Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht

„Nur ein Blick“ von Britta Schäfer

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FranzB (eMail-Adresse privat) 26.01.2020

Sehr schöne Poesie liebe Britta. Vor allem, die letzten beiden Strophen mag ich sehr! Grüße Franz


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Margit Farwig (farwigmweb.de) 26.01.2020

Liebe Britta,

ich habe es mehrmals gelesen, um die Schönheit deines Gedichtes zu erfassen. Chapeau!

Herzliche Grüße in den Sonntag von Margit


Renate Tank (renate-tankt-online.de) 25.01.2020

Liebe Britta,
ich habe dein Sonett in seiner besonderen
Art der Kunst wieder mehrmals gelesen,
denn was du mit Worten berührt hast, ist ein
nicht fassbares Wesen.
Jesus sagte: Wer mich sieht, sieht den Vater.
Er meinte damit: Er tut nur das, was Gott Vater
ihm eingibt - so sind sie beide ganz gleich.
Wir können Gott, den Vater, nur mit dem Herzen sehen.
Jesus hatte Fleisch angenommen - ihn konnten die
Menschen damals wie einen Menschen sehen.
Er war unter uns.
Wir sind noch keine immateriellen Wesen. Gott ist Geist.
Es wird versucht, Ihn mit der "Machtlosigkeit unserer Sprache"
zu "verherrlichen". Ich glaube, wenn wir Menschen einmal
diese Umwandlung in geistiges Sein erfahren haben,
können wir erst richtig SEHEN...

Es bleibt eben nach wie vor eine GLAUBENSFRAGE, wie
wir darüber denken. Dass der Glaube EINFACH ist, das
hat niemand gesagt. Der Wunsch, dem, der sich die LIEBE
nennt, näher zu kommen, muss brennend in uns vorhanden
sein. Dann ist es auch möglich, dass er nicht verlöscht und
sich mehr und mehr festigen kann.

Das zweite Terzett befremdet mich natürlich in gewisser Weise.
"Nur ein Blick! Dann ist das Puzzle zersplissen."
Vielleicht missverstehe ich es auch...

Liebe Gedankengrüße sende ich dir ins Wochenende
- Renate

 

Antwort von Britta Schäfer (25.01.2020)

Liebe Renate, ich denke, der Glaube (egal welcher Religion) ist nur ein inneres Werkzeug um unsere Ängste vor der Verganglichkeit zu nehmen. Wer sich mit den Fragen der Verganglichkeit auseinander setzt wird Antworten auf irgendeine Weise bekommen. Zum letzten Terzett: Für einen kleinen Augenblick, war alles klar sichtbar, im nächsten aber nicht mehr klar greifbar....Eine Momentaufnahme..vielleicht bin Ich auch einfach nicht Lage passendere Worte zu finden. Ich danke dir herzlich für deinen sehr ausführlichen Kommentar und wünsche dir ein schönes Wochenende, liebe Grüße von Britta


Andreas Vierk (Andreasvierkgmx.de) 25.01.2020

Liebe Britta,
das ist wieder ein Hammersonett, und es transportiert so viel Klarheit und Reinheit! Ich denke mal, der Ring, den du in der zweiten Strophe ausführst, ist ein Heiligenschein, wenn ich nicht zu kurz greife. Die dritte Strophe könnte fast die Quintessenz meines Glaubens sein. Aber das Bild zerbröselt, kaum dass du einen Blick darauf werfen konntest: eine Sekunden-Vision als Belohnung für vielleicht jahrelange Mühen. Behalte das Bild trotzdem immer in deiner Seele, und wenn es nur der Spiegel von dem Puzzle ist!
Liebe Grüße aus Berlin sendet dir Andreas

 

Antwort von Britta Schäfer (25.01.2020)

Lieber Andreas, ich danke dir für deine Worte. Das Bild habe ich tief verinnerlicht, ich kann auch gar nicht anders. Scheint es mir doch Antwort auf viele Fragen zu sein. Manches ist sehr schwer in passende Worte zu setzen oder mit dem Verstand gar nicht erklärbar.So ist mein Gedicht nur ein bisschen Spliss. :-) Liebe Grüße von Britta


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