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„RESTLE, KKK und CORONA versus TRUMPs Amerikkka“ von Karl-Konrad Knooshood

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freude (bertlnagelegmail.com)

14.06.2020
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...Karl-Konrad, das ist wieder ein Klartext vom Feinsten von dir.
50 000 Demonstranten in Wien gegen Rassismus wegen GEORGE FLOYD erschien mir in Coronazeiten auch sehr denkwürdig und unvernünftig.
Was und wem kann man überhaupt noch glauben und was kommt noch alles auf uns zu? Das muss man sich echt fragen. Heute wurde der nächste Afroamerikaner, der eine Frau und vier Kinder hat, erschossen. Wohin wird das noch führen?
LG Bertl.

Karl-Konrad Knooshood (15.06.2020):
Hallo lieber Adalbert, ja, wohin die Reise geht, weil ich auch noch nicht. Gestern habe ich jedoch erfahren, dass bei diesem jetzigen, zweiten Fall der Afroamerikaner, nachdem er wegen einer Kleinigkeit von zwei Polizisten niedergerungen worden war, sich schnell losreißen konnte, dem einen Polizisten wohl den Taser/Elektroschocker entrissen hat - und dann ein paar Meter floh. Dann richtete er diesen Gegenstand (vermutlich den Elektroschocker) direkt auf die beiden Polizisten, die aus einigen Metern Entfernung nicht erkennen konnten, um welchen Gegenstand es sich handelte, einer der beiden soll nur gemerkt haben, dass ihm der Delinquent etwas entwendet haben soll. War es die Schusswaffe? Das konnten die beiden in dieser Stresssituation nicht beurteilen. Hätte aber sein können. Entsprechend reagierten sie, indem sie dann, nach Aufforderung, die Waffe niederzulegen, der der Herr nicht nachkam, auf ihn schossen. Dass sie ihn dabei tödlich verletzten, war sicherlich nicht beabsichtigt. DIESER Fall war noch weniger als der erste, der die Empörungswellen erst weckte, von Rassismus motiviert. JEDEM Verdächtigen, der von der Polizei kontrolliert wird, kann ich nur raten: DEESKALIEREND tätig sein. Keine unüberlegten Bewegungen, keinen Widerstand, kein Sich-Losreißen und türmen, INSBESONDERE würde ich davon abraten, IRGENDWELCHE WAFFEN (oder Gegenstände, die aus einigen Metern Entfernung als solche interpretiert werden könnten) auf Polizisten oder sonstwen zu richten, vor allem nicht, nachdem man sie ihnen entwendet hat und sich aus einem Polizeigriff losgerissen hat. Es kann nun einmal, egal wo auf der Welt, für JEDEN MENSCHEN tödlich enden, der Polizei allzu heftigen Widerstand (vor allem physisch) entgegenzubringen. Unter Umständen überlebt man das dann nicht. Es hätte schließlich sein können, wie in Würzburg, wo ein wildgewordener Migrant aus dem Morgenland mit einer Axt auf die Polizisten zustürmte. Er hätte jemanden verletzen können! Deshalb schossen sie auf ihn - und trafen ihn tödlich. Da kann eine Renate Künast noch so sehr fordern, sie hätten ihm "nur" "ins Knie schießen können". Im wahren Leben geht das nicht immer so glimpflich aus wie im Film. Und es kann JEDEN treffen, ob schwarz, weiß, asiatisch, arabisch oder lateinamerikanisch aussehend, WENN er sich mit der Polizei anlegt. Die hat die Aufgabe, für Ordnung zu sorgen, zu schützen - und muss eben auch Leute kontrollieren. Reagieren diese nicht friedlich, kann es zu ungewollten Eskalationen kommen, die tragisch enden. Dieser zweite Fall gibt also noch weniger Anlass, sich über Rassismus zu echauffieren. Es GIBT Rassismus, das ist wahr, doch nicht immer geht er von der Polizei aus, nicht jede Eskalation ist automatisch Rassismus, wenn ein Schwarzer dann zum Opfer wird (und juckt im Grunde niemanden, wenn es etwa ein Weißer ist). Es gibt viele gute Gelegenheiten, gegen Missstände zu demonstrieren, auch und vor allem gegen Rassismus. Nur müssten viele Millionen Menschen in aller Welt den Unterschied lernen zwischen Rassismus und künstlicher Empörung wegen angeblichem Rassismus. Nicht jede Interpretation, was rassistisch ist, ist rational begründbar. Zum Beispiel hab ich jetzt gehört, dass "Vom Winde verweht" von Streaming-Diensten gelöscht wurde, weil es angeblich in einer Zeit des Rassismus spielt und dort Rassismus nicht als Thema aufgegriffen und negativ genug dargestellt würde. Es ist absurd. Einen der besten Filme aller Zeiten so zu verbannen! Diesen Film hab ich gesehen (wie Du und Milliarden anderer wohl auch) - und er ist keineswegs rassistisch. Die wenigen schwarzen Figuren, die vorkommen, werden in einem zumindest nach meinem Dafürhalten positiven, sympathischen Licht dargestellt, etwa die schwarze, von HATTIE MC DANIEL verkörperte, Haushälterin. Die Schauspielerin gewann übrigens einen OSCAR als "Beste Nebendarstellerin", was gerade für eine Zeit VOR der Bekämpfung des Rassismus, als eine Art Apartheid in den USA herrschte, die strikte Rassentrennung allgegenwärtig war, geradezu revolutionär war - soviel also zum "Rassismus" dort. Auch die derbe Comedy-Serie "Little Britain" wird jetzt aus dem Programm getilgt, weil sie angeblich "rassistische Stereotype" transportiere. Der Humor mag nicht jedermanns Sache sein, aber dieser Vorwurf ist absurd! Denn es wird dort die ganze britische Gesellschaft aufs Korn genommen, weiße wie schwarze Unterschicht, die Mittel- und Oberschicht jeweils auch. Weiße, Schwarze, Inder - jeder wird ein wenig durch den Kakao gezogen, aber liebevoll. Zu keinem Zeitpunkt hätte ich das Gefühl gehabt, dass das alles für bare Münze zu nehmen ist und man die Ethnien jetzt hassen soll. Etwa der Running Gag, die in jeder Folge vorkommende alte weiße Dame, die immer, wenn sie hört, dass etwas von einem nichtweißen Briten gemacht wurde (etwas gestrickt, ein Kuchen gebacken etc.), in hohem Bogen alle(s) um sich her vollkotzt...kommt DIE denn so gut weg? Nein. Könnte man denken, dass ALLE (oder viele) alte weiße britische Damen so sind? Nö, es ist eine Satire-/Comedy-Show. Es ist eine Tragödie, was mit GEORGE FLOYD passiert ist, doch dieser Wahn, jetzt überall in der Gesellschaft "Rassismus" am Werk zu sehen, auch künstlerische Werke aller Art zu verbannen, während man sich auf der anderen Seite für tolerant und bunt und weltoffen hält und für die ultimative Freiheit aller einzustehen vorgibt - das ist der Widerspruch in dieser immer linker werdenden Linkswelt, die ich aus diesen Gründen, aufgrund ihrer Heuchelei und ihrer Doppelmoral, ihrer Intoleranz und ihres Strebens nach ultimativer politischer Korrektheit verachte und bekämpfe. Denn wenn wir eine Welt hätten, die nach linken Motiven gestaltet ist, hätten wir gar nichts mehr: Keine Länder(grenzen), keine Gesetze, Gesellschaften, die so vermultikultit sind, dass sie nicht mehr funktionieren, keine Demokratie mehr, sondern eine pervertierte, globalisierte Form des Sozialismus (auf Speed), eine Kunst, die nur noch darauf achtet, niemandem potenziell Unbehagen zu bereiten (ihm "wehzutun") und allerhand Schwachsinn mehr. Eine langweilige, aber perfekte Welt, die dennoch nicht frei von Gewalt und Anarchie, Recht-des-Stärkeren-Moral ohne gesetzlich einhegenden Rahmen und der Verfemung aller nichtlinks Denkenden wäre, die alle Abweichler, genau wie alle nichtdemokratischen Regime, beseitigen will. Was heißt denn deren Prinzip? "Mehr Diversität", übersetzt: "Mehr alle anderen, weniger Weiße" - und das ist ebenso wenig einzusehen und gutzuheißen (aus meiner bescheidenen Sicht) als Pläne es wären, irgendeine Ethnie auszurotten. Das Problem mit dem Rassismus ist zum Beispiel keins des "strukturellen", d.h. dass die ganze Gesellschaftsstruktur von vornherein rassistisch ist, wie es die linken Kreise, bis leider hinein in den Mainstream, behaupten. Es ist vielmehr, dass EINZELNE Menschen Rassisten sind. Mit Protesten, die in Plünderungen, Brandstiftung und eskalierende Straßengewalt ausarten, wird man keinen der (zum Glück wenigen) wahren Rassisten zum Umdenken bringen. Auch nicht, indem man ihn hirnwäscht. Black Lives Matter? ALL Lives Matter! Weder White Power noch Black Power sind positiv. Annäherung findet woanders statt. Übrigens bauen sich jetzt Antifa-Aktivisten in Seattle eine Art Refugium auf, eine Art Mini-Staat im Staat (ähnlich wie diese Minderheit der Spinner hierzulande, diese sog. "Reichsbürger"), den sie vehement verteidigen. Und sie wenden genau die Methoden an, die sie anderswo verachten: Sie bauen eine Grenze, die sie bewachen, sie setzen Andersdenkende unter Druck, zu verschwinden, sie fordern ungeniert Unterstützung in Form von Spenden aller Art, vorzugsweise VEGANES (!) Essen, damit sie "autark" leben können... Es ist zum Totlachen. Jetzt können die auf diesem kleinen Gebiet mal ausprobieren, wie es sich WIRKLICH anfühlt, IN ihrer Utopie de facto LEBEN zu müssen! Ich wette, dass es ein Ideechen so laufen wird wie bei "Herr der Fliegen" oder so, dass die sich alle am Ende an die Gurgel gehen - so in der Art. Nun, das war eine sehr ausführliche Antwort. Ich danke Dir sehr für Deinen Kommentar. LG und eine angenehme Woche, lieber Adalbert, die hoffentlich nicht zu heiß und auch nicht gefährlich ist. Karl-Konrad

Renate Tank (renate-tankt-online.de)

12.06.2020
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Gedanken und Gefühle zum Rassenhass:

Egal, wie es aufgenommen wird,
auch ich bin von manchem sehr verwirrt.
Da kannst du noch so lange und
auch sehr gut dargebracht
Gedankengänge beschreiten.
Für mich gibt es dazu ganz schlicht
und einfach nur zu sagen:

Die Rassenfragen
werden auch heute von zu vielen
noch gesehen als Plagen...
Wie kann denn ein Mensch wagen,
das Leben einem anderen
zu nehmen, zu versagen???
Hat er es ihm gegeben, um "berechtigt"
zu sein, es ihm zu nehmen???
Das ist die übelste Gestalt von
"MACHTAUSÜBUNG UND GERECHTIGKEIT".
Die Wurzel der Anmaßung
hat schon lange ihren Höchststand erreicht!
Gewalt gegen Gewalt ist in der
SCHWACHHEIT/BLINDHEIT DES GEISTES
zu suchen.
Es ist einfach nur maßlos traurig,
solch Schockierendes immer wieder
neu ins Bild der Welt zu rufen...

Es zeigt aber auf,
dass das Feuer tief schwelt,
menschenverachtend
die absolut falschen Mittel zu buchen...

Frieden, nach dem sich Menschen sehnen,
wird sich auf diese Weise niemals ausdehnen...

Gedankengrüße von mir - Renate

Karl-Konrad Knooshood (15.06.2020):
Liebe Renate, aus welchen Gründen auch immer diese Tat passierte: Ich nehme den Polizisten NICHT in Schutz! Ich finde nach wie vor, dass er eine ausgedehnte Gefängnisstrafe erhalten muss, eine sehr, sehr, sehr lange. Er ist zu bestrafen, nur: Eventuell war es KEIN rassistisches Motiv - und das Leben DURFTE er dem Manne, Herrn FLOYD, nicht nehmen, egal, welcher Hautfarbe Herr FLOYD war oder nicht war. Doch es gibt keine Rechtfertigung noch so vager Art, für das, das jetzt Millionen Aufgestachelter tun! Die Herde ist nicht intelligent, sie nimmt im Gegenteil einen Mord zum Anlass, zu plündern, rauben, brandstiften, schlagen - und das ist weder moralisch/ethisch, noch gesetzlich noch verfassungsmäßig noch sozial oder sonstwie legitim. Es gibt keinen Anlass! Rassismus ist KEIN Phänomen einer ganzen Gesellschaft, sondern eine Art Störung, die bei einzelnen Personen auftritt. Diese verbohrten Rassisten wird man NIEMALS zum Umdenken kriegen, wenn man ihnen mit Gewalt, Isolation, Gehirnwäsche oder sonstigen Methoden begegnet. Auch nicht, indem man JEDEM Weißen automatisch unterstellt, gegen ALLE anderen Ethnien rassistisch zu sein, ihm dann aber umgekehrt nicht zugesteht, dass WENN Angehörige anderer Ethnien gegen IHN rassistisch agieren, es auch Rassismus ist. Der angebliche "strukturelle Rassismus", der per se der ganzen Gesellschaftsstruktur andichtet, durch ihre Ordnung automatisch diskriminierend und rassistisch zu sein, ist ein Märchen! Ein Märchen, das gerade auch in Deutschland sehr, sehr gern als Erzählung epischen Ausmaßes herangezogen wird, vor allem von den großen Unterstützern der Morgenland-Migranten. Diese Erzählung ist bequem, denn sie entbindet diese Personen von jeglicher Verantwortung. Kannst und willst du dich nicht integrieren? Die (mehrheitlich weiße) deutsche "Kartoffeln"/"Almans"-Gesellschaft ist schuld. Du strengst dich nicht in der Schule an oder strebst nach einem Beruf, weigerst dich, die Sprache zu lernen und bleibst lieber unter deinesgleichen als mit den doofen Deutschen überhaupt zusammenzukommen? Rassismus gegen dich. Du kriegst nicht den begehrten Job, weil deine Qualifikation nicht ausreicht oder deine Sprachkenntnisse zu schlecht sind, um dich einigermaßen verständigen zu können? Das muss Rassismus sein. Du bist ein Krimineller, der ständig gewalttätig und/oder räuberisch tätig wird und wirst nach über 50 Taten dann doch mal verknackt? Das ist der deutsche Gesellschaftsrassismus. Von geradezu anekdotenhaft und vielfach "Geschichten aus dem Paulaner- Garten" sich anhörenden Räuberpistolen (oder seltener vermutlich: true stories) über angebliche rassistische Sprüche Deutscher gegenüber Migranten aller Art abgesehen: Hier wird oft schon das Rassismus-Fass aufgemacht, wenn jemand jemanden nur (aus Interesse) fragt, wo er herkommt. Es gibt vereinzelt Rassisten - hüben wie drüben - und die sind nicht beliebt. Wenn man aber kritisiert, dass eine unkontrollierte Massenzuwanderung aus Regionen, in denen die Menschen ein eher robusteres Verhältnis zwischen mein und dein und akzeptables Gesellschaftliches Verhalten haben, wo Gewalt Alltag ist und Frauen als Menschen zweiter Klasse behandelt werden, zu erheblichen Problemen führt (was sie durchaus stellenweise sichtbar tut), ist man automatisch Rassist? Wer hat denn was gegen die sich Integrierenden unter denen? Gegen die, die sich benehmen? Niemand. MUSS man dann jedoch, um nicht als Rassist zu gelten, deren ungebremste Ausbreitung hier begrüßen? Wieso eigentlich? Fragen über Fragen...Ob es jemals Frieden geben wird, ist unklar. Wenn es keine Weißen mehr gibt, wie es einige Menschen anderer Ethnie durchaus anstreben, vielleicht. Oder, wahrscheinlicher, auch nicht. Dass es Vorurteile unter Menschen gibt - geschenkt. Normal. Dass man diese ändern kann: Binsenweisheit. Dass es überall Arschlöcher gibt, in jedem noch so edlen Verein - logisch. Dass man dafür die ganze Welt in Brand stecken müsste - nicht unbedingt. Was jetzt die Antifa tut, gerade in den USA...in Seattle im Speziellen...es ist fragwürdig. LG und tief in Gedanken versunken. Karl-Konrad

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