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„Distanzierte Seelennähe“ von Christa Astl

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Sonnenfisch (sonnenfischlive.de) 22.05.2020

Werte Christa,
ebenso beglückend wie ich
deine Verse empfinde
und sowohl inhaltlich
wie poetisch gesehen genieße -
erschreckt mich, dass unsere Mitautoren/innen
derlei Gebahren als "notwendig" und "vernünftig" akzeptieren.
Für mich ist es eine medizinisch irrsinnige Tyrannei
(Weltärztepräsident Montgomery: "lächerlich")
und menschlich gesehen eine Beleidigung!
Und ich stimme hierin dem Pfarrer Jakob Tscharntke zu,
wenn er in seiner Predigt in Riedlingen/ Donau
von Mitte Mai 2020 sinngemäß sagt:
"Wenn man das Gegenteil von dem,
was die Herrschenden sagen,
als Wahrheit nimmt, dann liegt man richtig."
(Auf YouTube: "Pastor Jakob Tscharntke legt nach!
Leidenschaftliche Klartext-Predigt zu Corona"
2.572 Aufrufe vor 1 Woche ... 1:14:31 Stunde).
... Meine Cousine (86) ist übrigens am vorletzten Mittwoch
in einem Riedlinger Pflegeheim "verstorben" -
ich sage lieber: sie hatte ihre Himmelfahrt,
verstorben an Pflegepersonalmangel,
den wir seit Jahren tatenlos dulden
(wir benötigten m. E. doppelt so viel Personal in solchen Häusern
... die wir m. E. auch leicht bekämen, wenn wir dort
bei der Bezahlung kräftig draufsattelten
und Interessierte dafür fortbildeten
(Vorbild: der Schuldienst in D in den sechziger Jahren) -
und daran verstorben,
dass aus ihrem "Heim" ein Gefängnis gemacht wurde,
angeblich, um die Alten zu schützen:
das ist mir ein Schutz,
wenn ich nicht mehr entscheiden darf,
woran ich sterbe:
am Gefangensein oder an einem Virus,
der zumindest zahlenmäßig weit weniger
gefährlich ist als andere Jahre.
... Wie auch immer:
ich danke dir und grüße
maskenlos herzlich: der August im Mai.


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Lichtschatten (eMail-Adresse privat) 12.05.2020

Die zunehmende Anonymisierung bei gleichzeitigem Datentransfer befremdend doch ungemein, hm?
Da bleibt einem fast die Spucke weg. Deine Zeilen lasen aufhorchen! LG.

 

Antwort von Christa Astl (13.05.2020)

Servus Lutz, man erkennt durch die "maskierung" die engsten Nachbarn nicht, kann mit kaum jemandem sprechen, bin froh, wenn diese "Verhüllung" vorbei ist! Liebe Grüße und danke, Christa


Renate Tank (renate-tankt-online.de) 12.05.2020

Die Abschlussstrophe beinhaltet Wärme.
Viele Menschen sind auch dazu bereit,
wenn das Wort sie umfängt mit Herzlichkeit.
Manchmal jedoch spürt man auch Distanz,
und dann löst man für sich wieder den Kranz,
den man freudig in den Händen hält,
weil er dem Gegenüber nicht so gefällt...
Manche "Masken" sind dennoch apart,
man vertieft sich in ihre Eigenart...

NÄHE scheint eine heikle Sache,
da stellen manche auf eine WACHE...
Aber manchmal ist sie sofort da,
man staunt und freut sich - wunderbar!

Gedankengrüße zu deinen animierenden
Worten - Renate

 

Antwort von Christa Astl (13.05.2020)

Liebe Renate, aber sprechen will ich mit Menschen, deren Gesicht ich sehe, nicht mit einer Maske. Lange wird dieser Zustand ja hoffentlich nicht mehr dauern. Danke und liebe Grüße, Christa


cwoln (chr-wot-online.de) 12.05.2020

Liebe Christa,
es sollte so sein. Mehr kann man einfach nicht sagen.
Wie alles weiter geht, wissen wir noch nicht.
Wir machen das Bestes daraus,
und GOTT wird uns helfen.
Ein lieber Gruß zu dir von Christine

 

Antwort von Christa Astl (13.05.2020)

Liebe Christine, wir müssen dankbar sein, dass wir gesund davon gekommen sind. Aber froh bin ich auch, wenn wir die "Vermummung" wieder ablegen und unsere lachenden Gesichter wieder zeigen dürfen. Herzlich grüßt dich deine Christa


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Ingrid Bezold (in.bezoldt-online.de) 12.05.2020

Ein sehr schönes Gedicht, Christa.
Ein Gesicht mir seiner Mimik ist sehr aufschlussreich und verrät meist auch viel über den Menschen.
Für mich sind die Augen das Wichtigste- und die können wir glücklicherweise noch sehen.
Alles andere kommt, wenn wir vernünftig sind und ( notgedrungen ) unsere Masken tragen, wieder ins Lot.

Es grüßt dich
Ingrid

 

Antwort von Christa Astl (13.05.2020)

Liebe Ingrid, auch ich hoffe, dass sich vor allem Begegnungen wieder normalisieren und man wieder sehen darf, mit wem man spricht. Danke und liebe Grüße an dich, Christa


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KarinKlara06 (karin.ogonline.de) 12.05.2020

Hallo Christa,
deine Verse berühren, Abstand halten, Nähe nicht zulassen, alles wichtig und muss sein.
Aber ich möchte ein Lächeln sehen und ein Lächeln zurückschicken, das Freude schenkt.
Herzlichst
Karin

 

Antwort von Christa Astl (13.05.2020)

Liebe Karin, Abstand halten, Nähe nicht zulassen, für manche ein Dauerzustand, tritt nun vermehrt auf. Auch ich möchte wie du dem Menschen, mit dem ich spreche, ins Gesicht sehen können. Danke und liebe Grüße von Christa


Norika (NoraMarquardtgmx.net) 12.05.2020

Liebe Christa... gefällt mir sehr und irgendwann können wir unserem Gegenüber
wieder ins Gesicht schauen. Doch bis dahin müssen wir uns halt in Geduld üben...

Liebe Grüße von Nora

 

Antwort von Christa Astl (13.05.2020)

Liebe Nora, darauf freue ich mich, wenn man im Geschäft oder im Warteraum des Arztes wieder Gesichtern begegnet, nicht nur anonymen Masken. Danke und liebe Grüße zu dir, Christa


Margitta (margitta.langegmx.net) 12.05.2020

Liebe Christa,

zum Schutz vor den Corona-Viren, müssen wir uns notgedrungen mit einer
Maske schützen. Wenn diese Zeit vorbei, sind unsere Gesichter wieder frei.
Wir können dann wieder in den Mienen lesen, was den Mensch bewegt.
Ist es Freude oder Trauer? Lachen oder Weinen? Bis dahin sollten wir uns in
Geduld üben, fällt es auch schwer. Wir schaffen das!

Liebe und sonnige Grüße
Margitta

 

Antwort von Christa Astl (13.05.2020)

Du hast recht liebe Margitta, es fällt schwer. Aber ich tue mir schwer, mit jemand mehr zu reden, den ich nicht sehen kann. Danke dir und liebe Grüße von Christa


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FranzB (eMail-Adresse privat) 12.05.2020

Gefällt mir liebe Christa, vor allem die letzte Strophe! Beste Wünsche und Grüße Franz
*Doch ich denke, leider muss Schutz sein und die Gründe sind ersichtlich!

 

Antwort von Christa Astl (13.05.2020)

Lieber Franz, Schutz und Abstand sind sicher notwendig, aber man muss sich ja nicht gleich gegenseitig anblasen oder abbusseln. Danke und herzlicht Grüße, Christa


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