Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht

„Mai 1945“ von Franz Bischoff

Das Gedicht lesen - oder weitere Beiträge und Infos von Franz Bischoff anzeigen.

Beiträge anderer Autorinnen und Autoren aus der Kategorie „Erinnerungen“ lesen

Horst Werner (horst.brackergmx.de) 12.05.2020

Hallo Franzl!
Du sprichst mir aus der Seele!
1945 war ich 8. Jahre alt. Ich habe den Krieg als aufgeweckter Junge
Hautnah miterlebt!
Die Bomber 600 Hundert und mehr flogen in Staffeln über mein Dorf,
Richtung Hamburg, die Deutsche Luftabwehr begann zu schießen.
Stuker heulte, brennende Flugzeuge stürzten ins Kartoffelfeld hinterm Haus.
Fallschirme schwebten zu Erde, mit brennenden Piloten!
Der 8.-jährige Horst Werner schaute weinend zu!
Irgendwann fuhr ich mit Mutter nach Hamburg, sie wollte Hamburg sehen.
Vom Altonaer Bahnhof bis zum Hauptbahnhof: ein einziges Trümmerfeld.
All das, bis heute nicht vergessen!
Liebe Grüße!
Horst Werner ( mit Tränen in den Augen, geschrieben.)


 

Antwort von Franz Bischoff (12.05.2020)

Betr. Hamburg habe ich schon oft gelesen lieber Horst - Werner dass dort mehr als Schrecken war. Deine Gefühle verstehe ich mehr als sehr gut! Auch ich habe meine Erinnerungen als Kleinkind nach dem Krieg! Ich beschäftige mich sehr intensiver Form mit diesem Thema. Nach der Kapitulation tauchten viele Kriegsverbrecher unter und durch alte Seilschaften, da hatten diese ihre Unterstützer und oft genug wurden diese auch von den Besatzungsmächten gedeckt. Diese brauchten die Kenntnisse für was auch immer! So etablierten sich manche Verbrecher in alle Bereiche, in der man Karriere machen konnte. Namen sind genügend bekannt, die später selbst in der Politik große Nummern waren. Was mir immer wieder unangenehm aufstößt, dass es in Stuttgart eine sehr bekannte Halle gibt, wo der Namensgeber als Funktionär im dritten Reich, wahrlich kein unbeschriebenes Blatt war! Grüße Franz und Dank Dir


Bild Leser

Goslar (karlhf28hotmail.com) 10.05.2020

Ja lieber Franz, 17-jährig habe ich diesen Tag erlebt und die schlimme Hungerzeit nahm ihren Anfang. Endlich war das unsinnige Morden vorbei. Wir Menschen waren bettelarm und hungrig. Wir gingen hungrig zu Bett und wir wussten nicht, was wir nach dem Aufstehen essen konnten. Manchmal waren es nur Kartoffeln mit Salz und Oel. Die Menschen wissen heutzutage nicht wie gut es ihnen geht. Hoffentlich geht diese Virenkrise bald vorüber.

Herzlich Karl-Heinz

 

Antwort von Franz Bischoff (12.05.2020)

Auch hier Dir wieder Zustimmung lieber Karl - Heinz! Beste Wünsche Hildegard und Dir! Ich beschäftige mich sehr intensiver Form mit diesem Thema. Nach der Kapitulation tauchten viele Kriegsverbrecher unter und durch alte Seilschaften, da hatten diese ihre Unterstützer und oft genug wurden diese auch von den Besatzungsmächten gedeckt. Diese brauchten die Kenntnisse für was auch immer! So etablierten sich manche Verbrecher in alle Bereiche, in der man Karriere machen konnte. Namen sind genügend bekannt, die später selbst in der Politik große Nummern waren. Was mir immer wieder unangenehm aufstößt, dass es in Stuttgart eine sehr bekannte Halle gibt, wo der Namensgeber als Funktionär im dritten Reich, wahrlich kein unbeschriebenes Blatt war! Grüße Franz


Bild Leser

freude (bertlnagelegmail.com) 10.05.2020

...Francesco, braun als Farbe wurde leider seit dieser schrecklichen Zeit verunglimpft.
Möge die Menschheit ein für alle mal daraus etwas gelernt haben!
LG Bertolucci.

 

Antwort von Franz Bischoff (12.05.2020)

Da stimme ich Dir wieder gerne zu Don Bertolucci! Ich beschäftige mich sehr intensiver Form mit diesem Thema. Nach der Kapitulation tauchten viele Kriegsverbrecher unter und durch alte Seilschaften, da hatten diese ihre Unterstützer und oft genug wurden diese auch von den Besatzungsmächten gedeckt. Diese brauchten die Kenntnisse für was auch immer! So etablierten sich manche Verbrecher in alle Bereiche, in der man Karriere machen konnte. Namen sind genügend bekannt, die später selbst in der Politik große Nummern waren. Was mir immer wieder unangenehm aufstößt, dass es in Stuttgart eine sehr bekannte Halle gibt, wo der Namensgeber als Funktionär im dritten Reich, wahrlich kein unbeschriebenes Blatt war! Grüße Dir Don Francesco


Musilump23 (eMail-Adresse privat) 09.05.2020

Lieber Franz, der gestrige Gedenktag findet zu Recht seinen Platz in unserem Alltag. Man kommt in einem Rausch des Nachdenkens, wie es um die Bewahrung des Friedens steht. Man spürt aus dem Hinterhalt immer wieder, dass Machenschaften mit den Säbeln rasseln. Umso schöner und nötiger denn je, dass du mit deinem guten Gedicht diesen Tag eine bärenstarke Wertschätzung entgegen bringst.
Mit frdl. GR. Karl-Heinz

 

Antwort von Franz Bischoff (12.05.2020)

Herzlichen Dank Karl - Heinz Deinem sehr sachlichen Kommentar von Klasse! Ich beschäftige mich sehr intensiver Form mit diesem Thema. Nach der Kapitulation tauchten viele Kriegsverbrecher unter und durch alte Seilschaften, da hatten diese ihre Unterstützer und oft genug wurden diese auch von den Besatzungsmächten gedeckt. Diese brauchten die Kenntnisse für was auch immer! So etablierten sich manche Verbrecher in alle Bereiche, in der man Karriere machen konnte. Namen sind genügend bekannt, die später selbst in der Politik große Nummern waren. Was mir immer wieder unangenehm aufstößt, dass es in Stuttgart eine sehr bekannte Halle gibt, wo der Namensgeber als Funktionär im dritten Reich, wahrlich kein unbeschriebenes Blatt war! Grüße Franz


Bild Leser

Wolli (eMail-Adresse privat) 09.05.2020

Eine schlimme Erinnerung, lieber Franz. Hast du toll niedergeschrieben.
Möge uns der Frieden erhalten bleiben.

Herzliche WE Grüße von Wolfgang

 

Antwort von Franz Bischoff (12.05.2020)

Richtig lieber Wolfgang! Ich beschäftige mich sehr intensiver Form mit diesem Thema. Nach der Kapitulation tauchten viele Kriegsverbrecher unter und durch alte Seilschaften, da hatten diese ihre Unterstützer und oft genug wurden diese auch von den Besatzungsmächten gedeckt. Diese brauchten die Kenntnisse für was auch immer! So etablierten sich manche Verbrecher in alle Bereiche, in der man Karriere machen konnte. Namen sind genügend bekannt, die später selbst in der Politik große Nummern waren. Was mir immer wieder unangenehm aufstößt, dass es in Stuttgart eine sehr bekannte Halle gibt, wo der Namensgeber als Funktionär im dritten Reich, wahrlich kein unbeschriebenes Blatt war! Grüße Franz


Bild Leser

Karinmado (eMail-Adresse privat) 09.05.2020

Lieber Franz! Unsere Generation hat Glück, dass wir bisher noch keinen Krieg miterleben mussten. Môgen unsere Kinder auch davor verschont bleiben. Ich frage mich, wie kann man mit einem solchen schlechtem Gewissen noch leben, wenn man Menschen umgebracht hat. Schicke dir liebe Grüsse Karin

 

Antwort von Franz Bischoff (09.05.2020)

Liebe Karin, Ich beschäftige mich sehr intensiver Form mit diesem Thema. Nach der Kapitulation tauchten viele Kriegsverbrecher unter und durch alte Seilschaften, da hatten diese ihre Unterstützer und oft genug wurden diese auch von den Besatzungsmächten gedeckt. Diese brauchten die Kenntnisse für was auch immer! So etablierten sich manche Verbrecher in alle Bereiche, in der man Karriere machen konnte. Namen sind genügend bekannt, die später selbst in der Politik große Nummern waren. Was mir immer wieder unangenehm aufstößt, dass es in Stuttgart eine sehr bekannte Halle gibt, wo der Namensgeber als Funktionär im dritten Reich, wahrlich kein unbeschriebenes Blatt war! Danke Deinem Kommentar und Grüße Franz


Nicht vergessen: Eigenen Kommentar zum Gedicht verfassen!

 

Die Rechte und die Verantwortlichkeit für die Leserkommentare liegen bei den jeweiligen Einsendern.
Die Betreiber von e-Stories.de übernehmen keine Haftung für die Beiträge oder von den Einsendern verlinkte Inhalte.
Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).