Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht

„Am Ufer“ von Andreas Vierk

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Britta Schäfer (britta.schaefer.hammweb.de) 31.01.2020

Lieber Andreas, sehr schön in Worte gefasst. Vielseitig interpretierbar. Gefällt mir. Liebe Grüße ins Wochenende von Britta

 

Antwort von Andreas Vierk (31.01.2020)

Liebe Britta, mir ist selbst noch eine andere Interpretation eingefallen, aber vielleicht würde man mir dann Größenwahn vorwerfen. Außerdem kann man ein Gedicht ja auch überinterpretieren. Der klassische Liebestod bleibt wohl die vordergründigste aber beste Interpretation. Liebe Grüße in dein hoffentlich schönes Wochenende von Andreas


Night Sun (m.offermannt-online.de) 31.01.2020

Lieber Andreas, einander zusterben bedeutet einer jenseitigen Vereinigung entgegenstreben, was im Diesseits nicht möglich ist. LG Inge

 

Antwort von Andreas Vierk (31.01.2020)

Liebe Inge, bei Gott und Seele ist die Vereinigung vielleicht doch schon hier möglich, gelangt aber erst in seinem Reich zur Erfüllung. LG Andreas


Ursula Rischanek (daisy1190a1.net) 30.01.2020

Lieber Andreas!

WOW was für ein tiefer wunderschöner Text von Dir!!!
Bin begeistert!

Herzlich liebe Grüße in Deinen Abend - Uschi

 

Antwort von Andreas Vierk (30.01.2020)

Dankeschön! - Auch für dich einen schönen Abend!


Roland Drinhaus (RD-Kingweb.de) 30.01.2020

Lieber Andreas
Hast du hier den klassischen "Liebestod" beschrieben?
Freundlich grüßt,
der Roland

 

Antwort von Andreas Vierk (30.01.2020)

Lieber Roland, du hast Recht. Der Frau in dem Gedicht ist wohl irgendwie weh getan worden. Der Sprecher vergeht in ihrem Schmerz. Oder so. Man kann es vielschichtig verstehen. Der klassische Liebestod ist ein ewig währendes Thema der Lyrik. PS. Ich komme zur Zeit nicht auf die Lyrikseite. Liebe Grüße von Andreas


Renate Tank (renate-tankt-online.de) 29.01.2020

Lieber Andreas,
für mich ist das wie eine untröstliche
Liebes-Umarmung, die eine große
Melancholie hinterlässt. Mich hat es
sehr angerührt.
Die Worte, die du zu Versen geführt,
sind wie Tränen...

So wie der Tod uns selbst
unbegreiflich bleibt,
so versuchen wir, mit anderen
Unbegreiflichkeiten im Leben,
die uns immer noch besetzt halten,
Frieden zu machen, umzugehen.

Dieser Wunsch richtet dabei
den Blick auf das Jenseitige.
("so sterben wir einander zu").
Vielleicht gelingt dort einmal,
was hier nicht möglich war.

Meine Gedankengrüße für dich
- Renate

 

Antwort von Andreas Vierk (29.01.2020)

Liebe Renate, danke für deinen einfühlsamen Kommentar! Vielleicht kann die Frau in meinem Gedicht nicht über einen großen Verlust hinweg, und kann so keine neue Liebe aufbauen. Oder der Sprecher sieht sich als Tod. Dann ist es eine Art Vergewaltigungsszene und der Sprecher hat ihr wirklich in den Bauch geschossen. Das ist vor ein paar Jahren mit einer jungen Frau in Berlin passiert, die sich mit einem Türken eingelassen hatte. Vielleicht lesen andere noch mehr Trauriges oder Schreckliches aus dem Gedicht. Liebe Grüße von Andreas


Bild Leser

Monika Schnitzler (eMail-Adresse privat) 29.01.2020

traurig, aber perfekt in Szene und Worte gesetzt, lieber Andreas. der Tod als Zukunftsvisionär, das wäre nichts meins.
LG von Monika

 

Antwort von Andreas Vierk (29.01.2020)

Liebe Monika, das ging ja schnell mit deinem Kommentar! Der Tod ist in dem Gedicht ja auch noch eine Art Nebenbuhler, einer, der die Zukunft der Liebenden verhindert. Ich wollte nur mal ein bisschen Heine spielen ;-)) Liebe Grüße von Andreas


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