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„Der Perverse“ von Karl-Konrad Knooshood

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freude (bertlnagelegmail.com)

21.06.2020
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...diese Schweine sterben leider nicht aus Karl-Konrad. Lebenslänglich mit einer Zwangsarbeit im Uranabbau, sogar das wär noch zu wenig für die!
LG Adalbert

Sonja-Soller (sonjasollerweb.de)

17.06.2020
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Lieber karl-Konrad,
Du hast wieder die richtigen Worte zu einem heiklen Thema gefunden. Kindesmissbrauch ist eins der schändlichsten Verbrechen. Wer von Kindesmissbrauch weiß und nicht zur Anzeige bringt, ist genau so schuldig wie der Täter.
Selbst wenn die Täter gefasst werden, sitzen sie ihre Strafe ab und die Sache ist damit erledigt, das betroffene Kind aber trägt diese Last ein Leben lang. Durch meine enge Verbindung zu einer Kindertherapeutin bei mir im Haus, die Missbrauchskinder behandelt, weiß ich um das Leid dieser Kinder. Diese Taten geschehen nicht nur anderswo, sondern tatsächlich in unserer Stadt, vor unserer Haustür.
Die Kinder werden eingeschüchtert auf keinen Fall etwas zusagen. Es dauert immer eine ganze Weile bis das betroffene Kind über das Geschehene berichten kann. Ich kann nur hoffen und wünsche den Kindern, dass sie trotz der schlimmen Erfahrung ihren Weg machen werden.

Nachdenkliche Grüße aus dem Norden, Sonja

Karl-Konrad Knooshood (17.06.2020):
Liebe Sonja, ja, es ist wahr, ich war sehr schockiert, dies zu hören. Meine Freundin erwähnte, dass sie davon auf Facebook gehört habe, zu dem Zeitpunkt wusste man wohl noch nichts Genaueres, doch inzwischen, in der letzten Woche, hat sich alles konkretisiert. Die Mitwisserschaft (die bisher als potenziell angesehen werden muss) der Mutter (oder in anderen Fällen anderer Leute, meist Männer) ist, sollte sie sich bestätigen, umso schwerwiegender. Von solchen Taten zu wissen und nichts zu sagen, ist sehr bösartig, fast genau wie die Tat(en) selbst. Du hast vollkommen recht, das Trauma verfolgt die Opfer ein Leben lang (selbst bei effektivster Therapie werden die betroffenen Kinder kaum jemals wieder vollständig genesen), die Täter hingegen sitzen einfach gemütlich ihre Strafe ab - und sind unbehelligt für den Rest ihres Lebens - deshalb bin ich auch in dieser Sache, bei dieser Art Verbrechen Fan der Todesstrafe - auch wenn es krass klingt und "übertrieben" erscheint. Immerhin ist es erfreulich, dass es engagierte Therapeutinnen gibt (wie die Dame, die bei Dir im Haus mitwohnt), die sich um traumatisierte Kinder kümmern, selbst wenn es wohl nicht zu 100% helfen kann. Besonders betroffen macht mich dieser Fall, da er in meiner Heimatstadt sich zugetragen hat. Der Stadtteil Kinderhaus ist mir bestens bekannt, ich hatte dort Bekannte, die Kleingartenanlage kenne ich, allerdings nur vom Vorbeifahren. Persönlich war ich niemals Mitglied in Schrebergartenvereinen. Und wenn, würde ich dort keine Laube mit Hightech einrichten, in der Kinder missbraucht würden, sondern höchstens ein bisschen Bier oder Cola dort kühlstellen (in einen Kühlschrank, wenn dort Stromversorgung sein sollte), evtl. einen Fernseher, falls ich mal länger dort verweilen und ein bisschen fernsehen möchte, wenngleich die Pflanzenpflege viel wichtiger ist. Grässlich ist, dass wohl (wie leider sehr häufig) niemand was gemerkt hat (oder haben will?) - und sowas nicht nur im fernen Österreich im großen Stil stattfindet (FRITZL, PRIKLOPIL), sondern auch in deutschen Großstädten - und gelegentlich war auch von kleinen Ortschaften zu hören, in denen solches stattfand und findet. Hoffentlich erhält der Täter die höchstmögliche Strafe! Nur noch erschüttert und traurig grüßt Dich lieb aus dem bewölkten, mild 20°C-Münster, auf das demnächst die "Hitzewelle" (wie auf ganz Deutschland) zurollen soll...Karl- Konrad

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Hallo Karl - Konrad, bei diesem Thema fehlen mir im Alltag immer wieder die Worte! Hier muss das Gesetzt die Strafe verhängen, die wahrlich zur Verfügung steht! Grüße Dir Franz

Karl-Konrad Knooshood (17.06.2020):
Das, lieber Franz, hoffe ich auch, dass der mögliche Strafrahmen maximal genutzt wird, mit anderen Worten: die Höchststrafe. Diese Art Verbrechen ist eines der schlimmsten, denn das Opfer kriegt immer "lebenslang", also wird u.U. (mit höchster Wahrscheinlichkeit) für immer vom entstandenen Trauma verfolgt. Fürchterlich. Und dann noch in meiner Heimatstadt. Man denkt gar nicht, dass sowas stattfindet - in derselben Stadt. In einem mehr oder weniger ruhigen Stadtteil, gerade verglichen mit anderen, viel stressreicheren, wo es zu Gewalttaten und Eigentumsdelikten etc. kommt. LG, Karl-Konrad

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