Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht

„Dünnes Eis“ von Loreen Xibalba

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Frank Gülden (eMail-Adresse privat) 12.02.2020

Ein interessantes Gedicht für mich.

Angst und Furcht sind oft schlechte Berater und wenn sie sich festsetzen, und wenn sie durch Traumata zum Selbstläufer werden, verblasst vieles Lebenswerte und wird blockiert.

In unserem Kopfkino schränken wir Möglichkeiten ein, übersehen sie, werden "unlebendig", vegetieren oft zusätzlich in einer Art Warteschleife...

...Und dann überhören wir gern die "innere Melodie", die den Ausweg bringt, und nur, weil das Geplärre im Innen und oft auch im Außen alles übertönt. Und die "Zeit" wird zum Henker und zum Richter. Selbstvorwürfe helfen auch nicht weiter...

Nur mit "Vernunft" und Bewerten wird niemand glücklich. Und das Leben fragt nicht.

Es gibt Glücksmomente und die passieren gerne jenseits von Worten und Verstand.

Trost in allem anderen Erleben gibt mitunter einzig die Gewissheit der Erfahrung, daß nichts bleibt; also auch das Schlechte nicht.

Liebe Grüße,
Frank


Renate Tank (renate-tankt-online.de) 09.02.2020

Die Kraft der Menschen ist verschieden,
und dein Gedicht rührt daran an.
Doch um das Leben sehr zu lieben,
nimmt man vom Mut so viel man kann.

Bestünde mein Leben nur aus Vorsicht
und übergroßer Ängstlichkeit,
wär ich schon lange seelisch tot.
Mein Nachen durchbrach manches Eis
und trug den Namen Zuversicht,
denn Vertrauen ist ein starkes Licht,
flammt aus dem Morgenrot...

Nur gegen Schläge, die niederstrecken,
kommt man sehr schlecht an.
Doch selbst aus "Verlorenem" rufen Stimmen,
die man nicht einfach überhören kann:
"Fange neu an!"

Nur wenn Krankheit und Tod die Begleiter sind,
lenken diese unsere Bahn.

Du hast deine Gedanken wunderbar geformt,
und sie haben große Nachhaltigkeit für mich.

Liebe Sonntagsgrüße sende ich dir - Renate


Andreas Vierk (Andreasvierkgmx.de) 09.02.2020

Philosophisch, voller Lebenserfahrung, poetisch! Wenn auch pessimistisch - so was haut mich um!
LG Andreas


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