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„Auf dem Friedhof der Gedichte“ von Robert Nyffenegger

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freude (bertlnagelegmail.com) 08.05.2020

Wenn Robert du, bleibst an der Stange,
dann dauert dein Erfolg sehr lange.

LG Bertl.

 

Antwort von Robert Nyffenegger (09.05.2020)

Danke Dir, aber zur Zeit bin ich im eigenen Netz gefangen. LG Robert


Sonnenfisch (sonnenfischlive.de) 07.05.2020

Tröstlich, lieber ROBERT:
"Und wir, wir bleiben bei der Stange"!
... Und: mir fiel da noch etwas auf bei diesen
Gebilden, genannt GEDICHTE
oder auch POEME:
sie werden typischerweise nie fertig,
wie unser Leben, das zwar zumeist endet,
selbst bei den Unsterblichen,
doch es wird nie fertig:
selbst im letzten Augenblick kann noch etwas
dazukommen. ... Beispiel:
Soeben änderte sich in meinem "Poem"
BLÜTENENTFLAMMT DAS LAND
eine Zeile (wie von selbst)
von: "Meere von Blüten allerorten" ...
in: "Myriaden von Blüten allerorten".
Und der ursprüngliche Titel lautete einmal:
"Kastanienblütenekstase".
dann: Blüten" ... danach: "Blüten-Blüten" ...
und jetzt eben (ich schwör es: auf Ewigkeit!):
"Blütenentflammt das Land".
... Im übrigen.: diese KASTANIENBLÜTENBÄUME:
ich nenne sie in einem Atemzug
mit den ROSEN und mit dem FLIEDER -
allesamt Wunder des Kosmos!
Soll mal einer nachmachen!
Machen "wir" ja: siehe Goethes Faust
siehe Schillers Glocke ... oder die Goldkür
von Aljona Savchenko und Bruno Massot:
LA TERRE VU DU CIEL!
... Wie auch immer: ich goutierte
dein Spiel mit den Einfällen,
mit den Worten, mit der Ironie.
... Merci Monsieur! Der August im Mai:
der Politik unterworfen und gleichermaßen jenseits der Politik.
wo schon? - In den Blüten:
"Blütenentflammt das Land"!
P.S.: im übrigen haben wir mindestens
zwei Leben (wetten?):
einmal als Apollon, einmal als Aphrodite!

 

Antwort von Robert Nyffenegger (07.05.2020)

Danke Dir herzlich und finde es super von Dir zuhören. „Blütentflammt das Land“ finde ich bestens. Wir hatten entlang der Strasse (in der Jugend) Kastanienbäume. Irgendwie habe ich das Gefühl, im hintersten Winkel der Birne, dass sie richtig klebrig waren. Du dürftest Recht haben, dass wir zweimal auf die Welt kommen und auch die Reihenfolge dürfte zutreffen: Zuerst Apollo dann Aphrodite, denn abschneiden ist immer einfacher als ansetzen – nach meiner Erfahrung. Sei herzlich gegrüsst Robert


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Goslar (karlhf28hotmail.com) 06.05.2020

Wunderbar, lieber Robert

von Schund und Mittelmaß ist es ein langer Weg zur Güte.
Herzlich Karl-Heinz

 

Antwort von Robert Nyffenegger (06.05.2020)

Danke Dir und pflichte bei. Lieber Gruss Robert


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Monika Schnitzler (eMail-Adresse privat) 05.05.2020

GGG vin Monika... noch lange...

 

Antwort von Robert Nyffenegger (06.05.2020)

Hallo Monika, Du hast Recht, da kann man nur lachen. LG Robert


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Lyrikus (eMail-Adresse privat) 05.05.2020

Lieber (mehr als) Einheiz-Märchenonkelz-vergräber Robert...
(so ein Baumgrab für Deiner imPOsanten
Verse letzte Ruhe? ohne Stein dann bitte!)
Wozu ewig im internetten Gedächtnis bleiben
(im roten Club jener mausetoten Idioten-Dichter?!?)
austauschbar sind Namen, Worte, Taten, G´sichter
Unter nem Synonym kannst´s vogelfrei treiben!!
Dein Reime-Spaß muß gewiss nicht postum existieren
ich ließe ihn vorzeitig löschen bzw. auch kompostieren!!
Herzl. feurige Wortsalven + Salutgrüße
vom gut positionierten Poeten-Winzling Jürgen
(mit dem dicken Schüttelsieb bewaffnet ;-))

 

Antwort von Robert Nyffenegger (06.05.2020)

Danke Dir und pflichte bei. Was haben denn die grossen Dichterlinge davon, wenn sie mal gestorben sind, sie wissen es nicht einmal und können sich nicht freuen und an ihren Gedenktagen werden sie nicht eingeladen. Ein echtes Trauerspiel. Zusammenfassend denke ich, Du könntest Recht haben. LG Robert


Renate Tank (renate-tankt-online.de) 05.05.2020

Selbst bei den größten Lichtern
unter allen unseren Dichtern
stand ein großer Korb bereit,
aufzunehmen ihren Müll allzeit.

Damals brauchte ein Werk wahre
B e a c h t u n g .
Man hat damit seinen Stand gehoben
und somit auch das Klingen im Beutel...
Auch die Maler waren vielen nur Feudel...

Heute ist dieser Druck so nicht da.
Auch die Massendichtung hat Einzug gehalten.
Und aus der Masse ragt weniger Klasse;
der Begriff DICHTER ist oft schlecht erfüllt.
Mancher vielleicht rauft sich die Haare,
weil unter ihnen niemand seine Sehnsucht
genügend stillt.

Doch jeder kann sich heute den Wunsch erfüllen,
seine "WERKE" zu enthüllen.
Für einige bleiben das bittere Pillen...

Aber aufpassen, GLASHÄUSER gibt es jede Menge!

Liebe Grüße sind unterwegs - Renate

 

Antwort von Robert Nyffenegger (05.05.2020)

Danke Dir herzlich, wieder umfassend von allen Seiten beurteilt und gereimt. Du weisst ja, ich dichte bloss gegen Herrn Alzheimer, nebenbei kennst Du seinen Vornamen? Eben, Du siehst! Im Moment ist Flaute und der Papierkorb geleert. Herzlich Robert


Frank Gülden (eMail-Adresse privat) 05.05.2020

Hallo, lieber Robert,
hab´ich gern gelesen, Dein Gedicht!
Für den, der schreibt, zählt das Erleben und es geht nicht unbedingt darum, mit Name in Stein gemeißelt zu werden, sondern darum kreativ zu sein, sich etwas von der Seele zu schreiben, oder auch ganz einfach ums teilen.
Liebe Grüße,
Frank

 

Antwort von Robert Nyffenegger (05.05.2020)

Danke Dir und was Du sagst, trifft mehr oder weniger zu. Aber leider muss ich beim Antworten auf Kommentare immer wieder gucken, was ich denn eigentlich geschrieben habe.Von der Seele schreibe ich nicht, denn sowas habe ich nicht. Meine Ansichten zu teilen, stösst meist auf Hindernisse, das habe ich schon bei der Berufsausübung bemerkt, meistens aber hatte ich Recht. Es macht einfach Spass, wenigstens für mich und das scheint mir sehr wichtig. In diesem Sinn, herzlich Robert


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sifi (eMail-Adresse privat) 05.05.2020

Genau, lieber Robert,
heutzutage, in Zeiten unbeschränkter Massenverdichtung,
gibt es nur noch die Möglichkeit der Entsorgung in Massengräbern.
In Stein gemeißelt: DER UNBEKANNTE LITERAT.
Und in der Ferne läutet noch die schillernde Glocke ...
LG Siegfried

 

Antwort von Robert Nyffenegger (05.05.2020)

Danke Dir, wie immer von Dir clever, unterhaltend und treffend. Lieber Gruss Robert


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