Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht

„Ihr seid das Licht der Welt!“ von August Sonnenfisch

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henri (ingeborg.henrichsarcor.de)

13.01.2020
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Von Deiner Überschrift, August, geht ein Leuchten aus, eine Verheißung und Aufforderung, diese " Sonne in Dir und mir", zulassen zu können und zu dürfen, ohne Bedenken. Das wäre einfach schön. Aber die aktuellen Lebenswirklichkeiten sind andere und hier möchte ich mich gern Christas Ausführungen anschließen. Bereichernder Text, meint mit herzlichen Grüssen zu Dir, Ingeborg

August Sonnenfisch (13.01.2020):
Hallo Ingeborg, freut mich, von dir zu lesen! ... Anregend, was Christa geschrieben: zum genaueren Hinsehen, was das sein könnte: SEIN LICHT AUF EINEN LEUCHTER ZU STELLEN - für mich kann es nur ein innerer Leuchter sein, was bedeutet, dass ich nicht mehr dem Kutscher in mir, der Ratio, dem Ego folge in den Wesentlichen Fragen des Daseins (der Kutscher ist für den Wagen zuständig und für die Pferde), sondern dem Reisenden in mir: dem Buddha in mir, dem Zeus in mir, dem Christus in mir. Ein kleiner Tod für den Wahn der Kontrolle über das Dasein - doch keinerlei Scheffel für das Licht. ... Wie auch immer: ich danke dir und grüße dich herzlich ins neue Jahr hinein: August

freude (bertlnagelegmail.com)

13.01.2020
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...August, du brauchst keinen Leuchter und keinen Scheffel;
wenn du schreibst, geht normal jedem Menschen ein Licht auf.
LG Bertl.

August Sonnenfisch (15.01.2020):
Werter Bertl! Es ist mit meiner schreibe (wenn alles gut geht) so, wie wenn du malst: das sind die Genien in uns: der Geist, den die Kirche im Jahre 869 auf ihrem Konzil zu Konstantinopel eskamotiert (= weggezaubert) hat: der bis dato dreigliederige Menscht (Geist - Seele - Leib) wurde kurzerhand minimiert, reduziert, amputiert: zu einem Seele-Leib-Wesen herabgewürdigt mit "unam animam rationalem et intellectualem" = einer Seele, die rationale und intellektuelle Anteile hat. Die Weite, Kreativität und Unsterblichkeit des Geistes wurde herabgezoomt auf Ratio und Intellekt. Sensationell! ... was mein Poem betrifft: ich stellte klar, dass dieser Leuchter keine äußerer Leuchter ist, sondern ein innerer. Und sein eigenes Licht auf einen inneren Leuchter zu stellen heißt denn nichts anderes, als auf seinen inneren Genius zu hören - statt auf Ratio und Intellekt auch in all den Sphären des Lebens, in welchen diese mitnichten zuständig sind. Ein kleiner Tod für ein Ego, das übergriffig geworden ist. ... Wie auch immer: ich danke dir und grüße herzlich ins neue Jahr 2020, in welchem die deutsche Seele gegonnen hat, sich aufzubäumen - anlässlich einer Verhohnepiepelung des alten Omaliedes von 1958, in welchem unsere Oma noch vrehrt wird, nämlich "eine ganz patente Frau ist"!! .... der August im Jänner.

Renate Tank (renate-tankt-online.de)

13.01.2020
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Dein Gedanken-Gleichnis gefiel mir.

Ein Mensch, der glaubend mutig ist,
wird mit seinem eingehauchten göttlichen Licht
Dunkles überstrahlen - litte er auch Qualen.

„Habt keine Angst vor den Menschen,
die zwar den Körper, aber nicht
die Seele töten können!..." (Matthäus 10,28-31).

******
Gottesglaube verdrängt Menschenfurcht:
Wir haben die Wahl, doch menschliche
Ängstlichkeit macht sich schnell breit,
diese führt zu Kraftlosigkeit - macht lügenbereit.

Gedankengrüße sendet dir Renate







August Sonnenfisch (15.01.2020):
Werte Renate, ich freue mich sehr über deine Antwort mit einem Zitat aus Matthäus! ... Und ich stellte klar (im Gedicht und an anderer Stelle), dass es m. E. ein innerer Leuchter ist, auf den unser Licht zu stellen wir eingeladen sind - übersetzt: auf welches wir eingeladen sind zu hören und danach zu handeln! - Ein kleiner Tod für ein Ego aus Ratio und Wichtigtuerei und Süchten (siehe "Der Wahnsinn der Normalität" von Arno Gruen (1923-2015), Ethnologe und Psychologe (Professor und Therapeut) - nicht zu verwechseln mit Anselm Grün). ... Ich danke dir und grüße dich herzlich ins neue Jahr 2020: der August im Jänner

chriAs (christa.astla1.net)

13.01.2020
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Lieber August, an dieses göttliche Licht im Menschen glaube ich auch. Aber ist es nicht machmal notwendig, dieses Licht unter den Scheffel zu stellen um es zu schützen? Frei auf dem Leuchter stehend würde es allzu leicht "vom bösen Nachbarn", der Umwelt, ausgeblasen. Wer sich zeigt, wie er wirklich ist, wird angefeindet, angegriffen, ausgelöscht.
Dir eine gute Woche von Christa.
(Bin wieder mit Urlaubsplanung beschäftigt)

August Sonnenfisch (13.01.2020):
Hallihallo Christa! Ich freue mich, von dir und von euch zu meinem Licht-Poem zu lesen - zumal wir um dieses innere Licht wissen! ... Dieses göttliche Licht auf den Leuchter zu stellen, kann für mich zuvorderst nur heißen (da stimme ich anscheinend mit dir überein), mich selbst seiner Führung zu überlassen - im Bild der Kutsche gesprochen: mich nicht von meinem Kutscher leiten zu lassen, sondern dem Reisenden (im Fond der Kutsche) zu folgen: dem Gott in mir, dem Zeus in mir, dem Buddha in mir, dem Christus in mir! Dies in jedem Fall der Welt kundzutun, kann mir (u. U. völlig unnötigerweise) den Tod bringen! ... Wie auch immer: ich danke dir und wünsche gute Reisevorbereitungen: der August im Jänner

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