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„Corona's menschenleere Wege“ von Michael Reißig

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Goslar (karlhf28hotmail.com) 25.04.2020

Lieber Michael,

was ist eigentlich noch gut in dieser Welt und wo ist die gute alte Zeit geblieben. Ich bin ein alter Mann und ich komme einfach nicht mehr zurecht. Allein das verrückte Telefonieren ist eine Zumutung. Da ist keine Person an der Strippe nur Stimmen die dir sagen welche Nummer du drücken musst um deine Antwort zu bekommen. Nun jetzt haben wir das Coronavirus, der alles auf den Kopf stellt und das Menschen umbringt wie Menschen in Kriegszeiten . Ich bin 92 Jahre alt und froh darüber.

Dein Gedicht hat mir gefallen.
Herzlich Karl-Heinz

 

Antwort von Michael Reißig (27.04.2020)

Lieber Karl-Heinz, gerade für Menschen mit hohem Alter ist es verdammt schwierig, dieser Informationsflut bestehen zu können. Da nervt selbst das Telefonieren, wenn man von einem Ort zum anderen durchgereicht wird. Und diese Corona-Krise gestaltet sich schon für jene Menschen schwierig, die mit beiden Beinen fest im Leben stehen. Für Menschen mit stärker ausgeprägten gesundheitlichen Einschränkungen und für jene, die den Lebensabend bestreiten müssen, ist es eine echte Katastrophe! Ich danke dir von Herzen für den ganz tollen Kommentar, in dem du dein bewegtes Leben mit einbezogen hast! LG. Michael


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Elin (hildegard.kuehneweb.de) 24.04.2020

Lieber Michael,

ein sehr schönes Gedicht mit dem herrlichen Foto dazu.
Jetzt müssen die Menschen dafür bezahlen, was in dem
Raubbau der Wälder und den Tieren angetan wurde.
Die Gier nach MEHR ist schon fast unerträglich und
deine beiden letzten Zeilen deines Gedichtes drücken
das ja aus.
Bleibe gesund und deiner Frau liebe Genesungsgrüße.

Herzliche Grüße von Hildegard

 

Antwort von Michael Reißig (27.04.2020)

Liebe Hildegard, in dem, was du so umfassend geschildert hat, sehe auch ich einen Teil der Ursachen für diese Krise, obwohl die Ursachenforschung in Bezug auf Corona längst noch nicht abgeschlossen ist! Mein herzlicher Dank für deinen tollen bildhaften Kommentar! LG. Michael


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freude (bertlnagelegmail.com) 23.04.2020

:..jetzt kannst dich wunderbar bewegen
auf diesen menschenleeren Wegen.

Nun ja, dein Gedicht geht in die Geschichte ein,
und bald wird nichts mehr so wie früher sein.

GN8 mein Freund und lG,
Bertl.

 

Antwort von Michael Reißig (24.04.2020)

Lieber Adalbert, nicht weit von der Krebsstation entfernt habe ich dieses Foto gemacht. Dieses weiträumig Gelände in dieser wunderschönen Landschaft macht irgendwie einen gespenstigen Eindruck. Es fühlt sich wirklich - nicht nur in Bezug auf die in wenigen Tagen stattfindende Walpurgisnacht- wie verhext an! Ich danke dir für den tollen Kommentar, den ich für zukunftsweisend halte. Es wird zwar nicht mehr so sein wie es früher einmal war, aber es ist halt noch offen, in welche Richtung das Pendel einmal ausschlagen wird! LG. Michael


Renate Tank (renate-tankt-online.de) 23.04.2020

Lieber Michael,
Vertrauen zu haben ins Leben,
das ist von dir schon oft gefordert worden.
Auch hier werden wir uns gewiss
in eine andere Zeit fortbewegen...
Hoffen wir doch,
dass aus dem Nehmen und Geben
neue Möglichkeiten sich weben...

(Mit den letzten zwei Zeilen stehe ich etwas
auf dem Kriegsfuß:
"Dessen räuberische Züge
War'n getörnt vom Thron der Trüge"
Sollte es vielleicht heißen:
Dessen räuberische Züge
War'n getunt vom Thron der Lüge...)

Liebe Grüße sendet dir Renate

 

Antwort von Michael Reißig (24.04.2020)

Liebe Renate, getunt wäre eine sehr gute Idee. Ich hatte "getörnt" mir auserwählt, weil ich damit zum Ausdruck bringen wollte, dass der Lockruf der Millionen oder gar Milliarden diese Menschen so richtig angetörnt hat, aber das Tuning oder getunt, was man ja auch bei auf höhere Leistung frisierte Autos sagt, eignet sich auf jeden Fall. Ich lasse mir das nochmal durch den Kopf gehen und danke dir von Herzen für den wertvollen Hinweis in deinem sehr guten Kommentar! LG. Michael


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Margit Farwig (farwigmweb.de) 23.04.2020

Lieber Michael,

die Zeiten können manchmal noch so gut sein, immer wieder treten Seuchen, Unverantwortliches und Böses auf, die uns das Leben schwer machen wollen. Doch wir halten den Kopf hoch und trotzen dem Geheule. Gut verdichtet!

Herzliche Grüße und bleib gesund, Margit

 

Antwort von Michael Reißig (24.04.2020)

Liebe Margit, ich stimme dir voll zu, obwohl zurzeit für mich und meine Frau, aber auch für zahllose Menschen die Situation sich äußerst schwierig gestaltet. Dieses Foto habe ich kurz bevor ich meine Frau aus dem Rehazentrum abgeholt habe gemacht. Das Rehazentrum von Bad Gottleuba (gelegen in der Nähe zur tschechischen Grenze) schien wie ausgestorben. Und in besagtem Rehazentrum ist kurz vor dem Wochenende ein Covid-19-Fall aufgetreten. Meine Frau ist zwar wieder nun wieder bei mir, ihr wurde allerdings erst später von der Klinik telefonisch mitgeteilt, dass sie bis zum 1. Mai noch die Quarantäne-Schutzmaßnahmen einzuhalten hätte und sie noch einen Bescheid von der zuständigen Stelle erhalten werde. Warum ihr das nicht vor der Abreise mitgeteilt worden ist, kann ich wirklich nicht nachvollziehen. Herzlichen Dank für den optimistisch stimmendes Kommentar! LG. Michael


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