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„Es feht ein Ziel 22.04.2020“ von Liselotte Brand-Cerny

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Frank Gülden (eMail-Adresse privat) 23.04.2020

Hallo Liselotte.

Wirklich toll geschrieben! - Deine Gedanken, Ängste und Nöte werden aktuell viele beschäftigen.
- Ob man im Leben etwas "muß"?
Für mich heißt es eher: Will ich wirklich leben, oder lebt das Leben mich?

Und in der Coronazeit ist das nicht einfach, sich Ziele zu geben, sie zu erreichen und mit Ziel und Ergebnis einverstanden zu sein, weil ja jede "Sicherheit" gestört ist.

Was kommt, weiß niemand so wirklich; doch bisher bin ich im Leben auch schon recht oft "angenehm enttäuscht worden".

So ist es bei mir zum Glück auch gerade jetzt: Ich lerne eine junge Familie, die mit mir im Haus lebt, besser kennen und das tut mir ausgesprochen gut.

Durchhänger mit "guten Tagen", die mies erlebt werden, habe ich allerdings auch. Ich denke, da gibt es aktuell wohl nur wenige Ausnahmen.

Vielen Dank jedenfalls für Dein Gedicht; es wird nicht nur mir gut tun.

Liebe Grüße,
Frank


Renate Tank (renate-tankt-online.de) 23.04.2020

Wunderbar, in Farbe und entsprechendem Klang,
führst du an der Überdruss-Leine entlang...
Ich hatte sie auch schon zu fassen bekommen,
bin nach einer Zeit aber glücklich entronnen.
Man beraubt sich ja selbst aller Freude
und wird der unmöglichsten Launen Beute.
Zum Schluss kann man sich selbst nicht
mehr leiden, weil man sich brachte eigens
die Leiden...

Liebe Grüße von der Dankbarkeitswiese
- Renate


Bild Leser

Michael Reissig (mikel.reiiggmail.com) 22.04.2020

Liebe Liselotte,
ein ganz toll geschriebenes Gedicht. Man muss trotz aller Widrigkeiten sich Ziele setzen, um sein Leben wieder lebenswert zu gestalten!
LG. Michael


Roland Drinhaus (RD-Kingweb.de) 22.04.2020

Grüß dich, Liselotte
Dein Gedicht ist toll geschrieben, nachvollziehbar und verständlich.
Es gefällt, weil hier ein persönlicher Eindruck ehrlich wiedergegeben
ist. Ich habe mich zwar gefragt, wohin man in diesen Zeiten eine
Reise bucht, denke mir aber, daß es auch eine ganz einfache Reise
zu einem langjährigen Freund oder Freundin sein kann.
Halt eben einfach raus. Jeder löst die Situation auf seine Weise....
ich habe es heute mit dem Schreiben selbst hinbekommen; muß
aber zugeben, auch weiterhin vor mich hin zu döseln; denn ich
gehöre zu denjenigen, die sich sorgen, daß nach diesem
Quarantänetheater noch eine bösere Überraschung auf uns
(Wirtschaftscrash) warten könnte. Ich finde so ein Gedicht
mit 80 eine gute Leistung und richtig.... betagt ist man erst
ab 100. :-)
L.G. Roland


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