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„Das Labyrinth“ von Anita Namer

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Tensho (eMail-Adresse privat) 02.02.2020

Liebe Anita,
manchmal sind solche Labyrinthe sehr real, manchmal sind sie nur gefühlt. Beides kann gleich schlimm sein. Auswege suchen heißt, neue Wege zu gehen, neue Ansätze zu durchdenken. Sind die Restriktionen schier unüberwindlich, der Geist hat noch jede Labyrinth geknackt.
Liebe Grüße und einen schönen Sonntag für dich, Bernhard

 

Antwort von Anita Namer (02.02.2020)

Lieber Bernhard, ob es nun die Wege der Gedanken oder die Wege, die wir gehen sind - macht keinen Unterschied. Gerne gehen wir die, die wir als Erstes erkennen. Das sind meist die gewohnten, möglicherweise auch leichtesten. Doch das Leben hat viel mehr zu bieten ....wenn wir uns immer wieder neugierig und offen auf es einlassen. Mal sehen, was noch kommt, oder? :) Ganz liebe Grüße, Anita


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Michael Reissig (mikel.reiiggmail.com) 28.01.2020

Liebe Anita,
man sollte halt des Öfteren den Gefühlen freien Lauf lassen und einfach nach dem Bauchgefühl sich einen Weg aus dem Labyrinth wählen. Und auch wenn sich zeigen wollte, dass der auserwählte Weg nicht der ideale ist, kann dies Mut für künftige Ziele erwecken! Ein tolles Gedicht mit einem passenden Labyrinth, dessen zahllose Wege durchaus Herzklopfen verursachen können. Man sollte aber im Leben etwas riskieren, um nicht der Mutlosigkeit ausgeliefert zu sein.
LG. Michael

 

Antwort von Anita Namer (02.02.2020)

Lieber Michael, aus deinen Zeilen lese ich immer wieder, dass du schon viel erlebt hast, wohl auch manche Irrwege gegangen bist - und doch waren es keine Irrwege, weil sie dich zu dem gemacht haben, was du jetzt bist. Das ist ganz schön gut so... Ich möchte eigentlich ermuntern, neue Wege zu finden...alte, ausgetretene gibt`s schon viel genug. Ganz liebe Grüße, Anita


Renate Tank (renate-tankt-online.de) 26.01.2020

Mit meinen Augen betrachtet, liebe
Anita, aber was du im Grunde genommen
aussagen willst, denke ich, ist: wir sollten
manchmal einfach mutiger sein und nicht
nur folgsam in der Bahn bleiben. Trotzdem
ist da einiges zu bedenken, meine ich.

Auch Labyrinthe gehören zum Weg,
den wir sollen begehen.
Nicht immer ist es uns erlaubt,
querfeldein zu gehen.
Begrenzungen im Labyrinth,
die sollten wir auch sehen.
Sonst könnt' es sein, dass wir gelangen
vom Regen in die Traufe.
Das wär gewiss nicht unser Wunsch
und unnötige Taufe...

Liebe Abendgrüße kommen zu dir
- Renate



 

Antwort von Anita Namer (27.01.2020)

Lach, Renate - da hast du natürlich recht. Ich habe vor kurzem ein Video gesehen: Ein Hamster, der in ein Labyrinth gesteckt wurde. Man sah das Bild von oben. In den allerersten Sekunden als ich es sah, habe ich automatisch in Gedanken bereits die Wege vorgezeichnet, die der Hamster gehen würde. Was für eine Überraschung, als er sich streckte, drüberblickte und quer über die ganzen "Wände" hüpfte. Dieses Bild hat mich sehr berührt. Wie oft - folgen wir den "schon tausend mal gegangenen Wegen", ohne zu prüfen, ob neue Wege nicht leichter, schöner oder interessanter wären? Die Macht der Gewohnheit spielt uns oft ganz schöne Streiche.... Liebe Abendgrüße, Anita


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