Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht

„Gezwungen zu warten“ von Michael Reißig

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Britta Schäfer (britta.schaefer.hammweb.de) 26.01.2020

Lieber Michael, Zeilen, die Ich sehr gut nachempfinden kann. Ängste machen sich breit, die nicht sein müssten, wenn die Warterei verkürzt würde.Traurig, dass man bei solch tragischen Diagnosen überhaupt warten muss. Ich wünsche euch von Herzen alles Liebe und Gute.Liebe Grüße von Britta

 

Antwort von Michael Reißig (28.01.2020)

Liebe Britta, es ist halt so, wenn der überweisende Arzt auf dem Formular nicht den zusätzlichen Vermerk dringlich angibt, man ewig warten muss. Nun ist es ja für den überweisenden Arzt schwierig festzustellen, wie die Situation wirklich ist, wenn ihm die Art des Wachstums dieses Polypen nicht bekannt ist. Eine Woche Krankenhaus hat meine Frau mittlerweile hinter sich gebracht. Am Montag soll der Polyp entfernt werden und zuvor erfolgt die Vorstellung beim Chirurgen und auch ausführliche Gespräche sind vorgesehen. Ich danke dir für das Mitgefühl, das Du in Deinem Kommentar echt toll zum Ausdruck gebracht hast! LG. Michael


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Ralph Bruse (ralphbrusefreenet.de) 22.01.2020

kurz, aber aufrichtig, Michael:
möge alles gut verlaufen, damit Du deinen ´´Glücksstern´´ noch mindestestens hundert
Jahre zur Seite hast.
Okay...neunundneunzig Jahre - aber keins weniger!!!

Als kleiner Aufmunterer gedacht.

tschüß Ralph

 

Antwort von Michael Reißig (23.01.2020)

Lieber Ralph, naja, 99 Jahre dürften es nicht mehr werden! Ich danke dir für die tollen, Mut machenden Worte deines humorvollen Kommentars. Man sollte auch in schwierigen Zeiten niemals den Optimismus verlieren, auch wenn dies manchmal extrem schwierig zu bewerkstelligen ist, wenn der Kopf am Tropf hängt! LG. Michael


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Ingrid Bezold (in.bezoldt-online.de) 22.01.2020

Was die ärztl. Versorgung betrifft, läuft etliches schief. Ich wünsche dir und deiner Frau, dass sich alles zum Guten entwickelt. Zusammenhalt ist hier ein wichtiger "Gesundmacher".

Es grüßt dich
Ingrid

 

Antwort von Michael Reißig (22.01.2020)

Liebe Ingrid, ich danke dir von ganzem Herzen für die lieben Worte, die mich wieder etwas aufmuntern! Wir halten auch zusammen! LG. Michael


Ursula Rischanek (daisy1190a1.net) 22.01.2020

Lieber Michaael!

Wie ich Dir ja schon an anderer Stelle schrieb - ich wünsche Euch beiden alles nur erdenklich Gute.
Ich drücke Dich - gib das bitte an Deine Liebste so weiter!

Ganz liebe Grüße vom Herzen - Uschi

 

Antwort von Michael Reißig (22.01.2020)

Mein ganz herzlicher Dank gebührt Dir, lieber Uschi für die lieben Worte, die uns beiden total gut getan haben! Fühl dich einfach umarmt! In etwa 14 Tagen, nach der vorgesehenen OP., so glaube ich es, könnte ich schlauer sein! GLG. v. Michael und meiner Liebsten!


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freude (bertlnagelegmail.com) 21.01.2020

...Michael, wenn ein Arzt die Dringlichkeit einer Untersuchung verlangt, dann sollte sie so rasch wie nur möglich erfolgen. Der Krebs kennt keine Pausen, höchstens während einer Therapie. So ist es mir unverständlich, dass es da so lange Wartezeiten gibt, denn da kann es schon zu spät sein.
Ich wünsche deinem Glücksstern das Beste,
lG Adalbert.

 

Antwort von Michael Reißig (22.01.2020)

Lieber Adalbert, ihr behandelnde Frauenarzt hatte bei einer Kontrolluntersuchung im Sommer des letzten Jahres Blut im Stuhl festgestellt. Dennoch sollte sie erst im Januar einen Termin für die Darmspiegelung erhalten. Aber sie hatte mächtig Druck gemacht, früher die Untersuchung vornehmen zu lassen, sodass doch noch in den letzten Novembertagen ein Termin für die Darmspiegelung zustande gekommen war! Im Dezember hatte sie sich im Diakonissenkrankenhaus vorgestellt, allerdings war kurz vor Weihnachten kein Termin mehr zu bekommen. Am gestrigen Nachmittag wurde sie aus dem Krankenhaus entlassen und ihr mitgeteilt, dass am 31.1. Vorgespräche für den chirurgischen Eingriff stattfinden sollen. Die Entfernung des bösartigen Polypen soll nun am 3.2. erfolgen. Allerdings haben die Untersuchungen, die während ihres stationären Aufenthaltes in der vergangenen Woche gemacht wurden, außerhalb des Polypen noch keine bösartigen Veränderungen festgestellt. Es ist natürlich aber ein Wettlauf mit der Zeit! Ich danke dir von Herzen für die von viel Mitgefühl geprägten Worte deines umfassenden Kommentars! LG. Michael


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Minka (wally.h.schmidtgmail.com) 21.01.2020

Lieber Michael,
Ungewissheit ist schlimm. Lieber etwas wissen, auch wenn es nicht so positiv ist. Lass' mal den Kopf nicht hängen, es kommt meistens besser als man denkt.
Entschuldige, aber auf so eine "Scheisse kann man nicht gebrauchen.
Wichtig ist zu denken, dass alles besser wird, das hilft etwas.
Mit den Ärzten und allem drum und dran ist das heute ein grosses Problem.
Ich drücke euch die Daumen, vielleicht hilft das auch!!!!
Herzlich Wally

 

Antwort von Michael Reißig (21.01.2020)

Liebe Wally, bei mir war die OP. des Polypen gut ausgegangen, weil mein Hausarzt auf die Dringlichkeit der Darmspiegelung gepocht hat. So konnten die Schritte zeitnah eingeleitet werden, was bei meiner Frau nicht der Fall gewesen ist. Sie hatte sich im Sommer für die Darmspiegelung angemeldet. Ich danke für den umfassenden Kommentar und die guten Wünsche! LG. Michael


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Margit Farwig (farwigmweb.de) 21.01.2020

Lieber Michael,

das wird gut gehen, der Februar steht vor der Tür und das Durchhalten legt sich auf das Wachsen, es wird gehemmt, habe ich jetzt gelesen. Überall fehlen die Ärzte, da muss langsam was kommen, mit dem numerus clausus haben sie wollende Ärzte vergrault, das ist das Ergebnis jetzt. Euch drücke ich die Daumen und wünsche Glück bis dahin.

Herzliche Grüße von Margit

 

Antwort von Michael Reißig (21.01.2020)

Liebe Margit, in deinem tollen, sehr sachbezogenen Kommentar, wofür ich dir von ganzem Herzen danke, hast du voll den Kern dieses Problems getroffen. Dies ist wahrlich eine gefährliche Form des Fachkräftemangels, zumal wir ja auch bedenken müssen, dass altersbedingt die Anzahl der Menschen, die auf eine gute ärztliche Infrastruktur angewiesen sind, stark ansteigen wird! LG. Michael


Renate Tank (renate-tankt-online.de) 21.01.2020

Ja, lieber Michael, auch das Wort "zeitnah"
ist sehr dehnbar geworden.
Mir erging es ähnlich im vergangenen Jahr.

Deine empfindsamen Verse transportieren
die Bangigkeit, die sich in diesem Wartezustand auf
den Menschen legt. Gott sei Dank geht auch immer
der Hoffnungsstrahl mit...

Ich kann leider nur liebe Grüße und beste Wünsche
senden, und diese kommen jetzt zu dir (Euch).
- Renate -

 

Antwort von Michael Reißig (21.01.2020)

Liebe Renate, bei meiner Darmspiegelung im vergangenen Jahr erfolgte diese bereits eine knappe Woche nach der Überweisung durch meinen Hausarzt. Er hatte auf dem Schein vermerkt, dass dies innerhalb von 4 Wochen erfolgen müsste. Zwar musste mein Polyp auch stationär entfernt werden, jedoch hatte sich im Polyp noch kein Tumor gebildet, was bei meiner Frau leider der Fall gewesen ist. Ich danke dir von Herzen für die Mut machenden Worte im Rahmen deines tollen Kommentars! LG. Michael


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