Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht

„Was haben denn die Damen?“ von Karl-Konrad Knooshood

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Renate Tank (renate-tankt-online.de)

10.01.2020
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Gedankengrüße an dich zu diesem Thema:

Was in Köpfen vor sich geht,
wird zum Abbild um uns her.
Bilder, uns allein zur Freude,
nach ihnen sucht man immer mehr...
Forderungen sich verkörpern
- ob so das Leben reicher wird?
Was kann LEBEN letztlich fördern?
Die Frage bleibt nicht ungehört.
Aber bei der Antwortgabe,
da schauen viele noch verstört...

Die Zutaten unserer Suppe haben wir
selbst zusammengesetzt.
Manchmal schmeckt uns die Suppe gut
- manchmal scheint sie wie verhext...

Von einigen Ideen/Konzepten
trennt sich der Mensch wieder,
bevor er rettungslos in Unfrieden fällt.
Das heutige Leben verlangt viel ab,
aber der Wunsch nach Familie/Kindern
deshalb nicht verdarb...

Was ich so darüber erfahren konnte:
Menschen sehnen sich heute wieder
nach einer tragfähigen Verbindung/Liebe.
Dieser Wunsch war mal tief im Keller.
Werte müssen anscheinend immer wieder
neu erkannt werden. Mit dem Kinderkriegen
verhält es sich ebenso. Es wurden wieder
mehr Kinder geboren... Für mich persönlich
eine mutmachende Tendenz, denn Glück
kann sich schlecht im puren Egoismus entwickeln...

Wenn Mann und Frau sich auf Augenhöhe begegnen,
und die Umstände ihres Lebens es zulassen, werden
sie sich bestmöglich in allen Anforderungen unterstützen.
Ein gutes Beispiel kommt aus der eigenen Familie,
und dieses Zusammenspiel kann ich nur befürworten.
Ich habe große Achtung davor, wenn Paare in dieser
Weise miteinander verfahren.

Liebe Grüße an dich, Konrad - Renate

freude (bertlnagelegmail.com)

10.01.2020
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...Karl-Konrad, mir gefällt dein Klartext.

Die Frauenquote, die muss stimmen,
sind denn die Menschen noch bei Sinnen?
Sie scher'n um die Kinder sich 'nen Dreck,
wenn man sie braucht, dann sind sie weg.

Die Männer übernehmen ihre Rolle,
doch ist das auch nicht ganz das Tolle,
als Hausmann ist der Mann für sie nichts wert,
da läuft verdammt, gar viel verkehrt.

LG Adalbert

Karl-Konrad Knooshood (18.01.2020):
Vieles läuft verkehrt, in der Tat, lieber Adalbert. Natürlich sollen sich im Idealfall die Geschlechter die ganze Arbeit fair verteilen: Das macht Partnerschaft aus. Man hilft sich gegenseitig. So läuft das bei uns. Nicht bei allen leider. Und Kinder kommen oft zu kurz. Und viele der heutigen Damen sind für die Mutterschaft nicht bereit, auch nicht nach Jahren der Karriere. Viele wollen keine Kinder kriegen, das ist leider auch so. LG, Karl-Konrad

Sonja-Soller (sonjasollerweb.de)

10.01.2020
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Ein schwieriges Thema, hast Du wieder ausgewählt,
lieber Karl-Konrad
Kinder, die in Geborgenheit, in Fürsorge und behütet aufwachsen können, sind wahrlich ein großes Glück.
Doch unsere Zeit hat sich gewandelt, was den Zeitpunkt des Kinderkriegens betrifft. Junge Frauen, finde ich, sollten ihr Leben erst mal genießen, u.a. eine Ausbildung machen, bevor sie Kinder bekommen. Dieses sollte nicht nur jungen Männern zugestanden werden. Eine Familie gründen hat sich im Gegensatz zu früher nur weiter nach vorne verschoben.(Übrigens, meine Urgroßmutter (13 Kinder) hat ein „Mütterkreuz“ bekommen). Den jungen Müttern wird oft Unterstützung zugesagt, die dann aber am Ende doch nicht stattfindet. Kinderhaben bedeutet in der Tat auf vieles zu verzichten, die große Verantwortung packen viele zu junge Familien gar nicht. Oft fehlt es da wirklich an Reife. Die „Damen“, die sich schon eine Karriere aufgebaut haben und trotzdem den Kinderwunsch haben, bekommen auch Kinder (meine Erfahrung). Heute kann alles geregelt werden, auch mit Unterstützung der Familie. Es gibt Mütterzeit, Elternzeit. Es gibt viele Möglichkeiten Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen. Wie wir wissen gibt es immer sone und solche. Wer Mutter (Eltern) wird, muss sich tatsächlich auf schlaflose Nächte einstellen, (die Kinder schlafen meistens, außer nachts) und einen evtl. Karriereknick in Kauf nehmen.

Es gibt natürlich auch die Fälle, wo Kinder nicht gewünscht sind, aber ist das so schlimm? Kinder wird es trotzdem geben.

In diesem Sinne, liebe Grüße aus dem Norden, Sonja



Karl-Konrad Knooshood (18.01.2020):
Okay, da hast Du einen Punkt, liebe Sonja. Vielleicht hätte ich das Gedicht eher "Was haben GEWISSE Damen?" nennen sollen, denn ich meine mit meiner Anklage/Trauerbekundung hauptsächlich die Art Frauen, die in gewissen Parteien (Die Grünen, Die Linke, SPD) herumlaufen oder auf zwangsfinanzierten GEZ-Formaten wie FUNK (im Internet, auf Youtube etc.) Werbung dafür machen, sich als Frau nicht nur zu verwirklichen und Karriere zu machen (rücksichtslos, um jeden Preis), was ja positiv ist, warum auch nicht, die Zeiten sind anders, NATÜRLICH sollen Frauen auch arbeiten und was erreichen, das ist nichts, das ich in Abrede stellen wollte! Bloß gibt es diese Spezies der immer mehr groß herauskommenden Frauen oder dieser oft haargefärbten Kampf-Feministinnen der dritten Welle, die nicht (im Gegensatz zu Schwarzer und Konsorten) legitimerweise die absolute Gleichberechtigung und Selbstverwirklichung der Frauen forderten und erhielten, sondern jetzt gegen Phantome wie das vermeintliche "Patriarchat" kämpfen, etwas, das so nicht mehr existiert. Sie wollen a) das Ganze durch ein Matriarchat ersetzen (was auch nicht fair wäre) und b) ihren Körper nicht mehr für die Geburt von Kindern zur Verfügung stellen, weil sie (zurecht) der Ansicht sind, ihr Körper gehöre ihnen und weil sie zu bequem, faul und männerhassend sind, als dass sie Kinder in die Welt setzen wollten. Das ist eine leider existierende Gruppe unter den existierenden Menschenfrauen, die wächst und die versucht, ihren Einfluss zu mehren. Siehe auch diese ganzen verbitterten Männlein und Weiber (sorry), die in den Genderstudies rumhängen. Und ja, ich habe solche kennengelernt - und finde sie gruselig. Denn ich möchte sehr gern eines Tages Nachwuchs haben, was natürlich nur mithilfe einer lieben Frau (in dem Fall wahrscheinlich meiner Freundin) ginge, die auch welchen möchte. Dass das Kinderkriegen und -Haben dann zu einer Herausforderung und ungeahnt hohen Anstrengung wird, ist nur logisch. Mal schauen, ob nach der Karriere also etwas bleibt, das sich Kinderkriegen nennt. Wie gesagt: Es ist KEIN Frauen-Schmähgedicht, sondern eine Beobachtung aus dem Alltag, aus Sphären, die zum Glück noch nicht gänzlich verbreitet sind, aber an Bedeutung gewinnen. Ausdrücklich ausgeschlossen sind da die angehörigen Frauen einer gewissen religiösen Ideologie, DIE kriegen SEHR WOHL viele, viele, viele Kinder, auch schon in jungen Jahren, weil sie unangenehmerweise von ihren Göttergatten dazu gezwungen werden und unter deren Knute nichts zu sagen haben. Das ist ein Grund, weshalb ich diese Ideologie so sehr ablehne. Karriereknicks sollte niemand in Kauf nehmen dürfen. Allerdings ist es auch nicht wirklich so, dass es Frauen leichtgemacht (oder leicht genug) wird, auch wenn es Mütterzeit und diese Dinge bereits gibt. LG und immer Freude. Karl-Konrad

AngieP (angie.jgo4more.de)

10.01.2020
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Hallo Karl-Konrad,
die Überschrift zu Deinem Gedicht hat mich angelockt.
Allerdings habe ich es dann eher kopfschüttelnd gelesen.Wieso meinst Du, dass die jungen Frauen keine Kinder bekommen wollen? Das ist doch gar nicht so.

Klar -heutzutage wird in der Regel Wert auf eine vernünftige Aus/Bildung gelegt, was ich super finde. Dann wollen die Mädels erst einmal Geld verdienen/reisen/ausgehen usw. Auch das finde ich verständlich. Und ich glaube, das geht den jungen Männern auch so.
Aber natürlich ist auch ein Kinderwunsch vorhanden, der Wunsch eine Familie zu gründen, der wird eben nur etwas später verwirklicht, als es früher der Fall war.
Beispiel: Wir haben 4 Söhne, drei davon verheiratet. Alle drei haben jeweils zwei Kinder. Die haben ganz bestimmt nicht die Jungs bekommen ;o)
Und die Mädels stehen ihre Frau im Beruf und als Mütter!!!

Auch kann ich nicht bestätigen, dass Männer 'tot in ihren Hosen, weibisch, feminin und affektiert, eitle Heulsusen, Mimosen in Posen, die regelrecht schwul manieriert' sind.
Diese Sorte ist mir noch nicht oft begegnet ....

Aber jeder hat halt seine eigene Sichtweise.

Nix für ungut - ich wollt' es nur mal sagen ...

Schmunzelgrüße
von
Angie


Karl-Konrad Knooshood (18.01.2020):
Es ist eine Tendenz, liebe Angie, die vorkommt, die an Häufigkeit zunimmt. Und ja, es geht vielen jungen Frauen nicht nur um Karriere, sondern auch darum, WIRKLICH KEINE Kinder zu kriegen. Sie sind so. Schau Dir nur die ganzen Kampf- Feministinnen der dritten Welle an, denen geht's nicht mehr um Gleichberechtigung und Selbstbestimmung, denn die haben sie längst. Sie kämpfen jetzt gegen das Phantom Patriarchat, das gar nicht mehr existiert. Das ist ihr Verhalten. Und immer mehr dieser verwöhnten Mitteleuropa-Frauen, gerade hier in Deutschland, will eben nichts mehr mit Kindern am Hals haben. Die Grünen überlegen sogar, Abtreibung bis kurz vor der Geburt zu legalisieren. Klar kriegen später viele von denen doch noch ein Kind, aber sie stehen der Sache mitunter sehr, sehr ablehnend gegenüber. Wie gesagt, nicht alle. Nicht alle in meiner Umgebung. Aber spürbar mehr werdend. Manche sind regelrechte Männerhasserinnen, da kann dann sowieso nichts passieren. LG und immer fröhlich. Karl-Konrad

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