu stark vereinnahmt. Ich danke Dir für Deinen Beitrag und schicke schöne Grüße, Brigitte


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