Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht

„Treibgut“ von Frank Guelden

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Goslar (karlhf28hotmail.com) 25.04.2020

Lieber Frank,
nicht nur Treibgut wird an and geschwemmt. Ich denke dabei auch an die vielen Menschen aus Asien, die Europe überschwemmen und letztendlich in ihrer Geburtenfreudigkeit auch in den Regierungen zu finden sind. Europa erwache. Ich bin froh weit vom Schuß zu sein.

Herzlich Karl-Heinz

 

Antwort von Frank Guelden (27.04.2020)

Lieber Karl-Heinz, andere Nationen und Kulturen, sowie vieles, das einem selbst fremd ist, kann sehr leicht bedrohlich erscheinen und zum Teil auch sein. Ich habe etliche Jahre in Berlin gelebt, wo viele Kulturen miteinander auskommen müssen. Gefährlich wird es für mich immer dann, wenn Parallelgesellschaften gebildet werden; damit meine ich nicht speziell Ghettos, sondern generell Randgruppen, die sich absondern, andere verdrängen und nicht gelten lassen. Im Stadtteil Schöneberg in Berlin kann man, auch ohne ein Wort deutsch zu sprechen, bestens zurechtkommen, wenn man die türkische Sprache beherrscht. Wobei Schöneberg im Prinzip friedlich und keine "No-Go-Area" ist. Frankfurt am Main, wo ich auch einige Jahre gelebt habe, ist da generell heftiger, wobei das aber nicht am Multi-Kulti liegt, sondern am traditionellen Rotlichtmilieu und am Drogenkonsum. Doch wenn man etwas vorsichtig ist, kann man sowohl in Frankfurt, wie auch in Berlin gut und friedlich leben. Über Europa kann ich nichts sagen, denn ich spreche lieber aus persönlicher Erfahrung. Egal, wo Du auch bist: "Leben ist immer lebensgefährlich." ;) Liebe Grüße, Frank


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Ursula Rischanek (daisy1190a1.net) 25.04.2020

Verstand wohl himmelwärts kreisen zu lassen,
ihm zuzuschauen anstatt ihn zu fassen,
Gedanke gelangt in himmlische Sphären,
man lässt es gern zu und ihn so gewähren -

und zarter als zart noch in des Strandes Sand,
verblieben ganz sanft nur die Spur die nun fand
um innezuhalten nur ein kurzes Stück -
zu finden vielleicht noch ein bisschen vom Glück....

Mit lieben Grüßen ins Wochenende
vom Wienermädel

 

Antwort von Frank Guelden (25.04.2020)

Hallo Ursula. Vielen Dank für Deinen Gedichtekommentar, der mit den Gedanken spielt und sie auch in höhere Sphären lenkt. Mein persönliches Glück ist allerdings mehr erdhaft: Vor mehr als fünf Jahren, die ich nun im Sauerland lebe, habe ich damit begonnen, meine Terrasse in einen Steingarten umzugestalten. Und seit dieser Zeit gibt es tierische Bewohner und Besucher, die ich durch die Glasterrassentür zu jeder Jahreszeit Tag und Nacht erleben kann. Einige der Tiere sind so zutraulich, wie es frei lebende Wildtiere eben sein können und wir teilen da gemeinsam ein kleines Paradies. Das ist sehr viel Glück, welches nur wenige so intensiv erleben können, wie ich. Und das Leben "da draußen" gibt es schließlich auch noch; schmunzel. Wenn ich ganz ehrlich bin, geht es mir aktuell ausgesprochen gut und das war längst nicht immer so. Liebe Grüße zurück nach Wien. In Wien-Hietzing habe ich vor x Jahren einmal einen wunderschönen Kurzurlaub genossen. Aus dieser Zeit gibt es sogar noch ein Hundertwasser-T-Shirt, das ich immer noch gelegentlich trage. Herzlichst, Frank


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freude (bertlnagelegmail.com) 25.04.2020

...Frank, das ist ja schon philosophisch.
Strandgut lässt sich auch künstlerisch oft gut verwerten.
LG Bertl.

 

Antwort von Frank Guelden (25.04.2020)

... Das ist wahr, lieber, Bertl, daß sich Strandgut verwerten läßt. Da hat doch jemand ein Banksy Kunstwerk mit einer Gesichtsmaske verfeinert... Liebe Grüße, Frank


Renate Tank (renate-tankt-online.de) 25.04.2020

Dein Prosa-Gedicht ist wie eine
sehr schöne und seltene Muschel...
Ich habe gern hineingelauscht.

(Der Verstand will uns manchmal
in die Träume (Erinnerung) picken?)

Liebe Grüße in dein Wochenende
von Renate

 

Antwort von Frank Guelden (25.04.2020)

... Immerhin will er (unser Verstand) kein Desinfektionsmittel spritzen und uns Maulkörbe anlegen, das obliegt der Vernunft der verständigen Politik... Herzlichen Dank, liebe Renate, für Deinen Kommentar, der mich sehr gefreut hat. Liebe Grüße, Frank


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chriAs (christa.astla1.net) 25.04.2020

Lieber Frank, auch mir gefallen diese Gedanken sehr gut. Das Leben, die Erinnerung mit den Gezeiten zu vergleichen, dem Kommen und Gehen der Gedanken, finde ihc interessant. Und hoch oben der Vogel, der kontrollierende Verstand. Manchmal darf er sich schon außer Sichtweite entfernen, damit Leben nicht so streng ist....
Ein frohes Wochenende wünscht dir
Christa

 

Antwort von Frank Guelden (25.04.2020)

Liebe Christa, eigentlich wissen wir den Sinn des Lebens nicht. Gut, die Religionen haben dazu Meinungen und Glaubenssätze. Der persönliche Sinn? Ich kann mir Ziele geben und mich so orientieren. Ein Rätsel ist das Leben in jedem Fall und da macht man sich Gedanken. Und weil ich das aus dem Kopf haben wollte, ist dies Gedicht zustandegekommen. Liebe Grüße, Frank


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Elin (hildegard.kuehneweb.de) 25.04.2020

Lieber Frank,

des Meeres Treibgut der Erinnerungen des Lebens begleitet
einem das Leben lang. Auch wenn eine große Welle es mitsichnahm,
so wird es sich im Meeressand wieder finden.
Deine Gedanken gefallen mir.

Schicke dir liebe Grüße von Hildegard

 

Antwort von Frank Guelden (25.04.2020)

Liebe Hildegard, es freut mich, daß Dir meine Bildvergleiche gefallen. Wenn einem so einiges im Kopf herum geht, hilft es mir schon einmal es hinzuschreiben und so ist dieses Gedicht entstanden. Liebe Grüße, Frank


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FranzB (eMail-Adresse privat) 25.04.2020


"Das Meer der Erinnerung spült Treibgut
an den Strand des Lebens.
Bilder, Klänge, Gerüche,
verblasste und frische Gefühle,
sowie Empfindungen".

Richtig Frank und Grüße - Wünsche Dir der Franz

 

Antwort von Frank Guelden (25.04.2020)

Lieber Franz, herzlichen Dank fürs Lesen und Deinen Kommentar. Liebe Grüße, Frank


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