Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht

„DER WEG ZUM ERFOLG“ von Hanns Seydel

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Margit Farwig (farwigmweb.de)

09.06.2020
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Lieber Hanns,

so sehe ich das auch, immer lernt man etwas hinzu, vor allen Dingen die verschiedenen Formen von Gedichten. Bis sie eines Tages sitzen. Und doch lasse ich hin und wieder das Reimen sein, denn es geht auch ohne Metrik, einfach so zum Spaß, was viele Dichter der frühen Jahre selbstverständlich kreierten. Mit Erfolg. Ich denke, etwas Veranlagung gehört ebenfalls dazu, das Schöne an Wortbildungen selbst zu finden und für sich selbst zu verwirklichen. Das ist das erhebend und hellt auf, wenn wieder ein Werk gelungen ist. Vor Jahren habe ich eine Schreib- und Literaturwerkstatt besucht, um festzustellen, an welcher Stelle ich stehe und wie andere dichten. Der Lehrmeister hat hier und da ein anderes Wort empfohlen. Da wusste ich, ich mache weiter. Eine Urkunde bekam ich damals, höchste Anerkennung von der Dichter Gilde in Bretten. Wir hatten uns alle beworben und ich bekam eine Urkunde. Für das Gedicht "Zeit". Die Liebe zum Schreiben wird niemals aufhören, denn wir haben schon zu viele Worte "gefunden", um uns darin weiter erfreuen zu lassen.
In diesem Sinne, Dein "Weg zum Erfolg" spricht für sich. Gratulation!

"Von allen Welten, die der Mensch erschaffen hat, ist die der Bücher die Gewaltigste."
Heinrich Heine

Herzliche Grüße von Margit

Hanns Seydel (09.06.2020):
Liebe Margit, hab Dank für Deinen erhebenden Kommentar ! Die Quintessenz bringst Du im vorletzten Satz, den ich mal reimend hier nenne : "Die Liebe zum Schreiben" wird für immer bleiben ! Und zwar auch bei Miss-"Erfolgen" !! Auch Dir Herzliche Grüße von Hanns

freude (bertlnagelegmail.com)

08.06.2020
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Hanns, das ist dein erstes Meisterwerk,
die Spontanität, die war es wert,
wo du alles hast gegeben,
hiermit hast du meinen Segen.

Wenn du weiter danach trachtest,
Metrik, Inhalt stets beachtest,
sodann hast du es sehr weit gebracht,
nur durch deinen Einsatz, deine Kraft.

Goethe hat dich sehr befruchtet,
Schiller hat dich wohl belichtet,
meine Wenigkeit dich animiert,
was zuletzt dann dich zum Meister kürt.

Mach so weiter, alles Gute,
diesmal kriegst du nicht die Knute,
nein, ein Lobgesang ist dir bestimmt,
der dir niemals mehr die Freude nimmt.

LG in aller Freundschaft,
Adalbert

Hanns Seydel (08.06.2020):
Hallo Adalbert, vielen Dank für Deinen lehrreichen Kommentar, den ich gerne beantworte, allerdings wird er etwas ausgedehnter, daher: 1.) Dass dies mein "erstes Meisterwerk" sei, wage ich insofern (etwas) zu bezweifeln, als gerade DU, der sich ja nun wirklich mit Metrik, Syntax und eben Sprachrhythmus ALLERBESTENS auskennt, mehrere meiner bisher geposteten Gedichte ohne Beanstandung(en) kommentiert hat. 2.) Ich habe Anfang 2016 (also mit damals noch 50 Jahren, in jenem Jahre wurde ich 51) mein erstes Gedicht (ein äußerst umfangreiches, fast so lang wie Schillers "Glocke") über einen Teil der Nibelungensage, bei dem ich noch am überlegen bin, ob es rein vom Platz her möglich ist, es zu posten, verfasst. Erst in 2017 und dann in 2018 habe ich wieder ein Gedicht verfasst. Diese habe ich noch nicht gepostet, weil 2019 mein bislang produktivstes Jahr war. Ich werde in der kommenden Zeit Gedichte aus jenem Zeitraum posten, also einem Zeitraum, in dem mir e-Stories noch nicht bekannt war, denn hier bin ich (wie Dir sicherlich aufgefallen ist) erst seit April 2020. Dir wird ebenfalls auffallen, dass viele Gedichte von mir aus 2019 rein metrisch absolut tadellos sind, sodass diese von Dir ebenfalls als "Meisterwerke" bezeichnet werden könnten (ich hoffe, Du verwendest diesen Ausdruck NICHT wegen meines Gedichtes mit dem Titel "Das Meisterwerk"). 3.) Dein Kennerblick hat natürlich erkannt, dass neben dem gewaltigen Schiller (aus dessen Werken ich ja immer wieder zitiere) der andere Gewaltige der "Weimarer Klassik", nämlich kein Geringerer als Goethe, mich hinsichtlich der Sprachdidaktik genauso beeindruckt hat. 4.) Wie ich Dir ja bereits mitteilte, heißt es in Fachkreisen, dass selbst Schillers "Glocke" an manchen Stellen metrisch nicht formvollendet sei, handelt sich nun bei der "Glocke" um ein "Meisterwerk" (wovon ich selbst dennoch überzeugt bin) oder leider nicht ? 5.) Dass ich "so weiter mache", davon darfst Du getrost ausgehen, denn, wie schrieb ich: "Er bleibt stur wie nur ein Stier" (in der Schreibaktivität in Verbindung mit geistiger Beweglichkeit). 6.) Eine "Knute" konnte und kann ich NIE "kriegen", weil bösartige Kritik an mir regelrecht abprallt, während fruchtbare (wie eben Die Deinige) mich zum Nachdenken anregt (heißt es nun "Dichter und DENKER" oder nicht ?). 7.) "Lobgesang" und "Freude" für mich: Dein Wort "Lobgesang für mich" in Gottes (und der seriösen KritikerInnen) Ohr; die Freude jedenfalls "nimmt" mir nichts (und niemand) jemals !! Auch von hier die besten Grüße in aller Freundschaft Hanns

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