Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht

„Steingnomträne“ von Frank Guelden

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Margit Farwig (farwigmweb.de) 01.05.2020

Lieber Frank,

ist ja echt Scheiße, mein ganzes Mitgefühl gehört diesem versteinerten Etwas. Hier hat es geregnet, vielleicht auch bei dir. Du bist mit den Augen ständig unterwegs und wirst fündig. Gratulation.

Herzliche Grüße, Margit

 

Antwort von Frank Guelden (01.05.2020)

Liebe Margit, mein Steingnom ist seine Tränen schon losgeworden, weil der Himmel sich erbarmt und mitgeweint hat. Das ist auch gut so, denn nun kann er sich wieder ganz und gar seiner Aufgabe als Wächter und Beschützer dieses Reiches widmen. Unterstützt wird er hierbei von einer Spatzenbande mit mindestens fünfzig Vögeln. Das läßt sich schlecht genau schätzen, weil die immer in Trupps unterwegs sind. Ein typisches Gruppenfoto ist mir bislang noch nicht geglückt, doch auch das soll noch werden. Liebe Grüße, Frank


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Goslar (karlhf28hotmail.com) 01.05.2020

Lieber Frank,

es ist schon eine Kunst von einem Stein ein Gedicht zu machen. Dieses hat mir sehr gut gefallen.

Herzlich Karl-Heinz

 

Antwort von Frank Guelden (01.05.2020)

Lieber Karl-Heinz, Gedichte zu Steinen habe ich schon einige verfasst und ich besitze auch eine Steinsammlung. Herzlichen Dank für Deine Zeilen! Liebe Grüße, Frank


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Elin (hildegard.kuehneweb.de) 01.05.2020

Lieber Frank,

du hast ein sehr gutes Auge für die Natur und dein Steingnom
bekommt im Hintergrund Beistand vom Glücksklee, um den Schmerz
zu mildern. Mit einem kleinen Schalk im Nacken hast du ein sehr
schönes Gedicht präsentiert.

Schicke dir liebe Maiengrüße von Hildegard

 

Antwort von Frank Guelden (01.05.2020)

Liebe Hildegard, der Glücksklee im Hintergrund besteht aus hier heimischen Leberblümchen, die dafür Sorge tragen, daß niemandem, auch dem Steingnom nicht, etwas zu sehr über die Leber läuft. Die Blüten dieser Blümchen sind wunderschön. Mein Steingarten ist eben sehr speziell und mitunter auch etwas magisch. Liebe Maiengrüße zurück. Herzlichst, Frank


rnyff (drnyffihotmail.com) 01.05.2020

Prima beschrieben mit Witz und Hintergrund. Zur Zeit kann ich solche echten Gedichte nicht verfassen, bin viel zu sauer über die unendliche Dummheit der Menschen. Der vorgesehene Portugal ist auch versaut. Sie haben in der Ostalgarve zwar keine Coronafälle, spinnen aber hochgradig, Beizen zu, Strand gesperrt. Tourismus tot, obwohl sie eigentlich nur von ihm leben. Mein Sohn und Familie drehen die Daumen. Lieber Gruss Robert

 

Antwort von Frank Guelden (01.05.2020)

Lieber Robert, herzlichen Dank für Deinen Kommentar. Man kann über so einiges aktuell wirklich sauer sein und ein geplatzter Urlaub, auf den jeder sich gefreut hat, gehört ganz sicherlich dazu. Und bei dem, was viele kluge Leute so alles in die Luft blasen, müsste eigentlich der Heißluftballontourismus boomen: Man könnte ja Körbe in zwei Meter Abstand untereinanderhängen; sähe sicher lustig aus. Und per Corona-App könnte die Flugroute grafisch aufgezeichnet und mit Panoramabild ausgedruckt werden. Das wäre der Renner! Und ansonsten gilt halt wie im Film "Das Leben des Brian" - "Jeder nur ein Kreuz, bitte!" In diesem Sinne: "Kreuzigungsgruppe Marsch!" Nix Tanz in den Mai. Behalten wir unseren Humor so gut wir können mit diesem Maskenmaulkorb. Liebe Grüße, Frank


Renate Tank (renate-tankt-online.de) 01.05.2020

Lieber Frank,
deine "Offenbarungen" mit
Wissen, Witz und Wortgewandtheit
-manchmal auch in Zweideutigkeit -
haben mich auch zum heutigen Tag
wieder sehr erfreut!

Du hast einen sehr genauen Blick.
Für mich selbst könnt 's
'ne Stein-Unke auch sein...
Streiche selbst auch sehr gern
- mit zweierlei Blick -
meine Umgebung ein.
Was sich da mitunter offenbart,
sind Dinge von ganz spezieller Art...

Liebe Grüße zum 1. Mai, heute macht
der Regen frei!

- Renate

 

Antwort von Frank Guelden (01.05.2020)

Liebe Renate, ich bin mit der Phänomenologie von Steingnomen nicht allzu vertraut; es ist durchaus möglich, daß Sie auch einmal wie Steinunken aussehen; wobei ich allerdings keiner Person des öffentlichen Lebens zu nahe treten möchte, denn das wiederum könnte dem Umweltschutz schaden. Und ich selbst bin nicht in der Position mal schnell mit dem Flieger irgendwohin zu düsen, um mir ein genaues Bild zu verschaffen. Also bleiben wir alle schön steril, halten Abstand und fassen uns nicht ins Gesicht, egal welcher Scheiß auch kommen mag. Liebe Grüße, Frank


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FranzB (eMail-Adresse privat) 01.05.2020

Hallo Frank, er würde mir im Garten auch gefallen! Grüße in den Mai der Franz

 

Antwort von Frank Guelden (01.05.2020)

Lieber Franz, hier im Hochsauerland gibt es auch Muschelkalkfelsen und aus Kalkstein bilden sich seltsame Figuren, wenn sie von Bäumen durchwurzelt werden; so bin ich an meinen Gnom gekommen. Herzliche Maigrüße zurück! Frank


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Wolli (eMail-Adresse privat) 01.05.2020

So gehts auch vielen Autos, Frank. Vielleicht hilft da der nächste Regen.

Liebe Maigrüße von Wolfgang

 

Antwort von Frank Guelden (01.05.2020)

Lieber Wolfgang, im regensicheren Sauerland läßt sich so etwas gut überprüfen. - Mein Steingnom wird so langsam seine Träne wieder los und in der Zufahrt steht das Auto eines Nachbarn, das seine Pollenallergie nun auch überwunden hat. - Doch was ist, wenn Vogelscheiß auf Masken trifft? Das sollte unbedingt in einer Doppelblindstudie untersucht werden. Liebe Grüße, Frank


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