Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht

„Wir sind getrennt“ von Andreas Vierk

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chriAs (christa.astla1.net) 05.03.2020

Lieber Andreas, wenn Worte fehlen, trennen sich die Seelen. Unausgesprochenes ist leicht zu vergessen, und das ist gut. Du kannst das so wunderbar in Worte fassen, bin immer beeindruckt.
Liebe Grüße in deinen "Turm" von Christa

 

Antwort von Andreas Vierk (05.03.2020)

Liebe Christa, das ist ja lieb von dir, dass du mich doch noch liest und jetzt auch wieder kommentierst! Und so, wie du es darstellst, ist es auch gemeint gewesen. Die Situation ist allerdings aus der Rückschau entsprungen. Sie ist nicht aktuell. - Bist du noch (oder wieder) auf Reisen? Wenn nicht, dann liebe Grüße, vielleicht ins Häusl von Andreas


Sahbi (juergen_s_fyahoo.de) 05.03.2020

Hinter Milchglasscheiben, ein schleichendes verwittern
halb glühend sich in erfühlte Asche zurückzieht,
aber ein Fußabdruck im Herzen bleibt, es sei denn
das der Lebenswind mit Saharasandhauch
ihre Erinnerung bedeckt.

Ich musste mich jetzt endlich mal outen: Ich bin ein eifriger Leser deiner Lyrik. Was mir an ihr so gut
gefällt; man muss sich die Erkenntnis erarbeiten.
Beste Grüße - Jürgen

 

Antwort von Andreas Vierk (05.03.2020)

Huch, lieber Jürgen, da outet sich ein Fan! Das ist ja lieb von dir, meinen Gedichten ein so großes Interesse entgegenzubringen. Dein Gegengedicht gefällt mir auch. Bis auf den Fußabdruck im Herzen. Das hat für mich etwas von einem Tritt. Wie es Annette von Droste-Hülshof mal ausgedrückt hat: Wenn die Kinder klein sind, treten sie gegen den Leib, wenn sie groß sind, treten sie ins Herz. Liebe Grüße von Andreas


Klaus lutz (klangflockeweb.de) 05.03.2020

Das erinnert mich an die Romantik! Da hatten die auch so einen Schreibstil! Das ist sehr schwierig in dieser Form ein Gedicht zu schreiben! Für mich ist das ungewohnt! Und ich muss das immer zwei dreimal lesen um den Text ganz zu erfassen! Aber dann finde ich es meistens schön und lesenswert! So wie dieses Gedicht! Klaus

 

Antwort von Andreas Vierk (05.03.2020)

Lieber Klaus, die Milchglasscheibe und die Quarantäne erinnern ja eigentlich nicht an die Romantik. Hab aber Dank für deinen lieben und verständnisvollen Kommentar. Liebe Grüße von Andreas


Britta Schäfer (britta.schaefer.hammweb.de) 05.03.2020

Lieber Andreas, hier zu Ich mich mit der Interpretation etwas schwer. Gemeinsam in einem Raum, aber das Herz hat längst losgelassen. Das Gegenüber vergessen um sich frei für das eigene Leben zu machen? Interessantes schönes Gedicht, liebe Grüße von Britta

 

Antwort von Andreas Vierk (05.03.2020)

Liebe Britta, eigentlich dachte ich mir die angesprochene Person eher draußen. Und kann sich jemand, der sich in Quarantäne fühlt, befreien? Eigentlich beklage ich mich sonst in Trennungsgedichten, dass ich den Gegenüber, der meistens Jacqueline heißt, nicht mehr sehen und treffen kann. Hier ist die Situation eher umgekehrt. Es schwingt aber leise Reue mit, wenn ich den Draußenstehenden für immer warten lasse. Liebe Grüße und Dank fürs Kommi von Andreas


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