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„DIE ERRICHTUNG DES TEMPELS“ von Hanns Seydel

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freude (bertlnagelegmail.com)

11.06.2020
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...Hanns, inhaltlich gibt es nichts auszusetzen, ein riesiges Gedankengut, was da von dir zum Einsatz kam. Dennoch wirkt es wie ein schnell hingeschriebener Aufsatz in Gedichtsform. Etliche Zeilen ließen sich da noch verkürzen, flüssiger gestalten und die Zusammenhänge könnten von dir aus noch besser gesteuert werden. Das Grundkonzept passt ja, aber jetzt bedarf es noch der Feinarbeit, dem letzen Schliff sozusagen, um dein Werk bestens zu vollenden. Mit Akrebie, öfters überschlafen, kürzen, dazufügen und beste Wortwahl kommst du erst ans Ziel, einem Meisterwerk.

Hans, ohne belehrend sein zu wollen, solltest du dir solche Gedichte, die du wohl schon vor längerer Zeit geschrieben hast, nochmals überarbeiten. Die Flüssigkeit beim Lesen macht sehr viel aus und trägt zur Klasse des Gedichtes maßgeblich teil. Hier eine schnelle Überarbeitung deiner ersten zwei Verse und du siehst, was das ausmacht.

Der Bauherr rief die Handwerker,
es kamen alle Arbeiter.
Im Sinne großer Arbeit
war jeder zu Fleiß bereit;
zum Bau des großen Tempels,
auf Grund eines Exempels,
da fanden ein sich Könner,
der Werker stärkster Nenner.

Der Männer Ehefrauen,
die hatten Gottvertrauen;
sie wussten, dass zu jeder Stund,
auch ihre Männer bleiben g'sund.
Die Arbeit war ja nicht einfach,
bis alles unter Dach und Fach;
die schweren Steine hatte man getragen,
das hat zu dem Gelingen beigetragen.

LG Bertl.

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