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„CODE NOIR“ von Renate Tank

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henri (ingeborg.henrichsarcor.de) 20.04.2020

Mit der Sprache der Poesie in düstere Welten eintauchen, Machenschaften und Absichten offenbaren sich, ein Reiz des Dunklen , dessen verborgene Anziehungskraft auch durch Deine besondere Sprachführung nachfühlbar zu werden scheint... effekt- und fantasievolle Verse, liebe Renate. Gibt es ein Entkommen? Lb.Grüsse schickt Dir Ingeborg

 

Antwort von Renate Tank (20.04.2020)

Liebe Ingeborg, du hast mit ausgesuchten Worten mein Gedicht geehrt. Was für eine Freude für mich! Herzlichen Dank dafür. Deine Frage aber weiß ich natürlich nicht zu beantworten. Aber ich denke, dass es eine Zone geben wird, aus der kein Entkommen mehr möglich ist, weil sich die Seelen bis zum letzten Atemzug gegen den Schöpfer entschieden haben. Sie haben sich somit selbst ihr Urteil gesprochen und lehnen den letzten Liebesbeweis, der sie erretten könnte, ab: die Barmherzigkeit Gottes. Da Jesus selbst in der Bibel von diesem Ort spricht, zweifle ich nicht daran, dass es ihn geben wird. Unsere Vorstellung davon drückt sich über "Bilder" aus, aber ich denke, es werden Qualen sein, die den Geist (Seele) nicht mehr zur Ruhe kommen lassen. Es wird Heulen und Zähneknirschen sein, also niemals Friede und Bedrängnisse aller Art. Man tut sich schwer mit Vorstellungen. Da es im Gottesreich nur geläuterte und reine Seelen geben kann, ergibt sich daraus schon eine hinweisende Antwort. Im Ewigen herrscht allein die LIEBE. Einen herzlichen Gruß dir - Renate


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FranzB (eMail-Adresse privat) 20.04.2020

CODE NOIR, ein Erlass von Ludwig dem XIV.betr. dem Umgang mit den schwarzen Sklaven! Gut geschrieben von Dir Dein Gedicht und dies folgende passt!
„Unerbittlich, grausam, voller Pein.
Gesetzbuch, für den Höllengrund allein“.
Passe gut auf Deine Gesundheit auf liebe Renate und Grüße der Franz

 

Antwort von Renate Tank (20.04.2020)

Lieber Franz, besten Dank für deinen Kommentar. Allein der Begriff CODE NOIR hat mich zu diesem Gedicht inspiriert. Mit dem Erlass von Ludwig, XIV, hat es nichts zu tun, obwohl die Handlungen so verwerflich sind, dass sie dafür in der Hölle schmoren könnten. Mein Gedicht wendet sich an die, die ihr Leben lang den Schatten gedient haben und will zeigen, was sie erwarten könnte, wenn sie nicht mehr rechtzeitig umkehren. Liebe Grüße sendet dir Renate


rnyff (drnyffihotmail.com) 19.04.2020

Danke Dir für die Aufklärung, soweit sind wir in der Geschichte gar nicht gekommen. Aber Wikipedia hat mich aufgeklärt und bestätigt mir wieder, dass der Glaube so oder so sein kann und frei interpretiert und ausgeübt wird. Was ohne Glauben gar nicht möglich wäre, zumindest aber nur mit schlechtem Gewissen.
Schöne Woche und liebe Grüsse Robert

 

Antwort von Renate Tank (19.04.2020)

Lieber Robert, im Jahr 2009 habe ich das geschrieben, da haben mich viele Gedanken umgetrieben. Und da hat mich doch so ein dunkler Gesell' die Stufen hinunter geführt bis in die Höll'. Einen kleinen Einblick konnte ich nehmen und war heilfroh, das Licht zu ersehnen... Das gehört alles zur Dichtung und ist zu glauben ja niemals Verpflichtung.... Ich danke dir für deinen Kommentar! Er gliedert sich ein in die "nette Schar". Herzlichst, Renate


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freude (bertlnagelegmail.com) 19.04.2020

Im CODE NOIR hast gesehen,
dass diese Seelen nie vergehen,
umzüngelt nur von Feuerzungen,
nach Atem haben sie gerungen.

Renate, das schwarze Gesetzbuch ist eine Mahnung an die Menschheit.

LG Bertl.

 

Antwort von Renate Tank (19.04.2020)

Lieber Bertl, das hast du Recht. Dort zu verbleiben wäre wohl schlecht. Zu ändern ist dann auch nichts mehr - was du gesät, fällt über dich her... Danke sehr und liebe Grüße von der Dichterwiese, Renate


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