Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht

„Die unsichtbare Wand“ von Frank Guelden

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Goslar (karlhf28hotmail.com)

28.05.2020
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Lieber Frank,

bei ujs passiert es immer wieder, dass Vögel in die Fenster fliegen. Zum Glück sind die meisten nacxh einer halben Stunde wieder fit..
Herzlich Karl-Heinz

Horst Fleitmann (h.fleitmanngmail.com)

26.05.2020
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Sehr schönes Gedicht mit Stil und lesenswerten Inhalt.

LG Horst

Frank Guelden (26.05.2020):
Herzlichen Dank fürs Vorbeischauen und Dein Lob! Liebe Grüße, Frank

KarinKlara06 (karin.ogonline.de)

25.05.2020
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Hallo Frank,
Eine gelungene Parallele zu unserem Dasein. So dicht liegt Tier und Mensch beisammen.
Das Sommergoldhähnchen hatte Glück.
Liebe Abendgrüsse
Karin


Frank Guelden (25.05.2020):
Liebe Karin, ich hatte auch Glück; üblicherweise scheuen freilebende Tiere den Menschen, doch in Not vertrauen sie auch einmal. Das Sommergoldhähnchen hat sich tatsächlich auf meinen Zeigefinger gesetzt, den ich ihm hingestreckt hatte. Und dann konnte ich sehen, was es brauchte: Wohnung nein, Wasserschale war es auch nicht, aber in den Sträuchern abgesetzt werden, wo es auch Futter hatte, das war richtig. - Und so ein kleines Tierchen! Nicht viel mehr als fünf Gramm wiegen sie... Liebe Grüße, Frank

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Lieber Frank! Da hattest du aber Glück, dass das Vögelein wieder zu sich kam und wegflog. Ich hatte vor ein paar Jahren mehrere tote kleine Vögel vor einer meiner Fenstertüren gefunden und das täglich. Ich konnte mir aber nicht erklären warum die da tot lagen. Ich habe dann einen Vogelexperten angerufen und habe ihm das erzählt. Durch ihn konnte ich erfahren, warum es so war. Wir hatten neue Fenstertüren einbauen lassen und die waren so wie ein Spiegel. Die Tiere sahen nicht, dass es sich um Glas handelte und flogen voll in die Fenstertüre rein. Seitdem das passiert ist, kipp ich meine Läden, sodass sie die Fenster nicht direkt sehen und habe nie mehr welche gefunden. Außerdem habe ich Vorhänge ans Fenster gemacht, die man nicht übersehen kann. Anscheinend ist das schon des Öfteren passiert, sagte mir der Vogelexperte. Schicke dir liebe Grüße und dein Gedicht ist wieder super, herzlichst Karin

Frank Guelden (25.05.2020):
Liebe Karin, bevor ich meinen Zaun um den Steingarten hatte, gab es auch schon einmal einen toten Vogel. Jetzt ist der Abstand von Zaun zu Fenster so gering, daß nicht viel passiert. Der Buntspecht hat ganz zu Anfang sein Spiegelbild attackiert; doch nun weiß auch er, was eine Glasscheibe ist. Alle Dauergäste kennen Fenster und Glastüren. Die Meisen schwirren da sogar auf und ab, um Insekten zu fangen. Das Sommergoldhähnchen ist neu; doch es hat sich sofort auf meinen Zeigefinger gesetzt und so haben wir dann einen passenden Platz gefunden, wo es sich erholen konnte. Das war schon eigenartig: So ein winziges Vögelchen! Liebe Grüße, Frank

freude (bertlnagelegmail.com)

25.05.2020
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...Frank, zum Glück hat es überlebt,
ich hoff, die Glastür hast du schon beklebt.

LG Bertl.

Frank Guelden (25.05.2020):
Lieber Bertl, bekleben nutzt nicht viel; doch durch den Zaun rund um die Terrasse gibt es keine Anflüge mit hoher Geschwindigkeit. An der Tür hat sich noch kein Vogel totgeflogen. Und selbst wenn sie beklebt wäre; da ist oft so viel Getümmel, daß sie deshalb gegen die Scheibe brummen. Liebe Grüße, Frank

MarleneR (HRR2411AOL.com)

25.05.2020
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Lieber Frank,

da hast du einem lieben Tierchen geholfen, das ist schön.
Oft sind Fensterscheiben und auch Glastüren für Vögel gefährlich,
sie sehen ja das Glas nicht. Aber solange es liebe Menschen gibt,
die aufpassen, geht es auch gut aus.

Liebe Grüße dir von Marlene

Frank Guelden (25.05.2020):
Liebe Marlene, die Vögel, die regelmäßig kommen, wissen, was ein Fenster und eine Glastür ist; nur die Neulinge nicht. Zum Glück sind durch den Zaun um meine Terrasse keine großen Anflüge mehr möglich, was kleinere Tiere vor Raubvögeln schützt; es gibt Milane, Bussarde, Sperber und Turmfalken hier. Als noch eine Treppe zur Glastür hinaufführte, hat ein Turmfalke direkt vor meiner Nase eine Maus gegriffen; das geht jetzt nicht mehr. Wenn nun die Piepmätze gegen eine Scheibe fliegen, sind sie meist nur kurz benommen. Liebe Grüße, Frank

rnyff (drnyffihotmail.com)

25.05.2020
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Rennst du im Leben an die Wand
Weil diese Wand dir unbekannt
Und denkst wenn ich nur fliegen könnt
Dann wär die Wand mir nicht vergönnt
Das ist ein Irrtum sondergleichen
Beim Fliegen würd die Wand nicht weichen
Herzlich Robert

Frank Guelden (25.05.2020):
Schmunzel, lieber Robert. Interessanterweise tauchen unsichtbare Wände gern auf, wenn wir uns im Höhenflug befinden. - Und in jedem Leben gibt es unsichtbare Wände...Gut ist es, wenn Hilfe da ist, wenn wir an die Wand brummen. Liebe Grüße, Frank

Renate Tank (renate-tankt-online.de)

25.05.2020
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Lieber Frank,
dieses Gedicht hat für mich
eine besondere Schönheit.

Einmalig auch zu übertragen
auf ein Menschenleben...
("Du greifst den großen Fingerzeig,
benommen, wie Du jetzt nun bist.
Du spürst, daß Du getragen wirst".)

Liebe Grüße kommen - Renate

Frank Guelden (25.05.2020):
Liebe Renate, Du hast es erkannt; auch wir laufen oft gegen unsichtbare Wände... Liebe Grüße, Frank

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