Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht

„DAS ZAUBERWORT “ von Renate Tank

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In den Staaten liebe renate, da haben diese Psychologen und Psychiater Hochbetrieb! Alltag dort! Grüße Dir der Franz

Renate Tank (09.01.2020):
Ja, das ist auch mir bekannt. Doch gibt es auch genug seelische Krankheitsbilder in unserem Land. Die Ursachen liegen manchmal ganz offensichtlich auf der Hand und manche bleiben noch unerkannt...Danke sehr und liebe Grüße von mir - Renate

Ralph Bruse (ralphbrusefreenet.de)

06.01.2020
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für sich allein finde ich das gelungen, Renate.
Kommt der Bezug zu Monika ins Spiel, kriegt es für mich ´nen Effekthascherei-Touch.
Okay, alles Ansichtssache.
Sorry.

ahoi

Renate Tank (06.01.2020):
Hallo Ralph, voran erst einmal ein gutes Jahr 2020! Danke für deine Meinung - verstehen kann ich sie aber nicht."Effekthascherei" nennst du Inspirationen, die von anderen Gedichten ausgehen?! Das befremdet mich schon etwas. Das Gedicht ZAUBERWORT habe ich als "Kommentar-Gedicht" an Monika geschrieben. Es ist unmittelbar entstanden, und ich fand die Gedanken wertvoll genug, sie auf e-stories als eigenständiges Gedicht einzustellen. Der Hinweis auf die Quelle der Inspiration ist doch ein Zeichen dafür, dass ich als Schreiber dazu bewegt wurde. Was ist daran verkehrt? Ich hoffe, dass Inspirationen niemals ausbleiben werden. Das sage ich abschließend mit einem Gruß - Renate

Elin (hildegard.kuehneweb.de)

06.01.2020
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Liebe Renate.,

zu deinem guten Gedicht kann ich nur sagen, wenn die Liebe ausbleibt und es fängt im Elternhaus an,
wie kann man dann die Wärme weitergeben. Wenn die Liebe ausbleibt, wird nach Ersatz gesucht und das macht die Menschen krank und zu Einzelgängern.

Herzliche Grüße von Hildegard

Renate Tank (06.01.2020):
Liebe Hildegard, das gerade ist ja die Essenz meiner Aussage. Die Weitergabe von allen guten Erfahrungen (Liebe) bleibt aus, da selbst nicht erlebt. Das entwickelt sich zu einer Spirale der Unfähigkeit, die die betroffenen Menschen "gefangen" hält. Letztendlich leiden sie an sich selbst. Die "Klugheit der Gefühle" ist verschüttet, ging verloren. Wären sie in Geborgenheit und Liebe aufgewachsen, hätten sie nicht diese extremen Defizite. Deshalb vertrete ich die Meinung, dass die Quelle zumeist im Elternhaus zu suchen ist. Danke sehr für deine aussagekräftigen Worte und liebe Grüße von mir - Renate

Goslar (karlhf28hotmail.com)

05.01.2020
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Liebe Renate, sehr auf die Jetztzeit zugeschnitten. Jede neue Generation lasst die Vergangenheit verblassen und die alten Werte werden nicht wieder kommen, obgleich man sagt, dass alles wiederkommen soll. Die Menschen , wie ich beobachte, haben eine andere Mentalität und wenn es so weitergeht, dann besteht die Welt nur noch aus Einzelmenschen. Meine Tochter, die auch Renate heisst, hat drei Enkeltöchter, die sie oft mit ihren Eltern zum Essen einladet. Als erstes verlangt sie das moderne, allwissende Telefon beim eintreten auf einen kleinen Tisch zu legen, damit sie nicht störend während der Mahlzeit damit spielen. Es ist für Kinder ein bedenkliches Laster und Eltern sollten das schnellstens erkennen.
Danke für dein Gedicht.
Herzlich Karl-Heinz

Renate Tank (06.01.2020):
Lieber Karl-Heinz, natürlich ist es so, wie du schreibst, dass sich die Mentalität der Menschen ändert. In jeder Zeitzone gehen Entwicklungen voran, die das Verhalten von uns stark beeinflussen. Natürlich sollte da auch von Elternseite gegengewirkt werden. Aber das alleine meine ich nicht. Für mich ist das Zauberwort die Liebe. Ohne Geborgenheit und Liebe kann ein Mensch nicht zu dem werden, was in ihm angelegt war. Diese Verluste möchte er kompensieren - aber oft greifen Betroffene dann zu den falschen Mitteln. Wurde ein Mensch "unterernährt" (das ist im übertragenen Sinn gemeint), bleibt er sein Leben lang "hungrig". Liebe Gedankengrüße zu einem elementaren Thema sendet dir Renate

freude (bertlnagelegmail.com)

05.01.2020
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Du hast Recht Renate, aber dazu braucht es Experten, die man aber auch arbeiten lässt und dementsprechend fördert und bezahlt, keine Mitläufer, die von hinten und vorne keine Ahnung haben und nur auf geschobenen Posten sitzen.
GN8 und lG,
Adalbert

Renate Tank (06.01.2020):
Hallo Adalbert, danke für deinen Kommentar - aber ich weiß nicht recht, auf was du dich hier exakt beziehst. Das Zauberwort, das ich meine, will in uns allen geweckt werden. Bei dem es nicht zum Gedeihen und Aufblühen kommen kann, weil es ständig verhindert und beschnitten wird, der wird in irgendeiner Weise seelisch verkümmern und manchmal sogar "entarten", weil das Wichtigste fehlte: eine erfahrbare, verlässliche LIEBE. Grüße kommen von mir zu dir - Renate

Mark Widmaier (widmaiermarkweb.de)

05.01.2020
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Wahre Worte, wahre Worte. Ein sehr ausdrucksstarkes und natürlich auch zeitgemäßes Gedicht, liebe Renate. Kompliment!
LG Mark

Renate Tank (05.01.2020):
Hallo Mark, ich freue mich, dass du dir Zeit genommen hast, mir so wohlwollend zu schreiben. Meine Gedankengänge dazu habe ich bei den Mitpoeten schon als Antwort eingefügt. Falls du also Interesse haben solltest, kannst du dort nachlesen. Vielleicht berührt sich mancher Gedankengang mit deinem... Ein herzlicher Gruß ist auf dem Weg - Renate

henri (ingeborg.henrichsarcor.de)

05.01.2020
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... und die Welt kommt wieder ins Lot, triffst du nur das ( erlösende) Zauberwort (sehr frei n. Eichendorff) . Schön wäre es schon, doch die gesellschaftl. Realität ist eine sehr viel andere, viel komplexere geworden, wie bekannt. Einfach wird es nicht werden.
Herzliche Grüße, liebe Renate, schickt Dir Ingeborg

Renate Tank (05.01.2020):
Im Gedicht von Eichendorff DIE WÜNSCHELRUTE lässt er das Geheimnis anklingen. Und ich möchte es laut hinausschreien, dass es immer nur die LIEBE sein wird, die die Menschen heilen kann, also Hingabe. Wenn also Eltern zu dieser Hingabe nicht fähig sind, weil sie diese auch nicht erfahren haben, wird sich dieses Elend immer fortsetzen. Es ist in meinen Augen auch so mit den Kriegen in der Welt: Der Rachegedanke wird dadurch genährt und niemals besiegt... Darin besteht für mich das ganze menschliche Übel. Danke sehr für deine lieben Ausführungen, die mir immer sehr wertvoll sind. Liebe und herzliche Grüße sendet dir Renate

Ingrid Bezold (in.bezoldt-online.de)

05.01.2020
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Dieses Thema beschäftigt mich auch oft, Renate. Eine Lösung? Ich weiß es nicht....
Hab´s mit Interesse gelesen.
Liebe Grüße zu dir
schickt Ingrid

Renate Tank (05.01.2020):
Das Thema besteht seit Beginn unseres Seins. Es sind so viele Dinge, die sich einer wirklichen Menschlichkeit entgegen stellen. Das ist immer noch der wahnsinnige Kampf, dem ja letztlich Alle unterworfen werden können. Wie viel Zeit brauchen wir noch, um das einheitlich zu erkennen? Ich glaube, dass noch viele Lebens-Zeiten verschlungen werden - aber meine Hoffnung gibt nicht auf, und Fortschritte werden sich gewiss einstellen. Aber auch Rückschläge werden immer wieder verzeichnet werden. Der Wille zum Guten muss beibehalten bleiben. Was sangen doch die Engel der Weihnacht auf den Feldern von Betlehem: "Frieden den Menschen auf Erden, die guten Willens sind." Dieser Friede, den die Engel hier aussprechen, ist eine Verheißung Gottes, die Hoffnung gibt und zugleich zum Handeln auffordert. Danke für deine liebe Wortmeldung, Ingrid. Viele herzliche Grüße sind zu dir unterwegs von mir - Renate

Knorke Knoo (knorkeknooshoodgmx.de)

05.01.2020
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Eine Rettung gibt's wohl für keinen nicht, liebe Renate.

LG und bestens gemacht. Karl-Konrad

Renate Tank (05.01.2020):
Ich danke dir für deine Meinung dazu, Konrad. Es hat mit dem Willen zur Lernfähigkeit der Menschen zu tun. Ein Kreis muss durchbrochen werden, wenn etwas wirklich Durchschlagendes geschehen soll. Die Menschen leiden unter ihrer eigenen Unfähigkeit, laufen aber in anerzogenen Mustern weiter. Das DENKEN braucht Vitamine, damit es in Schritten gesunden kann. Für mich ist die Liebesfähigkeit und der Liebeswille von Menschen der einzige Weg. Liebe Grüße sendet dir Renate

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