Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht

„DIE NÄHE LIEBEN“ von Renate Tank

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Sonnenfisch (sonnenfischlive.de) 10.03.2020

Werte Renate, das gefällt mir,
dass du darüber dichtest!
Und für mich ist das Zauberwort für die Nähe
dieses VERWEILEN, das du auch gleich
in die erste Zeile deines Poems stellst ...
Ich komme gerade von
einer Fünftagereise zu meinen alten Verwandten:
beide 86 Jahre alt im Altersheim:
WEILEN und VERWEILEN ist
besonders hier das Zauberwort:
und nix machen,
einfach da sein:
Blumenstrauß hinstellen, das Trinkgefäß reichen,
schauen, lauschen, miteinander sein.
Dann geschieht es,
denn die Alten sind fähig zum Dasein.
Dazu bekam ich dann noch eine WEISHEIT geschenkt
(möglicherweise von Steiner):
"Die Begegnung zweier Menschen ist ein Sakrament,
über das hinaus es keiner weiteren Religion bedarf".
Herzlich: August.

 

Antwort von Renate Tank (11.03.2020)

Vielen Dank, lieber August, für diesen ausführlichen und inhaltsreichen Kommentar. Das Miteinander-Sein bekommt so etwas wie eine sakrale Wertigkeit, denn dazu gehört eine echte und tiefe Hingabe zum jeweiligen Menschen. Natürlich kann man das nicht bei allen empfinden, aber es ist etwas äußerst Bedeutendes für mich, wenn es geschieht. Du hast es auch wunderbar und dabei ganz einfach ausgedrückt: Einfach da sein! Dieses wohlige Gefühl erreicht den anderen und schenkt ihm eine ehrliche Zuwendung. Ich habe deinen Ausführungen gern gelauscht und sage nochmals herzlich danke! Liebe Grüße sind auf dem Weg zu dir - Renate


Ursula Rischanek (daisy1190a1.net) 28.02.2020

Liebe Renate,

oft ist man bemüht
selbst zu erkennen,
wer einem Freund
und wer ist Feind!

Der Blick der sich lohnt
dann hinter die Masken,
der oftmals auch lässt
Gefühle verblassen.

Gibt soviele Blender
die tarnen und täuschen,
Verbitterung, folgt meist
auf dem Fuss!

Sehr nachdenklich machender Text von dir!
Herzlich liebe Grüße, Uschi

 

Antwort von Renate Tank (11.03.2020)

Liebe Uschi, dein Antwort-Gedicht hat auch Gewicht. So ist es nicht... Manchmal trügt der Schein, dann fühlt man sich allein und vermisst die Wahrhaftigkeit, die man meinte zu fühlen. Es gibt Menschen mit verschiedneen Zielen. Ich lasse dir einen Apho da, der das ausdrückt, was ich hier mit meinen Versen verdeutlichen wollte: Es gibt eine gewisse Eintracht der Seelen, die sich sogleich beim ersten Anblick bemerkbar macht. (Jean-Jacques Rousseau) Schön, wenn man auf diese trifft. Liebe Abendgrüße sind zu dir unterwegs - Renate


henri (ingeborg.henrichsarcor.de) 27.02.2020

Über das geschriebene Wort, oftmals hier in kunstvolle Formen gesetzt, lassen sich unterschiedlichste Inhalte, Meinungen ,Ansichten, aktuelle Betrachtungen vermitteln. Ein Lesender kann Rückschlüsse ziehen, Vergleiche , Ähnlichkeiten feststellen,sich inspirieren lassen, event. sich still aufgehoben/verstanden fühlen. Und manchmal meint man "zwischen den Zeilen " einen Autor/in zu kennen (vielleicht)...
Auch eine Form von Nähe u. Miteinander.
Herzlich grüsst Dich Ingeborg, liebe Renate

 

Antwort von Renate Tank (11.03.2020)

Dem hast du dich wieder in Perfektion und großer Aufmerksamkeit angenommen, liebe Ingeborg, was mich sehr freut. Das "still aufgehoben/verstanden fühlen" hat es mir besonders angetan. Genau so kann es sein - und dann kommt das herrliche Gefühl der besonderen NÄHE auf. Herzlichen Dank für diesen Kommentar und viele Grüße in den frühen Abend! - Renate


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Ingrid Bezold (in.bezoldt-online.de) 27.02.2020


Auch aus geschriebenen Worten kann wunderbare Nähe entstehen.
Eine kostbare Erfahrung....
Hab deine Zeilen sehr gerne gelesen, Renate
und schicke dir liebe Grüße
Ingrid

 

Antwort von Renate Tank (11.03.2020)

Das geschriebene Wort entspringt ja dem Gemüt des Verfassers. Deswegen können uns ja auch die verschiedenen Dichter so nahe kommen, wenn Seelenfäden übereinstimmen. Für deinen lieben Kommentar herzlichen Dank, Ingrid. Abendgrüße sind unterwegs zu dir - Renate


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Goslar (karlhf28hotmail.com) 27.02.2020

Menschenkenntnis zu haben ist eine Gabe. Was Menschen allerdings insgeheim denken kann man nur ahnen.

Herzlich Karl-Heinz

 

Antwort von Renate Tank (11.03.2020)

Es gibt eine gewisse Eintracht der Seelen, die sich sogleich beim ersten Anblick bemerkbar macht. (Jean-Jacques Rousseau) Gott sei Dank gibt es auch noch Menschen, die sich nicht verstellen und das zum Ausdruck bringen durch Gesten, Blicke oder Worte, die ihrer ehrlichen Empfindung entspringen. Danke sehr für deine Worte und liebe Grüße - Renate


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freude (bertlnagelegmail.com) 26.02.2020

...Renate, erst kenn ich mich in Plagiaten wieder,
mich stört's nicht weiter, werd nicht zwider;
in fremden Wesen kenne ich mich nur,
wenn es gibt einen richt'gen Draht, eine Verbindungsschnur,
wo über meinen Geist kommt etwas zu mir zurück,
wenn das geschieht, ist es ein Glück.

Auch ich liebe die Nähe, doch es muss passen!
GN8 und lG
Bertl.

 

Antwort von Renate Tank (11.03.2020)

Lieber Adalbert, das mit den Plagiaten kann ich im Zusammenhang mit meinen Zeilen nicht recht einordnen... Ja, es muss passen, wie du auch weiter schreibst - aber wenn es passt, dann erfährt man doch eine besondere Freude! Da gibt es einen schönen Aphorismus, der genau ausdrückt, was ich meine: Es gibt eine gewisse Eintracht der Seelen, die sich sogleich beim ersten Anblick bemerkbar macht. (Jean-Jacques Rousseau) Danke sehr und liebe Grüße - Renate


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FranzB (eMail-Adresse privat) 26.02.2020

Ich stimme Dir zu gerne zu liebe Renate und sage, "sehr schöne poetische Gedankenvon Dir"! Grüße Franz

 

Antwort von Renate Tank (11.03.2020)

Vielen Dank, lieber Franz, dass du meinen Gedanken gefolgt bist. Ich grüße dich in den späten Nachmittag! - Renate


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Michael Reissig (mikel.reiiggmail.com) 26.02.2020

Liebe Renate,
aus den Gesichtern zu lesen heißt wertvolle Zeit zu genießen, die beflügelt in Bezug auf neue Ideen!
Gewonnene Eindrücke, die du sehr gut in Worte gefasst hast!
LG. Michael

 

Antwort von Renate Tank (11.03.2020)

Lieber Michael, wenn es gelingt, eine wirkliche Nähe aufzubauen, möchte man es immerzu können. Als Geschenk darf man ein Gefühl mit nach Hause tragen, das mit einer so angenehmen Wärme zu vergleichen ist, dass man darüber ins Staunen kommt. Vielen Dank für deine Worte und liebe Grüße in den späten Mittwochnachmittag. - Renate


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