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„Mythos Stierkampf 2020“ von Christina Gerlach-Schweitzer

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Alidanasch (heidi.schmitt-lermanngmx.de) 11.05.2020

Liebe Christina,

das ist ein gaaanz großes Übel der spanischen Gesellschaft und wird von uns noch subventioniert. Ich unterschreibe da auch jede Petition dagegen und finde diese "Tradition" abscheulich, gemein und grausam. Ich freue mich über jeden Torero, den der Stier ins Jenseits schickt oder ihn entmannt. Auch das Stiertreiben finde ich total übel. die 70 000 Haie, die ohne Flossen wieder in`s Meer geworfen wurden vor Spaniens Küsten ist auch ein Grund warum ich nicht nach Spanien reise.(jetzt ja sowieso nicht). Schön, dass Du dieses Unrecht angesprochen hast,

liebe Grüße,

Heidi

 

Antwort von Christina Gerlach-Schweitzer (11.05.2020)

Liebe Alidanasch, danke für Deinen Kommentar. Ich freue mich sehr darüber und ich wusste nicht, dass Haien vor Spanien die Flossen abgeschnitten werden und sie dann lebendig zurückgeworfen werden. Ich werde das bei Gelegenheit mal sorgfältig nachrecherchieren. Was wir aber niemals tun sollten, ist uns zu freuen, wenn ein Torero tödlich verletzt wird. Das macht Tierschützer angreifbar und vertieft die Gräben. Wichtig ist zu erklären, dass die Zuschauer, die das Spektakel finanzieren Mittäter sind. Wichtig ist zu erklären, dass die EU den Stierkampf gerade indirekt subventioniert hat, auch mit deutschen Steuergeldern, indem Gelder für die Weideflächen der Kampfstierzucht geflossen sind. Wichtig ist zu erklären, dass diese Grausamkeit absolut unmöglich Europäisches Kulturgut sein kann. Wichtig ist zu fordern, dass Europas Juristen gegen diese unzivilisierte Grausamkeit klagen müssen! Gegen die anderen Tierquälereien in Spanien ,wie die brennenden Hörner der Stiere, die Galgohunde usw. natürlich genauso. Nur 80% der Spanier finden den Stierkampf aktiv gut. Ansonsten sind es desinformierte Touristen.


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Minka (wally.h.schmidtgmail.com) 10.05.2020

Liebe Christina,
wir waren oft in Spanien, haben dort mehrere Freunde. Ich habe einmal einen Stierkampf gesehen, hatte aber nur immer den Fotoapparat vor dm Gesicht. Die Fotos waren nur Papier, aber ich habe nie mehr einen Stierkampf angesehen. Doch es gibt ein Buch über einen Torero wie er das sieht. Ist sehr interessant.
Es gibt leider so viel Elend auf der Welt, bei Menschen und Tieren. Man darf nicht darüber nachdenken.
Hast du sehr gut geschrieben.
Herzlich Wally

 

Antwort von Christina Gerlach-Schweitzer (11.05.2020)

Liebe Minka, danke für Deinen Kommentar. Ich kenne die Philosophie hinter dem Stierkampf, die ist mir aber völlig egal. Tierquälerei zur Unterhaltung darf niemals! ein Kulturgut sein. Aber die Menschen kommen wegen der Tierquälerei in die Arenen, denn sonst könnte ja der Torero seine Figuren tanzen und gut ist. Zu 80 % lehen die Spanier selbst den Stierkampf ab. Er ist überwiegend was für Touristen.


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freude (bertlnagelegmail.com) 10.05.2020

...Christina, das hast du toll geschrieben. Einmal als ich noch jung war, hab ich mir das angesehen in Barcelona; dann hatte ich genug davon.
Es wundert mich, dass es Stierkämpfe immer noch gibt; aber Kriege gibt es ja auch noch immer. Die Menschheit lernt nichts dazu, möchte ich meinen.
GN8 und lG,
Adalbert.

 

Antwort von Christina Gerlach-Schweitzer (11.05.2020)

Hallo lieber Adalbert, danke für Deinen so netten Kommetar.Ja,ich dachte jahrzehntelang! dass man so etwas nicht mehr machen würde, aber ich habe mich getäuscht. 2013 wurde der Stierkampf ja erst als ideelles Kulturgut bestätigt. Ich bin immer noch entsetzt. Als Kind hatte man mir die Hemingway-Version des Stiekampfes nahe gebracht, die Faszination des Kampfes zwischen Leben und Tod. Aber einige Recherchen und You Tube Videos, besonders aber die Berichte von Antonio Moreno ließen mir das Blut in den Adern gefrieren. Spanien begeht ja noch einige andere schlimme systematische Tierquälereien. Aber da sind ja auch noch andere Stierkampfländer, wie z.B. Mexiko, die sich nicht in Grund und Boden schämen solches Unrecht an der Unschuld zu dulden.


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