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„Die Welt steht still“ von Marie Albuschat

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Renate Tank (renate-tankt-online.de)

29.04.2020
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Hallo Marie,
es setzt uns allen mehr oder weniger zu,
denn wir fühlen uns um unsere Freiheit
beschnitten. Und auch die Angst lebt in
uns , unbestritten...
Manchmal ist es so, als müsste man SICH SELBST
um mehr Geduld bitten...
Solche Einschnitte sind uns fremd, und es erhebt
sich schnell eine Stimme in uns: "Nicht mit mir!"
Aber heute und hier müssen wir versuchen, das
Problem zu lösen. Eingesperrtsein entspricht zwar
nicht unserem Wesen!
Vernunft und Zurücknahme aber sind nun unbedingt
erforderlich, damit die Virenkraft sich ausläuft
und wir alle wieder völlig genesen...

Frank Gülden mit seinem Kommentar hat sehr treffende,
beruhigende und klare Worte gefunden, die ich nur
unterstreichen kann.

Ein lieber Gruß ist unterwegs von mir - Renate
Bild vom Kommentator
Hallo Marie.

Durch meinen Steingarten in den ich jederzeit gehen kann, bin ich privilegiert wie wenige; er gibt mir gerade jetzt so viel.

Doch sogar mir macht der Coronawahnsinn zu schaffen und ganz leicht fühlt man sich auch im Kopf mit der Zeit irgendwie eingesperrt.
Es ist ganz viel Psychoterror, was da gerade abgeht. Und wenn man die Frage stellt, wem es nutzt, kann man auf sehr schräge Gedanken kommen.

Doch wenn Du schreibst, daß Du nur drinsitzen kannst, dann stimmt das nicht so ganz; Du mußt das "nur" weglassen, vielleicht kommen dann ganz andere Ideen. Ganz so hilflos ist man nicht und ein wenig Nähe geht auch auf Entfernung, manchmal entsteht gerade dadurch sogar mehr Nähe. Wenn wir Sehnsucht nach Zusammensein spüren, spüren vielleicht auch die mit denen man das möchte, wie wichtig sie für Dich sind und wenn ihr Euch dann irgendwann wieder umarmen könnt, wird das besser, tiefer und schöner sein, als es sich jetzt vielleicht vorstellen läßt.

Diese Erfahrung mit der Sehnsucht kenne ich; das habe ich vor Corona schon erlebt.

Ganz liebe Grüße,
Frank

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