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„Verfolgt vom Pech “ von Karin Grandchamp

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Elin (hildegard.kuehneweb.de) 09.01.2020

Liebe Karin,

deine Zeilen sind wirklich sehr bedrückend und manchmal muss man sich
wundern, wie hart doch das Schicksal zuschlägt.

Liebe Grüße von Hildegard

 

Antwort von Karin Grandchamp (10.01.2020)

Liebe Hildegard! Ich frage mich, wieviel ein Mensch durchhalten kann. Das Schicksal hat es mit dieser Familie wirklich nicht gut gemeint. Ich wohne hier schon seit 40 Jahren und habe alles genaustens mitbekommen. Ein Leben voller Leid . Umso dankbarer bin ich, dass es mich nie so getroffen hat aber wir alle im Dorf helfen ihm gerne und das weiss er. Herzlichen Dank und liebe Grüsse Karin


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Michael Reissig (mikel.reiiggmail.com) 09.01.2020

Liebe Karin,
wenn die Pechsträhnen im Leben einfach nicht enden wollen und tragische Ereignisse noch dazukommen, die man selbst nicht beeinflussen könnte, kann der Glaube an den Sinn des Lebens völlig verlorengehen, was du auf dramatische Art sehr gut in Worte gefasst hast!
LG. Michael

 

Antwort von Karin Grandchamp (10.01.2020)

Lieber Michael! Was diese Familie mitgemacht hat ist ein wahres Drama. Wenn ich manche Leute stöhnen höre obwohl sie alles haben um glücklich zu sein, dann sollten sie mal an die denken, denen es wie dieser Familie geht, ergangen ist. Bis heute bin ich noch sprachlos über das, was geschehen ist. Gehe ich in den Garten und sehe deren ihr Haus, habe ich Tränen in den Augen und danke Gott im Himmel, dass es mir nicht so erging. Herzlichen Dank, liebe Grüsse Karin


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FranzB (eMail-Adresse privat) 08.01.2020

Hallo liebe Karin, der Kommentar von Renate hat mir gut gefallen und oft versteht man wahrlich vieles im Leben nicht! Sehr traurig dies und man erlebt dies immer wieder und wer kann dies dann verstehen! Grüße Dir der Franz

 

Antwort von Karin Grandchamp (09.01.2020)

Lieber Franz! Warum müssen manche Menschen so leiden. Der Sohn hatte das Haus zum Verkauf freigegeben und jetzt ist nichts mehr davon da. Wir wissen noch nicht genau, warum es gebrannt hat aber die Gendarmerie war schon da. Ich weiss auch nicht, wie das mit der Versichrung läuft, die seine Mutter angeschlossen hatte. Wird sie nach dem Tod seiner Mutter auf ihn überschrieben? Wir werden mit der Zeit mehr darüber erfahren aber es ist schon ein Schock, wenn du morgens aufstehst und siehst nur noch die Hälfte vom Haus. Überall sind rote Bänder , wahrscheinlich wegen Einsturzgefahr, damit keiner reingeht. Die ganzen Erinnerungen der Eltern, alles ist weg. Möge uns Gott Davor bewahren. Lieben Dank und herzliche Grüsse Karin


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freude (bertlnagelegmail.com) 08.01.2020

...ja Karin, das Leben schreibt sein eigenes Buch.
Wer einmal vom Pech verfolgt ist, kommt schwer wieder raus.
Dir alles Gute und lG,
Bertl.

 

Antwort von Karin Grandchamp (09.01.2020)

Lieber Bertl! Hoffen wir, dass wir niemals vom Pech dermassen verfolgt werden.Ich habe diese Nacht kaum geschlafen, weil ich immer wieder daran denken musste Es ist einfach so traurig und man möchte helfen. Ich habe den Sohn erst kürzlich in einem Geschäft getroffen und er hatte Tränen in den Augen als er mir von seiner Mutter erzählte. Und jetzt noch ein Schlag für ihn. Ich hoffe, er hat viel Kraft, um das zu überstehen.Er darf gerne bei uns an der Türe klopfen, wenn er Hilfe brauch. Lieben Dank dir, herzliche Grüsse Karin .


Renate Tank (renate-tankt-online.de) 08.01.2020


Das Schicksal
formt sich manchmal zu Bildern,
da kann ein Leben schnell verwildern...
Ohne Glauben fehlt dann oft die Kraft,
die einen rettenden Lichtschein schafft...

Wenn es eine wahre Begebenheit ist,
dann ist das natürlich sehr tragisch,
dass der Sohn "umnachtet" wurde
und nur diesen "Ausweg" sah, liebe Karin.

Gedankengrüße von mir zu dir - Renate






 

Antwort von Karin Grandchamp (08.01.2020)

Liebe Renate! Es handelt sich hier wirklich um den Sohn meiner Nachbarn, die leider beide und viel zu früh verstorben sind. Der Sohn war nicht einmal da, als das Haus brannte. Er macht gerade einen Weiterbildungskurs und ist 200 KM von hier aus entfernt. Wie das Feuer zu Stande kam, wissen wir noch nicht aber alles ausser die vier Wände und ein Teil vom Dach, ist verbrannt. Wir haben es nicht einmal gehört in der Nacht obwohl 22 Feuerwehrkräfte da waren. Auch unsere Hündin hat sich nicht gemuckst. Ich habe es am Morgen entdeckt und dachte zuerst, dass der Nebel einen Teil verdeckt hatte aber erst etwas später sah ich dann den Schaden. Der Sohn wohnte im Untergeschoss in einem grossen Zimmer, weil er seine Arbeit verloren hatte und wollte sich weiterbilden um eine neue zu finden. Es sieht furchbar aus das Haus. Zum Glück steht es nicht ganz nah an unserem. Ich bin einfach traurig darüber, dass manche Menschen so viel mitmachen müssen. Ich schicke dir liebe Grûsse und danke dir herzlichst Karin


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